Paranoia und Monster. Wenn man so will, kann Akte X durch diese zwei Begriffe charakterisiert werden. Denn die unheimlichen Fälle des FBI handeln entweder von evolutiven Abnormitäten oder von durch Mitarbeiter der US-Amerikanischen Regierung initiie...
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Paranoia und Monster. Wenn man so will, kann Akte X durch diese zwei Begriffe charakterisiert werden. Denn die unheimlichen Fälle des FBI handeln entweder von evolutiven Abnormitäten oder von durch Mitarbeiter der US-Amerikanischen Regierung initiierten, konspirativen Komplotten.
Mag so trivial beschrieben langweilig klingen, ist es aber keinesfalls. Die Hauptcharaktere Dana Scully und Fox Mulder begeistern gerade im kleinen durch teils höchst amüsante Charakterzüge auf Ihrem Kreuzzug - mal als Don Quichotte, dann doch wieder als Van Helsing.
Bemerkenswert ist auch, dass die noiresque Atmosphäre stets durch sichtlich simple Methoden erwirkt wird, jedoch ohne den Verlust an Glaubwürdigkeit. Da kann auch schon mal ein Scheinwerfer unnatürliches Licht erzeugen, die Stimmung bleibt aber glaubhaft düster, bedrückend und geheimnisvoll.
Wie in jeder Serie lernt man durch tapferen Konsum Storyline, Charaktere und Machart zu lieben. Diese gehört wohl zu einer der besten und erfolgreichsten, was neun Produzierte Staffeln und ein Kinofilm beweisen.
Der voraussichtlich am 24. Juli in die Kinos kommende zweite Kinofilm lässt Raum für Spekulationen: Das bisherige Drehbuch sieht eine Sexszene vor. Anderson und Duchovny wehren sich jedoch wehemend gegen diesen Skript-Entwurf. Sie sehen die Gefahr, dass die wichtige zwischenmenschliche Spannung der Serie so verloren geht.