Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit
Déjà Vu
Inhalt
Nach Mann unter Feuer und Domino nun Tony Scotts neuester Film.Jeder hat dieses Gefühl schon einmal erlebt. Du kommst an einen Ort, den du nicht kennst. Und doch kommt er dir bekannt vor. Du siehst in das Gesicht eines Fremden. Und doch glaubst du, diese Person schon immer zu kennen. Was wäre, wenn es sich bei diesen Déjà-Vu's um Warnungen aus der Vergangenheit oder Hinweise auf die Zukunft handeln würde? Zu dieser Überzeugung kommt ATF-Agent Doug Carlin (Denzel Washington). Nach einem verheerenden Anschlag auf eine Fähre in der Südstaatenmetropole New Orleans merkt er schnell, dass seine Déjà-Vu's mehr sind als nur Sinnestäuschungen. Sie könnten ihm dabei helfen, das Leben hunderter unschuldiger Menschen zu retten – wenn er den Wettlauf gegen die Zeit gewinnt...
Kritik
Bei "Déjà Vu" handelt es sich bereits um die 6. Zusammenarbeit zwischen dem Erfolgsduo Tony Scott und Jerry Bruckheimer. Zuvor haben die beiden an Filmen wie "Top Gun", "Tage des Donners", "Enemy of the State", "Beverly Hills Cop II" oder "Crimson Tide" zusammengearbeitet. Regisseur Tony Scott hat letztes Jahr mit seinem Film "Domino" viele schlechte Kritiken einstecken müssen. Sein Film spaltete aufgrund des Overkills an rasanten Schnitten und seines Speeds die Zuschauer in 2 Lager: Auf der einen Seite gab es die, die Scott dafür liebten, auf der anderen Seite die, die dabei Kopfschmerzen bekamen. Vorab sei schon Mal gesagt, dass ich als Autor dieser Kritik zu ersterer Gruppe gehöre, also zu den Leuten, die Tony Scotts Stil bewundern. Mit "Déjà Vu" geht Scott aber einen Gang zurück. Sein Stil ist nach wie vor überall schnitttechnisch und anhand der Farbfilter zu erkennen, allerdings nicht mehr in dem rasanten Tempo oder der Fülle, wie beispielsweise noch in "Domino". Auch wurde nun vermehrt Augenmerk auf eine Story gelegt. Damit neben der interessanten Story auch die Action nicht zu kurz kommt, wurde wie bereits erwähnt Jerry Bruckheimer mit ins Bot geholt, der zuvor mit "Fluch der Karibik 2" den erfolgreichsten Film dieses Jahres produziert hat.
Die wichtigste Voraussetzung für den Film ist, dass man sich als Zuschauer auf eine abgefahrene Geschichte einlassen kann. "Déjà Vu" spielt zwar in unserer heutigen Zeit, doch kommen darin einige Theorien und Techniken zum Zeitreisen vor, die man akzeptieren muss, um bei dem Film sein Spass zu haben. Ansonsten wird man wenig Freude mit "Déjà Vu" haben und sich nur ärgern. Hat man sich nun auf die Story eingelassen, so erwartet den Zuschauer eine sehr gelungene und interessante Geschichte, die einige Überraschungen zu bieten hat und die der Zuschauer nach und nach erst durchschaut, aber an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden soll, um die Spannung zu erhalten.
Neben der interessanten Geschichte bietet "Déjà Vu" auch gelungene Actionszenen. Highlight bleibt dabei sicherlich eine rasante Verfolgungsjagt durch die Stadt, die Denzel Washington mit einem High-Tech Helm bestreiten muss, durch den er durch ein Auge die Gegenwart und durch das andere Auge die Vergangenheit sieht und sich auf beides gleichzeitig konzentrieren muss.
Glücklicherweise konnte Denzel Washington für die Hauptrolle gewonnen werden. Mittlerweile gehört Washington ja zur Oberliga Hollywoods, und auch hier spielt er wieder großartig und verleiht seiner Rolle den nötigen Tiefgang. Sein weiblicher Gegenpart wird von der noch recht unbekannten Paula Patton gespielt, die nun erstmals ihre erste große Rolle erhielt. Weitere sollten nach ihrer guten Leistung sicherlich noch folgen. Auch die Nebenrollen in "Déjà Vu" sind gut besetzt: Val Kilmer ("Heat", "The Saint") und Jim Caviezel ("Passion Christi") sorgen für eine mehr als angemessene Besetzung.
Fazit: "Déjà Vu" ist ein gelungener Action-Thriller mit einer sehr interessanten Story, auf die man sich aber einlassen muss, um mit dem Film sein Vergnügen zu haben. Denzel Washington in der Hauptrolle und der schöne visuelle Stil Tony Scotts sprechen weiterhin für einen sich lohnenden Kinogang, der an dieser Stelle für alle Fans des Genres empfohlen werden kann.
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Regisseur
Schauspieler
Julia Adams, Erika Alexander, Michael Arata, Randy Austin, Alexander Cardinale, Kathleen Marie Carr, Enrique Castillo, Jim Caviezel, John Will Clay, Mike Coe, Brandi Coleman, Matt Craven, Dennis Depew, Richard Diggs, Carol Dupuy, Brian F. Durkin, Jessica Dwyer, Elle Fanning, Freedom, Nicholas Garren, Adam Goldberg, Bruce Greenwood, Lara Grice, Douglas M. Griffin, Bart Hansard, Justin L. Hodges, James Huang, Sylvia Jefferies, David Jensen, Freddie Johnson, Val Kilmer, Bill Ladd, Richie J. Ladner, Yvonne Landry, Julia LaShae, Frankie Lynch, Jonathan Majoue, Roy McCrerey, Jason McLaughlin, Marel Medina, David Michie, Ritchie Montgomery, Wayne Douglas Morgan, Patt Noday, Jay Oliver, Jerrod Paige, Paula Patton, David Pease, Karen Penrose, Maureen Phelan, Mark Phinney, Jon Purvis, Jennifer Ramirez, Billy Redcliff, Dane Rhodes, Daniel Rhyder, Johnny Rock, Chris Rose (II), Donna W. Scott, Nadia Shazana, J. Todd Smith, Scott Alan Smith, Jack Daniel Stanley, Clay Steakley, Denzel Washington, Jennifer Weston, J.W. Williams



mye / 10.12.2007 16:39:15
durchaus gut, aber nicht der erwartete mega-knaller... leider
4 Sternen
stallone / 17.12.2007 16:37:11
wenn ich mir den trailer anschaue, denke ich das ist bestimmt einer der coolsten filme.
nicht bewertet
Rusty / 17.12.2007 17:21:09
der war auf jeden fall interessant, aber ein mega-knaller bei weitem nicht
4 Sternen
Xylon / 08.03.2008 00:18:36
Ich fand ihn dennoch bombastisch! Aber es gibt andere Filme die es mehr in sich haben >> DIE INSEL, TRANSFORMERS usw.
5 Sternen
Jigsaw / 08.04.2008 18:52:29
Spannende Story und ein gut aufgelegter Denzel Washington,ich denke der Film ist sehenswert.
5 Sternen