Letters From Berlin - Clint Eastwood auf der Berlinale
Den Abschluss und gleichzeitig Höhepunkt des vierten Wettbewerbstages bildete Clint Eastwoods Kriegsdrama "Letters From Iwo Jima". Der Film ist sozusagen das Gegenstück zu seinem vorangegangenen Film "Flags of Our Fathers". In Beiden erzählt er die Geschichte der blutigen und legendären Schlacht gegen Ende des 2. Weltkrieges um die kleine Vulkaninsel Iwo Jima jeweils aus der Sicht der Kontrahenten. Er entschied sich sogar dazu "Letters From Iwo Jima" komplett in japanisch zu drehen, was ihm schließlich auch eine Nominierung bei der diesjährigen Oscarverleihung in der Kategorie "bester fremdsprachiger Film" einbrachte.
Für die Premiere des Films, der außer Konkurrenz gezeigt wurde, stattete der mittlerweile 76-jährige Eastwood der Berlinale einen Besuch ab. Mit dabei waren auch Ken Watanabe, der in dem Film die Hauptrolle spielt, sowie die anderen beiden japanischen Darsteller Tsuyoshi Ihara und Kazunari Ninomiya. Am späten Abend trafen sie am roten Teppich ein, an dem immer noch einige hartgesottene Fans trotz Dauerregens ausharrten, um die Stars einmal hautnah zu erleben, sie wurden jedoch buchstäblich im Regen stehen gelassen, denn lediglich Ken Watanabe gab ein oder zwei Autogramme. Aber wer will es Clint Eastwood verübeln, der zweifelsohne eine imposante Persönlichkeit ist. Damit endete ein leider verregeneter Berlinaletag. Hoffen wir auf besseres Wetter und genauso gute Filme.
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