Die Geheimnisse der Spiderwicks
The Spiderwick Chronicles
Inhalt
Basierend auf der außerordentlich erfolgreichen Buchserie über drei Kinder, die das Tor zu einer parallelen Welt voller magischer Geschöpfe öffnen.Mit ihrer Mutter ziehen die Grace-Kinder (Jared, sein Zwillingsbruder Simon, die große Schwester Mallory) in das entlegene Anwesen ihres Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick und werden dort von überaus seltsamen Vorkommnissen empfangen. Dinge verschwinden, Sachen fallen, Geräusche sind zu hören, und zunächst wird all das auf die lebendige Fantasie Jareds geschoben oder als dummer Kinderstreich abgetan. Doch Jared weiß, dass mehr dahintersteckt. In der versteckten Spiderwick-Bibliothek auf dem Dachboden findet er Arthur Spiderwicks "Das Handbuch der magischen Geschöpfe" und öffnet trotz aller Warnungen den Weg ins Reich der Wichte, Feen, Gnome und Kobolde. Bald wird auch dem Rest seiner Familie klar, dass diese magische Welt realer ist, als ihnen lieb sein kann.
Kritik
Mit "Die Geheimnisse der Spiderwicks" wagt sich Regisseur Mark Waters erstmals ins Fantasy-Genre. Zuvor war Waters eher für Comedies wie "Girls Club" und "Freaky Friday" oder für Romantic-Comedies wie "Solange du da bist" bekannt. Nun verfilmte er mit einem großzügigen Budget von 90 Millionen Dollar die gleichnamige Fantasy-Kinderbuch-Reihe, die von Autorin Holly Black geschrieben und von Tony DiTerlizzi ilustriert wurde. Aufgebaut sind die Bücher wie Sachbücher, die über die Forschungsergebnisse von Arthur Spiderwick berichten und in jedem Abschnitt einige der Fabelwesen vorstellen."Ich habe Fantasy-Filme schon immer geliebt. Beim Lesen dieser Bücher sah ich die Möglichkeit, etwas zu machen, was es so zuvor noch nie gab: Einen Film voller Abenteuer, Fantasy und unglaublich interessanten Kreaturen, der jedoch nicht in fernen Ländern spielt und der ohne britische Zauberer, finstere Waisen oder verunstaltete Hauptdarsteller auskommt."
Die Trailer zu "Die Geheimnisse der Spiderwicks" sahen im Vorfeld alles andere als gut aus und ließen befürchten, dass uns der zigste Potter/Narnia-Klon erwartet. Umso größer war die Überraschung im Nachhinein: Der Film ist wirklich erstklassig gelungen und alles andere als eine Kopie der genannten Filme. Das wichtigste, nämlich den Zuschauer in die magische Welt hineinzuziehen und das Gefühl von Übernatürlichem, Magie und Wunder zu vermitteln wurde hier wirklich gut umgesetzt. Die Geschichte wird spannend erzählt, zieht den Zuschauer schnell in seinen Bann und hält ihn bis zum Schluß unterhaltend fest. Die Zielgruppe des Films ist zwar eher auf das jüngere Publikum gerichtet, welches hierbei seine helle Freude erleben dürfte, aber auch wenn man aus dem Kindheitsalter rausgewachsen ist und Fantasy-Abenteuer mag, wird man mit dem Film seinen Spaß haben.
Unter den Schauspielern muss man besonders Hauptdarsteller Freddie Highmore loben, der einen erstklassigen Job leistet. Bereits in "Charlie und die Schokoladenfabrik" und in "Wenn Träume fliegen lernen" zeigte er sein schauspielerisches Talent, welches er diesmal nochmals getopt hat: In "Die Geheimnisse der Spiderwicks" spielt Highmore gleich eine Doppelrolle, nämlich die beiden Brüder Jared und Simon Grace. Das tut er so gut und wurde vom Filmteam auch so erstklassig eingebaut, dass man gar nicht merkt, dass es sich um ein und die selbe Person handelt. Persönlich hatte ich stets das Gefühl, dass hierbei ein realer Bruder von Highmore mitspielt, bis ich im Nachhinein erst davon erfuhr, dass Highmore beide Rollen übernahm.
Auch von der technischen/handwerklichen Seite ist der Film schön umgestezt worden: gute Special-Effects, interessante Charakter-Designs, schöne Sets und ein gut gelungener Soundtrack von James Horner ("Titanic") runden den Film zu einem gut gelungenen Gesamtpaket ab.
Fazit: Ein spannendes, gut umgesetztes Fantasy-Abenteuer, sowohl für Jung als auch Alt.
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Regisseur
Schauspieler
Freddie Highmore, Mary-Louise Parker, Nick Nolte, Sarah Bolger, Andrew McCarthy, Joan Plowright, David Strathairn, Seth Rogen, Martin Short, Kyle Switzer, Tyler Patrick Jones


