Verfasst von André Gabriel am 21.04.05 00:00:00 - 0 Kommentare

H

Moviereporter-Bewertung:
  • 1.0/6 Sterne.
Leserwertung (1): 6.0 / 6

Land Südkorea

Genre Thriller

Laufzeit: 106

Jahr 2002

Webseite

Kinostart: 14.01.2005
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Inhalt

Ein südkoreanischer Psychothriller, der zugleich das Erstlingswerk von Regisseur und Drehbuchautor Jong-hyuk Lee darstellt.

Kim-Mi Yun (Jung-ah Yum) und Kang-Tae Hyun (Jin-hee Ji) sind Polizeibeamtin und Polizeibeamte. Sie arbeiten gemeinsam an einem mysteriösen Fall, der sich scheinbar nicht aufklären lässt, da der Serienkiller Shin Hyun (Seung-woo Cho) längst inhaftiert ist, die Frauenmorde aber dennoch seine Handschrift tragen.

Ich weiß bereits jetzt, während des Schreibens dieser Review, dass es meine kürzeste Kritik sein wird, denn es gibt kaum etwas zu H zu sagen. Übrigens - der Titel erscheint ihnen merkwürdig? Keine Sorge, am Ende lüftet sich auch dieses Geheimnis.

"Hinter jedem Gesichtsausdruck lässt sich alles mögliche verstecken", sagt der im Gefängnis sitzende frühere Killer Shin Hyun... ja, und hinter jeder DVD-Hülle leider, womit ich schon fast mein Fazit herausschreien möchte, aber vorher noch ein wenig zur Story und den Darstellern.

Kim-Mi Yun (der weibliche Detectiv) ist von Anfang an eine sehr geheimnisvolle Person und taut so richtig erst am Schluss des Films auf. Vorher erweckt sie den Eindruck, als würde sie etwas verbergen und wir erfahren im Grunde genommen auch recht schnell, welches Ereignis in ihrer Vergangenheit liegt, das sie so merkwürdig erstarrt stehen oder stur in die Luft blicken lässt.
Kang-Tae Hyun (ihr Partner) ist irgendwie cholerisch. Er rastet ständig aus scheinbar spontanen Beweggründen aus, schüttelt und schlägt den inhaftierten Killer, mit dem er etliche Male spricht, und brüllt in der Gegend herum. Gut, die hintergründigen Ereignisse, sprich der Fall, den es aufzuklären gilt, hat es schon auf brutale Weise in sich, aber dennoch erscheint er ein wenig idiotisch; zumindest zeitweise.

An dieser Stelle ein kleiner Exkurs in Richtung FSK. Der Film hat keine Jugendfreigabe, was in Ordnung geht. Hier wird mehr auf Härte, denn auf Spannung gesetzt, was wiederum nicht in Ordnung geht, da es den Eindruck erweckt, als sollte das ganze Blut die schlechte Regiearbeit überspielen. Womit ich meine Meinung bezüglich des Psychothrillers H genannt habe. Der Film gehört zu den langweiligsten Streifen, die ich je gesehen habe; allein die Auflösung ist gut und umso trauriger, dass das Drumherum so grottenschlecht ist. Ich habe den Film tatsächlich nur aus journalistischen Gründen zu Ende gesehen; und ich schalte Filme selten vor ihrem Abspann ab. H verhält sich wie ein Jahrmarkt ohne Attraktionen und nebenbei gesagt - das wäre ein ziemlich sinnloses "Event".

Es geschehen immer mehr Morde, Personen werden verdächtig, verschwinden aber plötzlich hinter Bussen und nach spitzwinkligen Gassen (so a la Hokuspokus-Manier, ganz clever). Der Choleriker wird immer cholerischer, die stille Polizistin immer schräger, bis sie dann plötzlich wie ein normaler Mensch erscheint - obwohl das tragische Erlebnis, das sie doch so sehr belastet, sicher nicht urplötzlich verschwunden sein kann. Dann die große Auflösung und ein innerer Jubelschrei, nein ein winziges Aufatmen, denn die geheimnisvollen Ereignisse haben tatsächlich eine logische und gar nicht mal so idiotische Erklärung wie sie sich für mich von denjenigen anhören wird, die H gut finden.

Kritik

Ignorieren sie diesen Film besser... gehen sie einfach gleich schlafen. Keine Spannung, viel Gemetzel, kaum Action, die pure Langeweile eben.

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