ThorriZ am 19.09.06 05:28:59 - 1 Kommentare

Regisseur für Jurassic Park IV gesucht

Relevante Personen: Steven Spielberg, Joe Johnston

Die Gerüchteküche besagt, dass kein Geringer als Steven Spielberg höchstpersönlich den vierten Teil der Dinosaga drehen wird. Der Oscarpreisträger realisierte die ersten beiden Filme selbst, trat dann aber für den dritten Teil zu Gunsten von Joe Johnston zurück.

Wie IGN vermeldet bleibt Johnston Spielbergs erste Wahl, wenn es um den Regiestuhl von "Jurassic Park IV" geht. Sollte Johnston aus irgendeinem Grund nicht zur Verfügung stehen, soll Spielberg angeblich willens sein für einen vierten Teil selbst auf den Regiestuhl zurück zu kehren.

Was bedeutet das dann aber für "Indiana Jones IV", sollte Spielberg dieses Vorhaben wirklich realisieren, denn beide Filme sind für eine Veröffentlichung im Jahr 2008 angedacht.


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  1. Avatar_50

    EdomEhceped / 07.08.2008 00:50:17

    Der erste Film ging ja noch, obwohl er gegenüber der Romanvorlage recht langweilig war; aber für Jurassic Park II und III hätten die Verantwortlichen geköpft werden müssen.

    Es gibt ja viele Beispiele dafür, wie anspruchsvolle und spannende Romane durch geistig einfach gestrickte und langweilige Filme ersetzt werden, aber im Fall von Jurassic Park ist dies gigantisch.

    Schon der erste Film war komplett anders wie der Roman; doch bei der Fortsetzung des Films waren die Unterschiede zum Roman so groß, dass man als Zuschauer (und Leser der Romane) niemals auf die Idee gekommen wäre, dass hier ein Zusammenhang erkennbar sein soll.

    In Jurassic Park hat man es ja mit einem Massenauflauf an Menschen zu tun und zum Schluss kommt der Godzilla-Run. Im Roman sind die Protagonisten isoliert, einsam und verloren; es gibt eine logische Ursache, warum Malcolm wieder zurück muss, weil der fanatische Paläontologe, der von Industrie-Spionen beschattet wird, sich vor lauter Hype in die Gerüchte-Küche begibt und Licht in einen verheimlichten Skandal bringen will; recherchiert und sich dann aus paläontologischem Interesse aufmacht und Malcolm keinen Kontakt mehr aufnehmen kann zu Levine, dem Paläontologen, und in seinem Buch widermals spionieren muss, wo sich dieser befinden kann und dann eine Expedition ausrüsten lässt, weil sieben Inseln vor Costa Rica in Frage kommen, die es in der Realität auch tatsächlich gibt...

    Mein Freund ging nach 50 Minuten raus: "Den Spielberg sollte man echt hinrichten lassen! Der Film ist ja echt ekelhaft primitiv! Ich kann mir diesen Mist echt nicht mehr zumuten!"; ich sah mir den Film noch zu Ende an, obwohl ich den echt plump, langweilig und primitiv fand. Spielberg lässt schnell und billig Charaktere abmurksen, zu denen die Zuschauer kein persönliches Verhältnis aufbauen können und somit ist es egal, wer da ums Leben kommt und wer überlebt. In den Romanen hat man es mit facettenreichen Charakteren zu tun und alleine die Möglichkeit, dass diese im nächsten Moment ums Leben kommen könnten, treibt die Spannung hoch. Im Film sterben Menschen innerhalb von Sekunden; im Roman sind es 50 Seiten von Thrill, ohne das jemand ums Leben kommt. Was ist denn auch so spannend daran, wenn man nicht mehr mitfiebern kann und seine Hoffnung daran setzt, dass diese und jene Person überlebt???



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