Lars von Trier gibt "Dimension" auf
Regievisionär Lars von Trier ("Breaking the waves") gibt nach über zehn Jahren sein Langzeitprojekt "Dimension" auf. Dies berichtet jetzt "DIE WELT.de". Mit "Dimension" (nach einer gleichnamigen Kriminalgeschichte) wollte von Trier eine neue Art von Film schaffen. Der Dreh begann 1991 und jedes Jahr zu Weihnachten sollten drei Minuten dazukommen. Der Film sollte auch den Alterungsprozess der Akteure wiedergeben. Dies wollte von Trier bis zu der geplanten Premiere im Jahr 2024 durchziehen. Über Zehn Jahre hielt von Trier durch. Aber seine Amerika-Trilogie (Aktuell ist der zweite Teil "Manderlay" in den Deutschen Kinos zu sehen. Der erste Teil war "Dogville" mit Nicole Kidman) machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So sollte die Regie an jemand anderes übergehen. Eine passende Alternative zu sich selber fand von Trier in der Schauspielerin Katrin Cartlidge, die aber an einer Blutvergiftung verstarb. So kam von Trier zu dem Entschluß das Projekt vollends ad Akta zu legen. Was ich wirklich schade finde, denn es wäre ein interessanter Film geworden. Aber vielleicht macht er ja was mit dem Material das er schon hat.
Zumal die Besetzung hochkarätig war: Udo Kier ("Blade"), Stellan Skarsgard ("Ronin"), Katrin Cartlidge ("Breaking the Waves"), Jean-Marc Barr ("Im Rausch der Tiefe") und Eddie Constantine ("Warnung vor einer heiligen Nutte"), der aber nur zweimal dabei war, bevor er starb.
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