Die schönsten Blondinen im Film
Auszug aus Stern TV. ( Heft Nr. 4 April 2008)
Kinostart: 23.05.2008
Beschreibung:
Unzählige Schauspielerinnen wurde in ihrem Leben schon als dummes Blondchen bezeichnet. Dass Stars und Ikonen wie Marilyn Monroe oder Brigitte Bardot zeitlebens gege...
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Auszug aus Stern TV. ( Heft Nr. 4 April 2008)
Kinostart: 23.05.2008
Beschreibung:
Unzählige Schauspielerinnen wurde in ihrem Leben schon als dummes Blondchen bezeichnet. Dass Stars und Ikonen wie Marilyn Monroe oder Brigitte Bardot zeitlebens gegen dieses Image ankämpften, zeigt, wie sehr sich dieses Vorurteil in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. Zeit, sich mit den schönsten und klügsten Blondinen der Filmwelt auseinanderzusetzen.
Die Filmgeschichte zeigt: Blond ist nicht gleich dumm. Dafür ist blond meistens ziemlich hübsch, wie die Bildershow zeigt.
Marilyn Monroe wurde in Los Angeles geboren und sie starb auch dort. Ausgerechnet an dem Ort, der ihr neben all der Freude auch so viel Kummer bereitet hatte. Wer heute an Marilyn Monroe denkt, hat vor allem ein Bild vor Augen: sie steht auf einem Lüftungsschacht in New York und hat Mühe, das kurze Kleid zu kontrollieren, das durch die Luft geweht wird. Diese Szene sowie unzählige Fotos für Magazine machten sie zur Sexikone des 20. Jahrhunderts und gern dichtete man Monroe etwas Verruchtes und Dümmliches an. Gewehrt hat sich die Schauspielerin immer dagegen - nicht zuletzt durch Filme mit Meister-Regisseur Billy Wilder.
Auch Brigitte Bardot gilt bis heute als blonde Stilikone der 1960er Jahre. Die französische Schauspielerin und Sängerin drehte 1952 unter der Regie von Jean Boyer den Film "Le Trou Normand". Trotz mieser Kritiken, die sich vor allem an ihren sexuellen Reizen stießen, wollte vor allem das männliche Publikum "BB", wie sie von der Skandalpresse genannt wurde, sehen. Der internationale Durchbruch kam 1956 mit "Und immer lockt das Weib". Der Film, der auch in Amerika ein großer Erfolg wurde, begründete den Mythos "Brigitte Bardot".
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Marylin Monroe in "Das verflixte Siebte Jahr".(Foto: ©Fox)Auch Scarlett Johansson hat derzeit mit ihrem Image zu kämpfen. Neben vielen Filmflops gilt sie vor allem als "Sexiest Woman Alive". Als Schauspielerin hingegen wird sie noch immer nicht richtig ernst genommen. Und das, obwohl sie schon mit Meistern wie Regisseur Woody Allen zusammenarbeitete. Wie bei vielen Stars vor ihr, liegen Fluch und Segen der blonden Haarpracht nah beieinander. Dass Johansson sogar singen kann, wie sie zuletzt mit einem Coveralbum des Songwriters Tom Waits bewieß, kümmert die Öffentlichkeit hingegen weniger.
Nicole Kidman hat das Problem nicht. Die australische Schauspielerin hat es zeitlebens verstanden, sich vor allem als kühle Blonde zu inszenieren. Die Unnahbare ist ein gefeierter Star - für Magazine und Männerfantasien hingegen gibt sie sich nicht her. Zwar hat sie immer mal wieder Haut gezeigt - unter anderem in Stanley Kubricks "Eyes Wide Shut" mit dem damalige Ehemann Tom Cruise - als dummes Blondchen konnte sie aber nie bezeichnet werden.
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