Premiere des zweiten deutschen Wettbewerbsbeitrages - Yella
Mit viel Spannung und auch Vorfreude wurde die Premiere des zweiten deutschen Wettbewerbsbeitrages, der den kurzen Titel "Yella" trägt, erwartet. Für Hauptdarsteller Devid Striesow war es bereits der zweite Auftritt auf dem roten Teppich, denn er befand sich auch schon für den Film "Die Fäscher" unter den Ehrengästen, die über den "Teppich der die Welt bedeutet" flanieren durften. Zu ihm gesellten sich seine Filmpartner Nina Hoss und Hinnerk Schönemann, sowie der Regisseur des Films Christian Petzold. Besonders die Fotographen stürzten sich wie die "Geier" auf die deutschen Stars, was den Lärmpegel am Marlene-Dietrich-Platz einmal mehr in die Höhe schnellen ließ.
Nun noch einige Worte zum Film. Yella, die Hauptperson, nach der der Film benannt ist, ist eine Frau, die ihre alte Heimat in Ostdeutschland mit all ihren Problemen hinter sich lassen will, um im Westen des Landes noch einmal von vorne anzufangen. Ein neuer Mann tritt schon bald in ihr Leben, doch auch die Vergangenheit holt sie immer wieder ein und bedroht ihren Traum.
Ob der Film im Vergleich zu Beiträgen wie "Irina Palm" oder "Goodbye Bafana" eine Chance im Kampf um den Goldenen Bären hat ist jedoch eher zu bezweifeln.
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