Verfasst von André Gabriel am 26.09.05 14:26:25 - 0 Kommentare

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Land Deutschland, Polen, Großbritannien

Genre Drama

Laufzeit: 90

Jahr 2005

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Kinostart: 22.09.2005
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Inhalt

Nach der gleichnamigen Erzählung von Günter Grass.

"... ein mit seinem satirisch zugespitzen Thema überaus aktueller Filmist diese polnisch-deutsch-britische Koproduktion nach einer Erzählung von Günter Grass. Großes, gutes europäisches Kino ist das, mit herausragenden Hauptdarstellern: Matthias Habich und Krystyna Janda sind ein Filmpaar wie für die Kinoewigkeit geschaffen ..." - FBW

Der deutsche Kunsthistoriker Alexander Reschke (Matthias Habich) kehrt 1989 kurz vor dem Fall der Berliner Mauer zum ersten Mal in seine Geburtsstadt Danzig, die nun Gdansk heißt, zurück, aus der er als Kind mit seinen Eltern vertrieben wurde. Er ist auf der Suche nach dem Grab des Danziger Bürgermeisters Daniel Gralath aus dem 18. Jahrhundert, dessen besondere erotische Gestaltung eine seiner kunsthistorischen Thesen beweisen soll. Durch einen Fauxpas lernt er auf dem Markt an der Dominikshalle am Stand der Marktfrau Erna Brakup (Dorothea Walda) die energische polnische Restauratorin Aleksandra Piatkowska (Krystyna Janda) kennen, die wie er verwitwet ist. Gemeinsam besuchen sie das Grab von Aleksandras Eltern. Alexander berichtet Aleksandra von seiner Kindheit im damals deutschen Danzig. Aleksandra kann seine Gefühle sehr gut verstehen, denn sie stammt eigentlich aus dem litauischen Wilna und musste wie Alexander die Stadt ihrer Kindheit verlassen. Bei einem gemeinsamen Abendessen haben sie eine Eingebung: Was wäre, wenn sie beide eine Friedhofsstiftung gründen würden, die Vertriebenen eine Bestattung in ihrer Heimat ermöglicht? Eine Art Versöhnungsfriedhof für Deutsche in Gdansk und für Polen in Wilna?

Wenige Monate später ist aus ihrer Idee Wirklichkeit und aus den beiden ein Paar geworden. Aleksandras Sohn Witek (Krzysztof Ogloza) sowie Alexanders Tochter Sophia (Meret Becker) und ihr Ehemann Olaf (Uwe Rohde) halten gar nichts von dem Versöhnungsfriedhof, während Jo (Jürgen Hartmann), der Ehemann seiner zweiten Tochter Grethe (Helene Grass), sich geldgierig die Profitmöglichkeiten des Projekts ausrechnet. Beide Töchter sehen zudem nicht gerne, dass ihr Vater eine neue Freundin hat und sichtbar verliebt in sie ist.


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