Die Super Ex
My Super Ex-Girlfriend
Inhalt
Uma Thurman als rachsüchtige Supderheldinnenzicke, die ihrem Exfreund ans Leder will. Als Dauersingle Matt Saunders (Luke Wilson) die etwas verhuschte Jenny Johnson (Uma Thurman) in der U-Bahn kennenlernt muß er sich gleich einmal als Retter in der Not beweisen. Ein Unbekannter stiehlt ihre Handtasche und rennt damit davon. Bei der anschlließenden Verfolgungsjagd schafft es Matt zwar die Handtasche wieder zu erlangen, der Dieb jedoch bleibt spurlos verschwunden. Denkt Matt jedenfalls. In Wahrheit hängt er kopfüber an einer Häuserfassade, aufgehängt von G-Girl, der geheimen Superfrau-Identität von Jenny Johnson.
Noch ahnt Matt allerdings nichts vom geheimen Doppelleben seiner Flamme, die schon bald seine Freundin wird. Aber seltsam kommt es ihm schon vor, dass Jenny während eines gemeinsamen Restaurantbesuchies nach einer Katastropehenmeldung im Fernsehen fluchtartig nach draußen stürmt und einige Momente später rußbeschmiert erneut vor ihm sitzt. Kein Wunder, hat sie doch so eben mal einen Häuserbrand gelöscht.
Es dauert aber nicht lange und Jenny gibt ihre geheime Identitität preis. Dumm nur dass Matt zunehmend mehr und mehr Gefallen an seiner Kollegin Hannah (Anna Faris) findet und so Jenny´s Eifersucht schürt. Noch dümmer als er sich schließlich entscheidet mit ihr Schluß zu machen, denn mit einer Exfreundin mit Superkräften, die sie nach Belieben gegen dich einsetzen kann, sollte man lieber nicht spassen.
Kritik
Als ich zum ersten Mal die Handlung des Films las, war ich voller Vorfreude. Diese Geschichte bot reichlich Potential ein herrlich böser abgedrehter Filmspaß zu werden. Nur schade, dass Erfolgsregisseur Ivan Reitman ("Ghostbusters") dieses Potential noch nicht einmal zur Hälfte ausgeschöpft hat.Beginnen tut der Film recht vielversprechend, denn sowohl das Kennenlernen von Matt und Jenny als auch die Probleme beim Daten einer Superheldin sind kurzweilig und unterhaltsam dargestellt. Köstlich beispielsweise wenn die Beiden ihre erste Verabredung haben und G-Girl so mal eben zwischen Vorspeise und Hauptgericht die Welt retten muss, während Matt keinen Schimmer davon mitkriegt. Auch der erste Sex bei dem Matt lernen muss, dass, wenn man mit einer Superheldin im Bett ist, die Reiterposition eine sehr Schmerzliche sein kann, verschafft dem Zuschauer regelrechte Lachsalven.
Dann aber beginnen die Dinge langsam schief zu laufen. Zu allererst kann man es als Zuschauer nicht nachvollziehen dass Matt seine langweilige 0815-Arbeitskollegin Hannah Jenny vorzieht. Klar, Jenny alias G-Girl ist eine völlig neurotische, rasend eifersüchtige Zicke, aber meiner Meinung nach hätte man ihr eine charmante, witzige, aufregende Kontrahentin entgegensetzen müssen. Dieser Kritikpunkt trifft sowohl auf die Rolle der "Hannah" als auch auf die Schauspielerin zu. Anna Faris, bekannt aus den "Scary Movie" Filmen lässt das vermissen was die Rolle dringend benötigt hätte: Glaubhaftigkeit und einen entscheidenden Sympathiefaktor.
So geschieht das, was Regisseur Reitman ganz sicher nicht geplan hatte. Bei den Racheattacken von G-Girl ist man weitesgehend auf Seiten von Uma Thurmans Charakter. Ihr macht die Rolle der Sitzengelassenen ausrastenden Ex nämlich sichtbar Spaß und so ist es auch ihre Darstellung, die den Film rettet in der Belanglosigkeit zu versinken.
Während G-Girl´s lebensgefährlichen Hass Attacken auf ihren Ex gewinnt die Komödie nämlich plötzlich wieder an Witz und Fiesheit. Nicht ganz unerwähnenswert ist dabei Luke Wilson, der ein herrlich treudoofes Weichei abgibt. Allerdings fällt der Film nach diesem Gag-Feuerwerk erneut ab und entfaltet ein "Böser Widersacher will Superheldin töten" Szenario, das viel zu klischeehaft daherkommt und trotz Eddi Izzard´s (hierzulande unbekannt, in England ein Star) ironischer Interpretation des bösen Superhirns eher nervt als unterhält.
Gegen Ende bekommt man als Zuschauer dann doch noch mal ein augenzwinkerndes Finale und einen köstlichen Schlußgag serviert. Nur reicht das leider nicht um den Film nachhaltig aufzupeppen. Durchschnitt, leider nicht mehr.
Fazit: Eine etwas andere Superhelden Geschichte, die zwar eine interessante Storyline bietet, aber leider nicht über Mittelmaß hinausgeht.
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Regisseur
Schauspieler
Uma Thurman, Luke Wilson, Anna Faris, Rainn Wilson, Eddie Izzard, Stelio Savante, Mike Iorio, Mark Consuelos, Wanda Sykes, Margaret Anne Florence, Eva Veronika, Lawrence Feeney, Lou Bonacki, Jeff Norris, Greg Northrop, Catherine Reitman, Fallon Brooking, Richard Brevard, Ron Moreno, Peter Patrikios, Tara Thompson, Kevin Townley, Lillian Lynn, Richie Rich, Emily Girvin, Clem Cheung, Angel Sing, Ben Wang, Marcus Collins, Edwin Freeman, Andrew Ginsburg, Ryan Maloney, Jennifer Merrill


