Verfasst von Thorsten Meiritz am 02.08.06 01:58:43 - 8 Kommentare

Miami Vice

Moviereporter-Bewertung:
  • 4.5/6 Sterne.
Leserwertung (17): 3.47 / 6

Land USA

Genre Action, Crime, Drama, Thriller

Laufzeit: 146

Jahr 2006

Webseite
Trailer

Kinostart: 24.08.2006
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Inhalt

Zweifelsohne prägte "Miami Vice" das Lebensgefühl der 80er. Jetzt bringt Michael Mann die erfolgreichste TV-Serie aller Zeiten auf die große Kinoleinwand. Colin Farrell und Oscarpreisträger Jamie Foxx geben sich als Sonny Crockett und Ricardo Tubbs die Ehre.

Die Detectives James "Sonny" Crockett (Colin Farrell) und Ricardo "Rico" Tubbs (Jamie Foxx) arbeiten gerade undercover mit ihrem Team für die Miami-Dade Police, um einen stadtbekannten Zuhälter endlich dingfest zu machen, als ein befreundeter Informant die Beiden um Hilfe bittet. Dessen Familie wurde von einer "Arischen Bruderschaft" entführt, nachdem diese interne Informationen über FBI-Agenten erhalten hat, die sich als Drogenhändler ausgeben. Die Agenten werden bei dem Deal ermordet und auch die Familie des Informanten wird umgebracht. Das interne Leck führt dazu, dass sich FBI Special Agent Fujima (Ciaran Hinds) an Sonny und Ricardos Vorgesetzten Lieutenant Castillo (Barry Shabaka Henley) wendet. Die beiden sollen undercover in das Netzwerk der Organisation eingeschleust werden, dessen Kopf der kolumbianische Drogenhändler José Yero (John Ortiz) zu sein scheint.
Crockett und Tubbs infiltrieren das Netzwerk als neue Transporteure für die Organisation. Dabei stellen sie fest, das Yero auch nur ein Mittelsmann ist, denn der eigentliche Kopf ist der staatenlose Plutokrat Jesús Montoya (Luis Tosar), genannt der "Erzengel", der seine Finger überall in der internationalen organisierten Kriminalität hat. Hierzu gehören nicht nur große Drogenlieferungen, sondern auch Waffenhandel im großen Stil.
Schnell kommen Sonny und Rico vom eigentlichen Plan ab der "Arischen Bruderschaft" und auch Yero das Handwerk zu legen – sie wollen an den großen Fisch ran, an den "Erzengel" höchst selbst. Die beiden geraten dabei immer tiefer in die Machenschaften des Netzwerkes. Bald schon werden erste Grenzen überschritten und die beiden müssen sich immer öfter die Frage stellen, auf welcher Seite des Gesetzes sie eigentlich stehen. Zu allem Überfluss verliebt sich Sonny auch noch in Montoyas Finanzexpertin, die asiatische Schönheit Isabella (Gong Li)…

Kritik

Sonny Crockett und Ricardo Tubbs, zwei TV-Ikonen der 80er Jahre sind zurück – diesmal auf der großen Kinoleinwand. Regisseur Michael Mann, der schon für die Serie als Drehbuchautor und Executive Producer tätig war, lässt "Miami Vice" wieder auferstehen. Don Johnson und Philip Michael Thomas, die Serienhelden von damals, werden durch zwei der derzeit angesagtesten Hollywoodstars adäquat ersetzt: Frauenschwarm Colin Farrell und Oscarpreisträger Jamie Foxx.
Der Film beginnt ganz Michael Mann typisch ohne Vorspann oder Filmtitel. Trotzdem ist der Auftakt gut gelungen, denn das erste was dem Zuschauer von der Leinwand entgegendröhnt sind die Klänge zu "Numb/Encore" von Jay-Z und Linkin Park bevor man Colin Farrell und Jamie Foxx das erste Mal in einem Nachtclub in Miami in Aktion sieht.
Die Story ist zwar recht schnell erzählt, dennoch wird sie ständig vorangetrieben, nie langweilig und mit der einen oder anderen Actionszene gut akzentuiert, wobei der Film nie zu einem platten Actionfilm verkommt. Das reizvolle an der Story ist die Schilderung des realen Undercoverlebens, dass Sonny und Rico tagtäglich durchleben. Was passiert mit den Charakteren während sie ihre Undercoverarbeit durchführen? Wie verändern sie sich dabei? Im Gegensatz zur Fernsehserie, die durch die Zensur stärker beeinflusst war, kann der Regisseur hier eine Welt zeigen, die Erwachsenen vorbehalten ist, die das Gefährliche aber auch Verführerische der Undercoverarbeit zeigt, besonders wenn Crockett und Tubbs dort hingehen, wo ihre Polizeimarken nichts mehr wert sind. In diesem Film wird der illegale Handel aber keinesfalls glorifiziert, sondern er zeigt die Furcht, die Konfusion und die Isolation von Denen, die im Kampf dagegen an vorderster Front stehen. Die Grenze zur Kriminalität ist für diese Menschen nur hauchdünn und unter ihrem stetigen Kampf ihr nicht zu verfallen leidet nicht selten die Psyche. Der Spannungsbogen der Story besteht in der Frage, was passiert, wenn Beamte so tief undercover gehen, um Gangstersyndikate zu infiltrieren, dass sie darum kämpfen müssen in ihr reales Leben zurückzukehren.

"Manns Interesse diese Geschichte einer düsteren, von globalem Verbrechen geprägten Welt zu erzählen, liegt in der Tatsache, dass Drogen, Waffen, geklaute Software, gefälschte Medikamente und sogar Menschen tagtäglich über internationale Grenzen hinweg gehandelt werden."
- F.X. Feeney

Nach seinem letzen Film "Collateral" verlor Michael Mann keine Zeit, und hat "Miami Vice" sofort als sein nächstes Projekt auserkoren. Er zeichnet nicht nur als Regisseur, sondern auch als Drehbuchautor und Produzent für den Film verantwortlich und war sich schnell bewusst, dass er für die Entwicklung seines Scripts und auch während der Produktion selbst den Rat von Experten benötigte. Hierzu zählten Undercoveragenten von DEA, FBI, ATF, Miami-Dade Police (auch S.W.A.T.) und Immigrations and Customs Enforcement (ICE), kurz gesagt von Menschen, die selbst die Welt des illegalen Handels betreten haben.
Nachdem in einigen seiner letzten Filme wie "Heat" oder auch der bereits angesprochene "Collateral" die Stadt Los Angeles eine wichtige Rolle spielte, konnte sich Mann nun der Entdeckung von Miami widmen, der Stadt, die er half in den 80er Jahren bekannt zu machen. Er selbst bezeichnet diese Stadt nicht als den südlichsten Zipfel von Amerika, sondern als nördlichste Spitze von Südamerika, ein Finanzzentrum für Bargeld. Die Stadt spielt eine wichtige Rolle im Film, denn der Regisseur beleuchtet weniger die High-Society-Ecken von Miami, sondern eher die heruntergekommenen, gefährlichen Gegenden, um so die Gefahr der Undercoverarbeit noch deutlicher zu zeigen. Dennoch spielt der Film neben Miami auch an vielen anderen exotischen Orten, wodurch der Film geprägt wird. Hierzu zählen Key West, Ciudad del Este in Paraguay, Haiti und auch Kuba. Zwar konnte der Film weder in Haiti noch auf Kuba an Originalschauplätzen gedreht werden, aber trotzdem legt der Regisseur wert darauf wenn möglich an Originalschauplätzen zu drehen und nicht auf Green-Screen Technologie oder billigere Ersatzdrehorte auszuweichen, wie es seit einiger Zeit im Filmbusiness üblich geworden ist. Es ist seiner Meinung nach wichtig an realen Orten zu drehen, dort wo die Charaktere leben, arbeiten und spielen. Einige Dinge kann man eben nicht künstlich erzeugen.
Wie schon "Collateral", der beinahe ausschließlich nachts spielte, so besteht auch "Miami Vice" aus vielen Nachtaufnahmen. Diese wirken oftmals sehr grobkörnig, was aber vom Regisseur so gewollt ist. Als weitere Stilmittel setzt Mann viele Nah- und Detailaufnahmen ein und verwendet eine Handkamera, wodurch das Bild des Öfteren verwackelt ist. Hierdurch will der Regisseur das Publikum stärker ins Geschehen einbinden und das Ganze dynamischer erscheinen lassen. Ob das unbedingt gelungen ist bleibt hierbei sicherlich eine Geschmacksfrage. Außer Frage steht jedoch, dass Michael Mann ein Pionier auf dem Gebiet der High-Definition Filmtechnik ist. Laut Aussage des Regisseurs liegt der Hauptgrund für den Einsatz dieser Technologie darin, dass sie es ihm erlaubt dem Publikum zu zeigen wie gesättigt und lebendig alles wirkt was es betrachtet. Dion Beebe hat als Kameramann alles in Szene gesetzt, was Michael Mann ersonnen hat. Die beiden sind seit ihrer Zusammenarbeit in "Collateral" ein eingespieltes Duo.

Für die Darsteller war es notwendig nicht nur ihren Charakter auf der Leinwand gut umzusetzen, sondern auch deren Hintergrundgeschichte zu verinnerlichen. Um die Polizisten oder auch die Kriminellen glaubhaft darstellen zu können war hartes Training mit Experten und strikte Disziplin für die Schauspieler von Nöten. Dazu zählte Wochen vor Drehbeginn nicht nur physisches und Waffentraining, sondern auch mentales Training.
Für die Besetzung von Ricardo "Rico" Tubbs fiel Michael Manns Wahl schnell auf Jamie Foxx. Die Beiden verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, denn "Miami Vice" ist nach "Ali" (2001) und "Collateral" (2004) bereits ihr dritter gemeinsamer Film. Letztgenannter brachte Foxx auch eine Oscarnominierung als bester Nebendarsteller ein. Im selben Jahr erhielt er schließlich den Academy Award als bester Hauptdarsteller für seine grandiose Performance in "Ray". Während seines Trainings mit echten Undercoveragenten, die er traf, um sich auf seine Rolle vorzubereiten, sprach er offen mit den Beamten über die Verlockungen die ihr Beruf mit sich bringt. Er stellte ihnen offen die Frage, ob die andere Seite sie in Versuchung geführt hat. Foxx agiert als Ricardo Tubbs jederzeit glaubwürdig und solide, bleibt jedoch im Vergleich zu Colin Farrels Performance ein wenig im Hintergrund. Das liegt allerdings nicht an seiner schauspielerischen Leistung, sondern vielmehr an der Tatsache, dass Ricardo Tubbs im Gegensatz zu Sonny Crockett nun mal eher ein ruhiger, besonnener Typ ist, der seinen heißblütigen Partner das eine oder andere Mal bremsen, bzw. daran erinnern muss, das sie Cops und keine Gangster sind.
James "Sonny" Crocket, der charismatische und bei Frauen äußerst beliebte Partner von Tubbs wird von Colin Farrell verkörpert – auch hier eine perfekte Wahl. Der irische Schauspieler, der zuvor in den beiden großen Epen "Alexander" und "The New World" die Hauptrolle übernahm, passt sich perfekt an die Südstaatenattitüde von Crockett an. Er sagt über seine Rolle kurz und bündig, dass Crockett ein guter Kerl ist, der wie ein Fels in der Brandung steht. Mit Regisseur Michael Mann teilt er die Leidenschaft sich akribisch auf seine Rolle vorzubereiten. Für die Interpretation seiner Figur konnte er auf weit reichende Informationen von Mann zurückgreifen.
Sowohl Jamie Foxx als auch Colin Farrell kopieren aber nicht einfach ihre Vorgänger Philip Michael Thomas und Don Johnson, sondern sie bringen etwas Neues in dieses Charaktere ein. Noch viel wichtiger ist aber, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern einfach stimmt. Die beiden ergänzen sich perfekt und harmonieren so, als wären sie schon lange Zeit gute Freunde, wie es eben Tubbs und Crockett auch sind. Hier könnte ein neues "Dream Team" geboren sein, wie z.B. Will Smith und Martin Lawrence in "Bad Boys", auch wenn der Humor in "Miami Vice" lange nicht so eine große Rolle spielt.
Weibliche Hauptdarstellerin ist die viel beachtete chinesische Schauspielerin Gong Li. Sie agiert als kriminelle Finanzexpertin und Crocketts Geliebte Isabella. Li, die in Asien bereits als Superstar gefeiert wird, hat kürzlich damit begonnen sich auch in Hollywood einen Namen zu machen, wie z.B. mit ihrer Rolle in "Die Geisha" (Memoirs of a Geisha). Über ihren Charakter im Film sagt sie, dass er sehr vielschichtig sei. Man kann Isabella nicht als Bösewicht bezeichnen, aber dennoch gehört sie zu den Drogenhändlern. Einerseits ist sie eine sehr starke Person, aber andererseits ist sie auch sehr verletzlich. Ein Schlüsselpart innerhalb der Handlung nimmt ihre unerwartete Romanze mit Sonny Crockett ein, die dadurch verkompliziert wird, dass sie sich gleichzeitig auch mit Jesús Montoya, einem der mächtigsten Gangster Lateinamerikas einlässt. Aber auch Crockett ist nicht ehrlich zu Isabella – diese Liebesgeschichte steht unter keinem guten Stern. Auch Li und Farrell harmonieren hervorragend, wodurch ihre gemeinsamen Liebesszenen an Kraft gewinnen.
Die hervorragende Besetzung wird auch in den Nebenrollen fortgeführt. Weitere Protagonisten des Films sind unter anderem Ciaran Hinds, Barry Shabaka Henley, John Ortiz, Luis Tosar, Naomie Harris, Justin Theroux und Elizabeth Rodriguez.

Zwei weitere Pluspunkte des Films sind seine Atmosphäre und Ausstattung.
Die Golfregion und die Karibik spielen eine wichtige Rolle im Film. Regisseur Michael Mann fängt die Atmosphäre dieser Regionen nahezu perfekt ein. Sei es das Donnergrollen von tropischen Stürmen oder auch das Wetterleuchten, das vor herannahenden Hurricanes warnt. Aber auch die Explosionen von Geschossen und der makabere Einschlag von Kugeln werden aus nächster Nähe äußerst realistisch in Szene gesetzt.
Die Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen. Besonders der Einsatz von High-tech verleiht dem Film einen gewissen Stil, seien es die verwendeten Waffen, Telekommunikations- und Spionagegeräte oder auch die Fahrzeuge, egal ob zu Wasser, zu Lande oder in der Luft, alles ist vom Feinsten.

Schließlich noch einige Worte zur Musik. Der Score stammt aus der Feder des britischen Komponisten John Murphy, der bei seiner Arbeit allerdings durch einen, spätestens seit "Fluch der Karibik", guten alten Bekannten unterstützt wurde - richtig es handelt sich um Klaus Badelt, der erst vor Kurzem für "Poseidon" den Score ablieferte. Mich haben besonders die eher ruhigen Töne zum Ende des Films angesprochen. Aber auch über die gesamte Länge des Films kann man den Score als durchaus gelungen bezeichnen. Während des Films wird dieser immer wieder von sehr gut ausgewählten Musiktiteln unterbrochen, die sich perfekt dem Fluss des Films anpassen.

Fazit: "Miami Vice" ist eine gelungene Kinoadaption der 80er Jahre Serie. Der Film weist eine deutliche Handschrift seines Regisseurs Michael Mann auf und wird sicherlich dessen Fans ansprechen. Aber auch sonst kann der Film dem Zuschauer einiges bieten, angefangen von guten Darstellern, über eine solide Story die zu unterhalten vermag, bis hin zu guten Actionsequenzen – das Highlight bildet hierbei sicherlich der Showdown im Hafen, der sich mit abstrichen mit der Straßenschießerei in "Heat" vergleichen lässt. Sollte sich ein Erfolg des Films einstellen, so kann man sicherlich mit weiteren Fortsetzungen rechnen.


Jetzt kommentieren? / 8 Kommentare

  1. CineWalker

    CineWalker / 02.12.2007 22:58:42

    Habe mir den Film auf dem Flug nach New York angeschaut. Entweder es lag an der etwas unüblichen Atmosphäre, oder der Film war wirklich nicht so toll, wie die Kultfilme der 80ziger.


    3 Sternen

  2. SERF

    SERF / 02.12.2007 23:24:34

    Habe mir den Film am Boden angeschaut unter normalen Bedingungen und fand ihn auch nicht so dolle, überhaupt nicht so wie die Serie. Keine Ahnung, wo es den Bezug zur Serie gab. Hätten sie die Namen 'Sonny' und 'Rico' weggelassen und einen anderen Titel gewählt, wäre er VIELLEICHT OK gewesen, aber so?! Ich war sehr sehr enttäuscht!


    2 Sternen

  3. Morgion

    Morgion / 03.12.2007 01:04:50

    Kann mich nur SERF’s Meinung anschließen die Neuverfilmung ist einfach nur PIEP


    nicht bewertet

  4. Kaspian

    Kaspian / 03.12.2007 22:20:10

    Auch mir hat der Film nich so gefallen....schon weil man des Linkinparklied Numb versaute---


    nicht bewertet

  5. ThorriZ

    ThorriZ / 04.12.2007 13:29:12

    Na ja Michael Mann hatte aber auch nie die Absicht gehabt den Flair der 80er Jahre Serie wieder aufleben zu lassen, sondern er wollte die Serie ins neue Jahrtausend transferieren mit neuen Darstellern und zudem wollte er Miami nicht wie damals durch die rosarote Brille betrachten, sondern auch die schmutzigen Ecken und die Gewalt zeigen, die er in der Serie nicht darstellen konnte oder durfte -> Zensur!
    Also ich fand den Film als solchen gelungen und habe nie diese engen Vergleiche zur Serie gezogen - und was "Numb/Encore": ich fands cool, dass das erste was man in dem Film hörte die Klänge dieses Liedes waren:)


    nicht bewertet

  6. stallone

    stallone / 11.12.2007 19:36:24

    man der film war langweillig bis zum schluss.


    2 Sternen

  7. Veremar

    Veremar / 22.12.2007 21:55:24

    Ich geb den meisten hier recht, für mich war der Film einfach nur langweilig..


    2 Sternen

  8. UltimateSONIC

    UltimateSONIC / 20.01.2008 19:07:31

    Tja, dann gehöre ich wohl zur Minderheit ;)

    (ich bin Fan der Serie)
    Ich finde den Film richtig gut!
    Michael Mann (der ja auch für die Serie verantwortlich war) hat die Serie sehr gut in die Gegenwart geholt.
    Farell und Fox sind ne sehr gute wahl.

    An die, die den Film nicht gut fanden:
    Was habt Ihr denn erwartet?
    Weiße Anzughosen und knallbunte Hemden? :D

    Vor allem in HD kommt die Bildgewalt dieses Films rüber.
    Die Nachtaufnahmen kommen dann erst richtig zu Geltung.

    Ich würde mich über ne Fortsetzung sehr freuen :)

    Der Film läuft seit einigen Monaten auf Premiere HD, wer die Möglichkeit hat, sollte Ihn dort unbedingt gucken!

    Oder die HD-Disc holen.

    PS: Der Soundtrack ist auch cool, nicht aufdringlich, nur wenns sein muss laut.

    Michael Mann, ist "mein" Mann!


    6 Sternen


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