Transformers
Inhalt
Ein ultimativer Actionangriff in Schwindel erregender und epischer Größe."Autobots, Transform and Rollout!"
Sam Witwicky (Shia LaBeouf) ist ein typischer Teenager: er interessiert sich für Mädchen, die Schule langweilt ihn und er träumt gerade von seinem ersten eigenen Auto. Dafür würde er sogar die Andenken an seinen Großvater bei eBay versteigern. Endlich ist der langersehnte Tag gekommen, an dem er mit seinem Vater (Kevin Dunn) zu dem bizarren Autohändler Bobby Bolivia (Bernie Mac) fährt. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, als Sam später mit einem stark lädierten 1976 Chevy Camaro vom Hof des Händlers fährt. Trotz der störrischen Art des eigenmächtigen Autos stellt er sich als perfekter Beziehungskuppler heraus, als Sam sein Schulschwarm Mikaela Banes (Megan Fox) nach Hause fahren möchte.
Von der Liebe überwältigt fällt er abends glücklich ins Bett. Umso entsetzlicher wird er jedoch am nächsten Morgen von einem röhrenden Motorengeräusch und kreischenden Rädern geweckt. Jemand versucht sein Auto zu stehlen. Tapfer nimmt er die Verfolgung des Diebes auf und jagt seinem Camaro hinterher bis er von einem Polizeiauto gestellt wird, das sich zu seinem Erstaunen in einen sieben Meter großen bedrohlichen Roboter verwandelt. Hoch über ihn ragend, fragt ihn der Roboter aus. Bevor Sam die Situation erst begreifen kann, taucht auch noch Mikaela auf. Beide versuchen vor dem geheimnisvollen Angreifer zu Fuß zu fliehen. Dabei hilft ihnen Sams Camero, der sich vor ihren Augen ebenfalls in einen gigantischen Roboter verwandelt. Mikaela und Sam versuchen mit dem gelben Riesen zu kommunizieren, der sich anscheinend durch Songs aus seinem Radio zu verständigen versucht.
Kurz darauf erscheinen weitere Fahrzeuge, die sich in gigantische Roboter verwandeln: die Autobots. Optimus Prime, ihr Anführer, erklärt, das sie vom Planeten Cybertron kommen und auf der Suche nach dem so genannten "Allspark" wären, der geheimnisvollen Energiequelle, die sie unbedingt vor ihren Feinden, den bösen Deceptions, finden müssen.
Doch wäre die Begegnung mit den Roboterriesen nicht schon aufregend genug, werden Sam und Mikaela auch noch von dem Regierungsagenten Simmons (John Turturro) verhaftet und in eine geheime Kommandozentrale gebracht. Sie werden mit einigen Überlebenden eines Angriffes auf einer Air Force Basis in Katar zusammengebracht. Die Militärbasis wurde von einem Riesenroboter angegriffen und die letzten Überlebenden von einem metallischen Skorpion gejagt, dem scheinbar keine Raketen und Granaten etwas anhaben konnten.
Das Team um den amerikanischen Verteidigungsminister John Keller (Jon Voight) umfasst die Überlebenden des Angriffes auf die Militärbasis, Mitglieder der geheimen Militärabteilung namens Sector 7, eine hübsche Computeranalytikerin Maggie Madsen (Rachel Taylor), ihrem durchgeknallten Hackerfreund Glen Whitmann (Anthony Anderson) und eben Sam und Mikaela, die sich scheinbar mit den guten Außerirdischen angefreundet haben, was aber niemand wahrnehmen möchte.
Bevor sie alle ein Team bilden können, um gegen die Deceptions antreten zu können, müssen Sam und Mikaela erst einmal ihren eigenen Plan schmieden, um die Regierung von der Vernichtung aller Roboter abzubringen, denn die Welt wird ohne die Autobots nicht mehr lange existieren können ...
Kritik
Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist, sollte sie eigentlich kennen, die Transformers ... diese großartigen Actionfiguren, die es uns damals als Kinder ermöglichten unser Spielzeug in eine völlig andere Form zu bringen. 1984 wurden die Transformers in den Vereinigten Staaten eingeführt und revolutionierten eine ganze Spielzeugkategorie. Das Franchise boomte. Es folgten eine Fernsehserie, ein Zeichentrickfilm, "Transformers – Der Kampf um Cybertron" und unzählige Neuauflagen der beliebtesten Figuren. In den 90er Jahren wurde es dagegen etwas leiser um die Roboterriesen. Umso natürlicher war es, dass die alte große Fangemeinde sich nach Bekanntgabe der Nachricht, dass Action-Virtuose Michael Bay einen Real-Action-Film in Vorbereitung hat, in zwei Lager spalten würde. Steven Spielberg wollte mit seiner Produktionsfirma den Film produzieren. Die Vorgabe seinerseits war es, dass im Vordergrund die menschliche Beziehung zwischen einem Auto und einem Jungen stehen sollte. Entstanden ist ein klassisches amerikanisches Märchen mit vier verschiedenen Plotlinien, die am Ende alle zusammen führen.Natürlich steht in "Transformers" die Technologien der vielen Fahrzeuge im Vordergrund. Die kreativen Köpfe bei ILM rüsteten die Roboter mit Empfindungen und Gefühlen aus. Sie kommen der menschlichen Seele sehr gleich. Bays Vorgabe, sie sollten nicht nur die originalen Designs der Figuren einhalten, sondern sie auch cool aussehen lassen, haben sie mehr als übertroffen. Michael wollte zuerst Combiners benutzen, die sich in verschiedene Gestalten verwandeln können. Man entschied sich schließlich dagegen und gab den Robotern die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu ‚scannen’ und dann mit ihrem eigenen Körper darzustellen. Dauerte die Verwandlung in den Cartoons nur wenige Sekunden, legte man in der Filmversion besonders darauf Augenmerk. In den komplizierten Verwandlungsabläufen der Transformers, die aus tausenden einzelnen Teilen bestehen und in ihrer Kombination eine lebende Maschine entstehen lassen, hört man jedes kleine Summen und Surren, das Ausfahren und Zusammenziehen von Metall, das Drehen eines Handgelenks. Kein Wunder, dass die visuellen Effekte so komplex waren, dass ILM jeweils unglaubliche 38 Stunden für das Rendering eines einzelnen Frames dieser Roboter-Verwandlungen brauchte. Trotz des Tonnenschweren Metalls bewegen sich die 15 Meter-Giganten mit der Eleganz und Kraft von Martial Arts-Meistern, wendigen Kriegern.
Der Kampf in "Transformers" wird wegen dem so genannten „Allspark“ geführt, einer geheimnisvollen Energiequelle. Auf der einen Seite des Kampfes stehen die Autobots, die nach dem Ideal Leben zu schützen agieren und nach einer friedlichen Existenz streben. Sie kämpfen gegen die Deceptions, die an einer totalen Kontrolle und Machtübernahme im Universum denken. In diesem Gefecht der Systeme reduzierte man sich schließlich auf vereinzelte Roboter. Bay musste sich viele Kritisierungen stellen, dass er Bumblebee von einem VW-Käfer zu einem Chevy Camaro machte, dass er Flammen auf Optimus Prime platzierte und dass er ihn mit seinem Aussehen zu einem zu aggressiveren Truck gemacht hat. Änderungen, die wie ich finde, unabdingbar waren, wenn man die Roboter ins nächste Jahrtausend katapultieren wollte.
Im Mittelpunkt der weltweiten Verschwörung im Actionfilm-Format steht die Hassliebe von Sam Witwicky zu seinem lädierten Auto, welches ihn später mit seinem Schulschwarm verkuppelt. Sam wird von Shia LaBeouf dargestellt, der mich letztendlich in "Disturbia" gänzlich von seinen Fähigkeiten überzeugte. Er spielt den Urenkel eines Entdeckers aus dem 19. Jahrhundert, der den Polarkreis erreichen wollte und später verrückt wurde, weil er angeblich einen gigantischen metallischen Mann im Eis gefunden haben wollte. Um sich sein erstes Auto leisten zu können, verscherbelt er die alten Andenken an seinen Großvater bei eBay. Schließlich kann er sich in einer komödiantischen Szene mit Komiker Bernie Mac sein erstes Auto kaufen, einen alten Chevy Camaro, der sich später als einer der Autobots herausstellen wird. Doch anscheinend kann ein Sommer-Blockbuster nicht ohne große Namen funktionieren: so spricht Hugo Weaving im Original Megatron. Jon Voight verkörpert den Verteidigungminister John Keller und John Turturro den Spezial-Agenten Simmons.
Während die Vorläufer von Bay wenig Enthusiasmus bei den US-Kritikern hervorrufen konnten, bekommen all seine persönlichen Markenzeichen hier wieder einmal umso mehr höchste Priorität. Bay reiht einmal mehr eine schnell geschnittene Actionsequenz an die nächste und paart sie mit einem der überragendsten Scores, die ich seit langem gehört habe, komponiert von Steve Jablonsky. Es gibt die typischen Helikopterszenen im Sonnenuntergang, harmonische Stimmungen ... die Ruhe vor dem Sturm. Einige Szenen erinnern einem an "Pearl Harbor", der Angriff der Deceptions auf die Militärbasis im Mittleren Osten z.B. oder eine andere erinnert an "Armageddon". Zunächst denkt man, das habe ich doch schon einmal gesehen, aber nüchtern betrachtet, bringt Bay das Potential von drei unterschiedlichen Filmen in einem unter. Bekamen vor einigen Jahren die Himmelskörper, die auf die Erde einschlugen einen eigenen Film, so werden sie in "Transformers" mit der gleichen visuellen Coolness in einer Nebenszene eingestreut. Das schafft nur Michael Bay! Überhaupt, die Fangemeinde von Spezialeffekten kann aufhorchen, denn die technologische Entwicklung in "Transformers" schlägt für mich ein, wie "Jurassic Park" zu seiner Zeit. Und den Film über die widererschaffenen Dinosaurier sah ich fünf Mal im Kino! Die letzte halbe Stunde des Films, in der der Kampf zwischen den Systemen in den Häuserschluchten von Los Angeles vollends ausartet, setzt nur noch das Sahnehäuptchen auf diesen perfekten Kuchen.
Ein Michael Bay-Film, so wie ich ihn liebe!
Fazit:
"Transformers" ist wieder einmal ein perfekt abgerundeter Sommer-Blockbuster und der erste in diesem Jahr, der seine Versprechen hält. Düster, zu den richtigen Zeiten überraschend witzig, mit guten Schauspielern, Bay-typischen Actionsequenzen und einem Mega-Score von Steve Jablonsky. Die zurückhaltenden Fans des Franchises müssten eigentlich sagen: „more than meets the eye”! Kein Wunder, dass das Konzept aufgegangen ist und man bereits über Fortsetzungen mehr als nur nachdenkt. Doch ein großer Bay-Fan würde es auch begrüßen, wenn er sich etwas Neuem widmen und dort die Filmwelt revolutionieren würde.
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Regisseur
Schauspieler
Peter Cullen, Charlie Bodin, Dane Cook, Frederic Doss, Josh Duhamel, Kevin Dunn, Joshua Feinman, Colin Fickes, Megan Fox, Tyrese Gibson, Sean Hampton, Jesse Heiman, Jeremy Jojola, Shia LaBeouf, Bernie Mac, Jamie McBride, Carlos Moreno Jr., Glenn Morshower, Amaury Nolasco, Michael O'Neill, Ravi Patel, Brian Prescott, Bylle Michele Price, John Robinson, Mark Ryan, Samantha Smith, Ronnie Sperling, Rachael Taylor, John Turturro, Travis Van Winkle, Jon Voight, Zack Ward, Frank Welker
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CReber / 06.12.2007 12:44:01
Bester Film seines Genre! ;)
6 Sternen
stallone / 10.12.2007 20:25:43
ein hammer action movie! erstklassige kameraarbeit hat der gute bay geleistet und verpasst in vielen szenen dem zuschauer gänsehaut der extraklasse!!!
5 Sternen
mye / 10.12.2007 21:52:47
ja blockbuster-kino der absoluten spitzenklasse, anders kann man es nicht sagen... typisch bay eben - jede menge action, geile musik und zumindest so viel story, dass man em ende nicht von einem absolut REINEN fun-movie spricht - toll
5 Sternen
Kaspian / 11.12.2007 00:51:30
Einer der wenig guten Knaller des Jahres....
6 Sternen
turbo / 14.12.2007 21:10:31
Also die Szenen in der Wüste und auf dem Stützpunkt waren genial. Leider konnte der Rest des Films nicht mithalten und besonders die Dialoge waren peinlich. Ich denke da speziell an die Szene wo die Transformers sich am Haus verstecken. Bei der Brutalität hätte man sich mal zwischen Kinderfilm und Erwachsenenfilm entscheiden sollen. Nur Eragon hat schlechtere Dialoge.
3 Sternen
stallone / 25.12.2007 10:08:10
ich fand auch die szene in der wüste mit dem scorpion so genial, dass ich sagte alleine für diese szene bekommt der film von mir 10 von 10!
5 Sternen
Toaster / 25.12.2007 20:22:36
Einfach der geilste Film 2007 :D
nicht bewertet
DocProc / 26.12.2007 14:04:22
Super Film, genial gemacht und teilweise auch witzig
5 Sternen
eddy / 15.01.2008 22:29:56
Habe die Transformers durch die Spielsachen von meinem kleinen Bruder damals kennen gelernt.So um 19 hundert irgendwas.Ich fand die damals voll blöd,aber der Film hat mich voll überzeugt!Vor allem der end fight!!!Super
nicht bewertet
crtim / 24.05.2008 10:23:59
Genial!!! Top-Effekte!!!
Bis jetzt der beste Film den ich gesehen habe.
Die Dialoge haben mich nicht gerade interessiert.
6 Sternen
ADAMGOLDNIK / 24.05.2008 11:32:50
Ich hab es noch nicht geseen und hab nicht angeguckt. Nur gelesen. Hörtsich es gut an.
bei erste möglichkeit schaue ich es mal an.
5 Sternen
crtim / 24.05.2008 12:20:45
Aber den Film kann man ja schon gleich mal im Vorraus bewerten?;-)
6 Sternen
Timbo / 27.05.2008 14:10:08
strange oO
nicht bewertet
AnthonyDiNozzo / 05.06.2008 17:02:21
...
Ich hatte durch die trailer zu hohe erwartungen...
Mir war des zu kindisch. Gehört für mich in die Kategorie: Action for Kids
3 Sternen