Verfasst von Sebastian Stumbek am 20.03.07 22:52:46 - 6 Kommentare

The Hills have Eyes 2

Land USA

Genre Horror

Laufzeit: 90

Jahr 2007

Webseite
Trailer

Kinostart: 29.03.2007
Moviereporter-Bewertung:
  • 2.0/6 Sterne.
Leserwertung (8): 2.37 / 6
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Inhalt

Der zweite Teil zum Terror-Schocker aus dem letzten Jahr.

Die Carter-Familie war ihr erstes Opfer. Aber längst nicht ihr letztes...
Als Teil eines Routine-Einsatzes sucht eine Gruppe von Soldaten der National Guard nach einem Außenposten in New Mexico, um technische Ausrüstungsgestände bei einer Gruppe von Atom-Wissenschaftlern abzuliefern.
Als sie das einsam gelegene Forschungscamp erreichen, finden sie es auf mysteriöse Weise verlassen vor. Als sie ein Notsignal in einer entlegenen Bergregion orten, entschließen sie sich, die verschollenen Wissenschaftler zu suchen. Sie haben keine Ahnung, dass die vom Schicksal gestrafte Carter- Familie einstmals in genau diese Gegend geraten war und ein Stamm kannibalischer Mutanten dort noch immer auf der Lauer liegt. Doch diesmal ist eine noch verheerendere Macht des Bösen am Werk, die nichts anderes im Schilde führt, als die rigorose Vernichtung der Soldaten. Der Schlimmste von allen, Stammes-Patriarch Papa Hades, will die Frauen als Gebärmaschinen nutzen, um das Überleben des Mutanten-Clans zu sichern. Die nichts ahnenden Soldaten kommen ihren Widersachern immer näher, die wild entschlossen sind, sie zu zerstören.

Kritik

Vor einem Jahr begeisterte ein Horror-Remake seine Zuschauer ganz besonders: Der französische Regisseur Alexandre Aja brachte seine Neufassung von "The Hills Have Eyes" nach dem Original vor knapp 30 Jahren in die Kinos und verdiente sich dabei sowohl von Fans als auch von Kritikern jede Menge Ansehen und gute Kritiken. Auch an den Kinokassen hatte "Hills Have Eyes" seine Erfolge, so dass das Produktionsstudio sich gleich um einen zweiten Teil kümmerte. Dass Aja darauf keine Lust mehr hatte ist verständlich. Stattdessen nahm sich Martin Weisz der Aufgabe an, nachdem sei letzter Film "Rohtenburg" von der Bildfläche verschwand. Wes Craven blieb an Bord und kümemrte sich zusammen mit seinem Sohn Jonathan Craven um das Drehbuch. Was dabei rausgekommen ist, ist einfach nur ein Witz und kaum zu glauben. Ein Sequel wäre ohnehin nach dem gelungenen ersten Teil nicht mehr nötig gewesen, aber wenn, dann bitte nicht so ein Mist.

Geplant war zunächst, Emilie de Ravin ("Lost") wieder an Bord zu holen und ihre Story aus dem ersten Teil weiter zu erzählen. Da sie keine Zeit hatte, wurde einfach eine blödsinnige Geschichte rund um ein paar Soldaten geschrieben, die sich in der Wüste aufhalten und dort auf die Mutanten treffen. Das traurige daran ist, dass abgesehen von der blöden Idee die komplette Umsetzung fehlgeschlagen ist. Erinnern wir uns einmal an den ersten Teil zurück: Eine Familie kommt vom Weg ab und landet in der Wüste. Was dort passierte war ein Alptraum, der den Zuschauer regelrecht mitleiden ließ. Es wurde eine ungeheure Spannung aufgebaut und man fieberte mit der Familie mit. Im zweiten Teil nun bekommen wir ein paar 0815-Soldaten, bei denen es einem einfach egal ist, was mit ihnen passiert. Der Zuschauer entwickelt keinerlei Bindung zu ihnen. Auch die Horror-Szenen kommen nicht an die des ersten Teils heran. Man fühlt sich hier wie in einem gewöhnlichen Horror-Film und schaut sich an, wie unoriginell es einem Soldaten nach dem andern an den Kragen geht. Die Klasse des Vorgängers wird dabei nie erreicht. Stattdessen setzte man den ohnehin schon sehr hohen Gewaltpegel und Ekelfaktor hoch. Aber was nützt das, wenn der Rest nicht stimmt? Man sieht viel Blut und abgetrennte Körperteile, Spannung kommt dabei aber nicht wirklich auf, und das ist es schließlich, worauf es ankommt. Dazu noch Mal ein Vergleich zum ersten Teil: Wer hat nicht mitgefiebert, wenn der Protagonist des letzten Teils in die verlassene Stadt vordrang, um sein Baby zu retten? Oder fand die Wohnwagen-Szene, in der alles eskalierte, nicht auch ungemein intensiv? Hier sucht man solches vergebens. Hinzu kommen noch einige blödsinnige Dialoge, die auch völlig fehl am Platze sind. So trifft am Anfang des Films beispielsweise einer der Forscher auf einen Mutanten, welcher blutig, deformiert und Fleischschmatzend vor ihm steht und das einzige was er tut ist, den Mutanten nach seinem Namen zu fragen und sich selbst vorzustellen. Da fragt man sich ernsthaft, was nur in Craven gefahren ist, als er das Drehbuch schrieb.

Fazit: Wie erwartet enttäuscht "Hills Have Eyes 2". War der erste Teil noch ein verdammt spannender Film, ist der zweite Teil nur noch ein müder Aufguß. Da reicht es auch, auf die DVD zu warten und den Film dann zu schauen, ein Kinobesuch ist hier nicht nötig.


Jetzt kommentieren? / 6 Kommentare

  1. Veremar

    Veremar / 09.12.2007 16:17:53

    Nach dem ersten Teil enttäuschend.


    2 Sternen

  2. mye

    mye / 14.12.2007 14:17:45

    wirklich sehr enttäuschend


    1 Sternen

  3. DocProc

    DocProc / 14.12.2007 17:44:00

    ich fand ihn scho ganz OK, der Sound vorallem richtig schön böse


    4 Sternen

  4. Jigsaw

    Jigsaw / 05.04.2008 19:15:39

    Hier hat mans wieder total verbockt.Man hätte sich an die beiden Orginalteile halten sollen,denn da knüpft der zweite Teil direkt an die Handlung des ersten an und ist kein sammelsurium dummer Ideen.


    2 Sternen

  5. Zoidberg

    Zoidberg / 28.04.2008 10:25:59

    Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein guter Splatterfilm mit einigen richtig fiesen Szenen.
    Vor allem die letzte halbe Stunde hats ganz schön in sich.


    4 Sternen

  6. Zoidberg

    Zoidberg / 28.04.2008 10:27:00

    Den Orginalen hab ich noch gar nicht gesehen, muss ich demnächst mal anschauen um den neuen vielleicht dann doch anders zu bewerten.


    4 Sternen


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