Verfasst von André Gabriel am 22.08.06 14:46:40 - 1 Kommentare

Thumbsucker

Leserwertung (2): 6.0 / 6

Land USA

Genre Drama, Komödie

Laufzeit: 93

Jahr 2004

Webseite
Trailer

Kinostart: 05.10.2006
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Inhalt

Skurrile und dramatische Odyssee eines Teenagers, der es nach einer Hypnosebehandlung gegen Daumenlutschen mit Drogen und Sex probiert

Regisseur Mike Mills wirft in seiner prominent besetzten Ensemblekomödie einen heiter-melancholischen und skurrilen Blick auf seine Hauptfigur Justin Cobb und dessen Familie und Freunde. Ob Daumenlutscher oder verunsicherte Eltern, alle wären sie nur zu gerne "normal", dabei sind es genau ihre Macken, die sie so liebenswert und menschlich machen. Magische Antworten, die einem die Ängste und Zweifel des Lebens nehmen, existieren eben nicht, egal ob man 17 ist wie Justin, oder erwachsen wie seine Eltern.

Der siebzehnjährige Justin unterscheidet sich nur in wenigen Dingen von seinen Altersgenossen: er ist unsicher, emotional und er lutscht Daumen. Weil vor allem sein Vater und sein Kieferorthopäde auf ihn einreden, dass dies „orale Obsessionen“ seien, versucht er seine liebste Angewohnheit verzweifelt loszuwerden. Bei ihm wird Hyperaktivität diagnostiziert und er bekommt Medikamente. Diese verändern ihn und machen ihn zu einem selbstsicheren Anführer des Debattierclubs. Dort verliebt er sich in die coole und schöne Rebecca, die ihn jedoch nur benutzt. Mit ihr beginnt er erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln und Drogen zu nehmen. Justins Eltern haben Schwierigkeiten ihn loszulassen. Seine Mutter fängt an in einer Suchtklinik zu arbeiten und verliebt sich in einen ihrer Patienten. Der Vater, selbst ein gescheiterter Football-Profi, beneidet insgeheim den Erfolg und Tatendrang seines Sohnes und hat Schwierigkeiten ihn den Weg des Erwachsenwerdens gehen zu lassen, markiert aber nach außen hin den starken Mann. Justin gelingt es, sich von seinen Eltern zu lösen und seinen eigenen Weg zu gehen.

Thumbsucker
ist ein Highlight des amerikanischen Independent-Kinos, voller Wahrheit und stiller Komik, getragen von einem hervorragenden Darstellerensemble um Tilda Swinton, Vincent D’Onofrio, Keanu Reeves, Vince Vaughn und nicht zuletzt Newcomer Lou Taylor Pucci, der für seine erste Hauptrolle gleich mit dem Silbernen Bären und in Sundance mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.


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  1. Kaspian

    Kaspian / 02.06.2008 00:22:43

    Kleiner Film ders leiiiiiiider noch nicht zum Kultfilm gepackt hat....


    6 Sternen


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