Brokeback Mountain
Inhalt
Liebe im wilden WestenWorum geht es:
Wyoming, 1963: Der Rancher Ennis del Mar (Heath Ledger) und der Rodeoreiter Jack Twist (Jake Gyllenhaal) werden auf Brokeback Mountain angeheurt, den Sommer über eine Herde Schafe vor Wilderern und Raubtieren zu schützen. In der harten und rauen Einsamkeit der Berge entwickelt sich zwischen den beiden bald mehr als bloße Kameradschaft – sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engstirnigen Moralvorstellungen in der konservativen US-Provinz bleiben ihnen nur getrennte Wege. Die Cowboys heiraten, gründen Familien-und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie sich über die Jahre bei ihren seltenen Trefen in der Wildnis ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Während beide mit ihren Ehen gegen die Wand fahren, sind es diese Treffen, die ihnen Ruhe und Kraft geben. Nachdem Ennis´s Ehe mit Alma (Michelle Williams) gänzlich in die Brüche geht, beschließt Jack um die Liebe seines Freundes zu kämpfen. Doch Ennis ist zu sehr gezeichnet von seiner eigenen Vergangenheit; als kleines Kind wurde er Zeuge wie ein Schwuler in seinem Dorf von den Bewohnern grausam gequält und umgebracht wurde. Dieses Ereignis hat ihn bis heute nicht los gelassen und so bleibt er den Avancen Jake´s gegebenüber hart, einzig bei den gemeinsamen Ausflügen nach Brokeback Mountain ist er bereit, sich seiner Leidenschaft hinzugeben. Jack gibt sich damit jedoch nicht zufrieden und so unternimmt er einen letzten verzweifelten Versuch für ihre gemeinsame Zukunft zu kämpfen.
Kritik
Hintergrund:Für die mutige Geschichte um zwei Cowboys, deren Liebe sich über zwanzig Jahre zieht, hagelte es bereits Nominierungen und Preise für Regisseur und Darsteller.
Regisseur Ang Lee erhielt unter anderem bereits den goldenen Löwen, den New York Film Critics Award, den Los Angeles Film Critics Award, den National Board of Review Award, den European Film Award und eine Golden Globe Nominierung.
Bei den Darstellern ist es vor allem Heath Ledger, der mit einer Golden Globe Nominierung geehrte wurde, und jetzt auch auf den Oscar hoffen kann.
Gleich am ersten Wochenende stellte der Film schon einen kleinen Rekord auf. Er wurde in nur fünf Kinos in New York gestartet, und war in jeder Vorstellung bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das hatte bisher noch nie ein Film geschafft.
Kritik:
„Brokeback Mountain“ ist eine wunderschön fotografierte und gespielte typisch amerikanische Liebesgeschichte, nur eben zwischen zwei Männern. Obwohl Schwulsein und das versuchte Unterdrücken dieser Gefühle ein großes Thema im Film sind, werden sie nie oberflächlich ausgestellt.
Auch vermeidet es Regisseur Ang Lee seinen Zuschauern zuviel nackte Haut oder sexuelle Stimmung zuzumuten. Dennoch geht er sehr ehrlich und offen mit dem Thema um. Es wird nie in Frage gestellt, dass es hier um eine große epische Liebesgeschichte zwischen zwei Männern geht. So gelingt ihm das Kunststück dass die beiden Hauptfiguren dem Zuschauer ans Herz wachsen und er kann gar nicht anders kann, als zu hoffen, dass die Beiden irgendwann zusammenfinden.
Es gibt nur zwei kleine Schönheitsfehler im Film. Zum einen nimmt man Ledger und Gyllenhaal rein optisch nicht so ganz ab, dass sie innerhalb der Geschichte um zwanzig Jahre altern und zum anderen erzählt Regisseur Lee die Geschichte manchmal ein wenig zu behäbig.
Darstellerisch gibt es hier überhaupt nichts zu meckern: Heath Ledger und Jake Gyllenhaal bauen eine ungeheure Chemie auf, die jederzeit spürbar ist. Hervorzuheben ist aber vor allem Ledger, der dem wortkargen Ennis eine Präsenz verleiht, die einen umhaut.
Fazit:
Eine bittersüsse Liebesgeschichte die gegen Ende Shakespeardramatik erreicht. Ein wichtiges Plädoyer für Toleranz und den Mut, für die Dinge einzustehen, die man liebt.
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Regisseur
Schauspieler
Jake Gyllenhaal, Heath Ledger, Michelle Williams, Randy Quaid, Anna Faris, Scott Michael Campbell, Anne Hathaway, Valerie Planche, Graham Beckel, David Harbour, Kate Mara, Roberta Maxwell, Peter McRobbie, Linda Cardellini, David Trimble
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mye / 09.12.2007 14:04:20
für mich der beste film im jahr 2006
6 Sternen
Kaspian / 11.12.2007 20:43:56
Stimmt, er hätte den Oscar bekommen müssen...
nicht bewertet
ToniRevada / 23.12.2007 13:18:28
Dieser Film ist einer der schlechtesten Movies, die ich jemals gesehen habe.
Total überbwertet, nur weil er eine hohe Anzahl von Homosexuellen in der Filmbranche und unter den Kritikern anspricht. Was hat sich ein Ausnahmekönner wie Ang Lee nur dabei gedacht? Die Idee für den Film ist genial, da es ein Thema anspricht, dass es so im "Wilden Westen " der USA gibt aber ignoriert wird. Allerdings zeigen Interviews mit Schwulen Cowboys, dass der Film stark an der Realität vorbei schrammt ohne den leisesten Schimmer von deren wirklichen Leben zu haben. Der Film hat mir Schauer über den Nacken getrieben. Vorallem die miese Vorstellung eines Heath Ledger, der hölzern wie ein Schaukelpferd sich mit der Rolle abquält ist schon nah an der Schmerzgrenze. Erschreckend gut in seiner Rolle finde ich dagegen Jake Gyllenhaal, der diesen Film wenigstens etwas ansehnlich macht. Auch gut ist die Kamera und der Soundtrack. Aber wie kann ein Chinese aus Taiwan so einen Film drehen? Wobnei er natürlich mit Ride with the Devil bewiesen hat, dass es auch anders geht.
Schade um den Oscar und das viele Geld.
2 Sternen
Veremar / 23.12.2007 19:38:34
So schlecht fand ich ihn gar nicht. Meiner Meinung nach zwar nicht unbedingt Osacrreif aber doch ein guter Film, interessante Story und kompetente Schauspieler.
4 Sternen
Gambit521 / 23.07.2008 03:18:12
Ja gut war er schon aber Oskarreif eher nicht
nicht bewertet