Laws of Attraction
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Der stets für romantische Rollen prädestinierte Ex-James Bond-Darsteller Pierce Brosnan (Mrs. Doubtfire) spielt in dieser romantischen Komödie an der Seite von Julianne Moore, die nicht erst in The Hours bewiesen hat, dass sie eine äußerst talentierte Schauspielerin ist.Daniel Rafferty (Brosnan) und Audrey Woods (Moore) gehören zu den besten Anwälten, die New York für seine Mandanten bereithält. Auf das Scheidungsrecht spezialisiert geraten sie nun aneinander, denn jeder übernimmt eine Seite in dem Fall des Rockstars Thorne Jamison (Sheen) und seiner extravaganten Frau, die sich ihren Lebensunterhalt als Modedesignerin sichert.
Regisseur Peter Howitt hat mit Johnny English zumindest bewiesen, dass er in Sachen Comedy kein absoluter Versager ist, wobei der Film natürlich auf einer völlig anderen, eher slapstickbezogenen Ebene liegt. Laws of Attraction unternimmt hingegen den Versuch, Comedy und Romantik unter einen Hut zu bringen, doch bevor wir uns mit dem Fazit befassen muss eindeutig gesagt werden, dass es ihm definitiv -und somit war der erste Schritt erfolgreich getan- gelungen ist, zwei Darsteller zu engagieren, die nicht nur bekannt sind, sondern auch vorzüglich harmonieren… sowohl in konkurrierender, als auch in zwischenmenschlicher Hinsicht.
Audrey Wood hat aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung als Scheidungsanwältin eine nicht sonderlich positive Einstellung gegenüber ihren männlichen Nachbarn und gaukelt sich dementsprechend vor, ein zufriedener Single zu sein, der den Problemen einer Beziehung zwischen Mann und Frau somit gekonnt aus dem Weg geht. Doch fehlt ihr wirklich nichts?
Daniel Rafferty gilt als der Scheidungsanwalt schlechthin. Er hat noch nie -ja wirklich, noch nie… wollen sie seine Telefonnummer haben?- eine Verhandlung verloren.
Nun geraten die -im eigentlichen Sinne- Kollegen aneinander und das ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn sie müssen im Zuge ihrer Recherchen ein Schloss in Irland aufsuchen. Der erste Abend wird denn auch sogleich recht unterhaltsam und süffig, denn die beiden landen mitten in einem irischen Volksfest, trinken und feiern schließlich ein wenig zusammen und erwachen am nächsten Morgen nicht nur verkatert, sondern auch verheiratet. Und der Kernpunkt der Geschichte wäre erreicht.
Kritik
Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass sich in dieser Beziehungs-hin-und-her-Geschichte, die nebenher auch noch ein kritisches Auge auf die Ehe wirft (ohne damit eine Wertung abzugeben), zwei wirklich gute Schauspieler treffen, kann man sich diesen Film in den Kinos ansehen. Nein, er liefert zudem auch einige gute Lacher, auch wenn diese eher auf den Dialogen (à la Hugh Grant-Witz), denn auf den Bildern beruhen. Und ganz nebenbei kommt die romantische Seite des Films zur Geltung und präsentiert uns gelungen ein Näherkommen der Protagonisten, das sich zuvor so plötzlich und in Knall-Effekt-Manier eingeleitet hat.Ja, Laws of Attraction macht Spaß, aber mehr auch nicht. Erwarten sie bitte nicht zu viel und behalten sie im Hinterkopf, dass es sich um eine typische Hollywoodproduktion handelt. Und doch, sehen sie ihn sich ruhig an… mit der Familie, mit dem Partner - wie auch immer. Und wenn sie allein sind und eventuell auch noch der Ansicht, dass das gut so ist, dann gehen sie erst recht in den Film und lassen sich eines besseren belehren.
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Regisseur
Schauspieler
Pierce Brosnan, Julianne Moore, Parker Posey, Michael Sheen, Mina Badie, Peter Ballance, Liz Byrne, Elva Crowley, Mike Doyle


