Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)

Laufzeit: 137 min

Land: USA, France

Genre: Action, Sci-Fi, Thriller




Startdatum: 24.10.1991

Deine Bewertung:


Community Bewertung

Galerien

In folgenden Listen

Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991)

Terminator 2: Judgment Day

Moviereporter Bewertung

6

Handlung

James Cameron at his best: Das fulminante Action-Feuerwerk geht in die nächste Runde.

Vor zehn Jahren hatte Sarah Connor den gefährlichen Terminator T-800 eliminiert, einen Cyborg aus der Zukunft, der verhindern sollte, dass Sarah ihren Sohn John zur Welt bringt. Denn John Connor würde eines Tages zum härtesten Gegner der weltbeherrschenden Maschinen und zum Retter der Menschheit werden. Immer noch sind die Cyborgs hinter John her. Ihre neueste Waffe: der Scheinbar Unterstörbare Killer-Automat T-1000. Doch die menschliche Untergrund-Organisation schickt einen Terminator T-800 in die Gegenwart. Sein Auftrag lautet: Sarah und John müssen um jeden Preis geschützt werden.

 

Bilder

  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
  • Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)

Kritik

Normalerweise trifft die Regel, dass Nachfolger zu guten Filmen enttäuschen, fast immer zu. Wenn man aber mal die wenigen Sequels zusammenfasst, die das nicht tun und einen fantastischen Vorgänger sogar noch übertrumpfen, ist "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" ganz bestimmt einer davon. Sieben Jahre nach dem Überraschungserfolg der "Kleinproduktion" von "The Terminator" (kostete nur rund 6.4 Millionen Dollar), mit dem Cameron schnell einen Kult begründete, drehte er den Nachfolger, bei dem nun alles größer, teurer und epischer ausgelegt ist. "Terminator 2" kostete rund 100 Millionen Dollar, was für damalige Verhältnisse eine Rekordsumme war, doch die Investition hat sich gelohnt, denn an den Kinokassen schlug der Film richtig ein und in Sachen Effekte und Action setzte der Film neue Maßstäbe.

Beginnen tut der Film ähnlich wie sein Vorgänger, mit einem kurzen Ausblick auf die Zukunft, in der die letzten Überlebenden ihren Krieg mit den Maschinen führen, wobei man auch einen ganz kurzen Blick auf John Connor erhaschen kann. Dazu gibt es ein Voice-Over von Sarah Connor, Hauptdarstellerin des ersten und des zweiten Teils, die von dem Unabwendbaren erzählt. Es herrscht eine düstere Atmosphäre, zu der die starke Musik von Brad Fiedel ertönt, genauer gesagt die Titelmelodie des Franchises. Das Voice-Over endet und man sieht nur noch Flammen, die alles verschlucken - einen brennenden Spielplatz, der immer wieder Schauplatz von Sarahs träumen ist. Wer bei diesem fantastisch inszenierten Anfang noch keine Gänsehaut hat sitzt wahrscheinlich im falschen Film.

Danach folgt die für die Reihe obligatorische Zeitreise zweier Charaktere aus der Zukunft in die Vergangenheit bzw. heutige Gegenwart, wobei diesmal gleich zwei Terminatoren geschickt wurden. Beide haben auch diesmal die gleiche Zielperson im Auge, allerdings mit völlig verschiedenen Aufträgen. Der T-1000, eine neuere Generation von Terminator als es Arnold Schwarzenegger im ersten Teil war und im zweiten ist, hat den Auftrag John Connor zu töten, um damit das Blatt in der Zukunft im Krieg zwischen Menschen und Maschinen zu Gunsten der Maschinen zu wenden. Der T-800, gespielt von Schwarzenegger, hat diesmal eine andere Rolle als noch im Vorgänger: War sein Auftrag damals noch gewesen, Sarah Connor zu töten, um damit die Geburt von John zu verhindern, muss er beide (laut Auftrag eigentlich primär John) nun um jeden Preis beschützen.

Zeitlich angesiedelt ist der Film 11 Jahre nach den Geschehnissen des letzten Teils, dh. John ist nun bereits 10 Jahre alt und lebt bei einer Pflegefamilie, da seine Mutter in einer psychatrichen Anstalt ist. Nachdem John kurz eingeführt wird, gibt es auch schon bald das erste Zusammentreffen beider Terminatoren mit John, wieder eine dieser unvergesslichen Szenen: John gerät in einem Gang zwischen die beiden und in Zeitlupe packt der T-800 seine verborgene Pumpgun aus und tritt über die Rosen, die er zuvor noch als Tarnung gehalten hat, nur um den herannahenden T-1000 ein paar Kugeln in seinen Flüssigmetall-Körper zu jagen. Damit beginnt das Actionfeuerwerk, denn fortan geht es richtig zur Sache. Was folgt ist beispielsweise eine der besten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte, in der John auf seinem Mofa vor dem Truck versucht zu fliehen, in dem der T-1000 sitzt, während der T-800 mit seinem Motorrad dazwischengeht. Natürlich bleibt es nicht bei dieser einen großen Actionszene, es folgen noch ein spektakulärer Einbruch/Ausbruch bei Cyberdyne, bei der Arnie sich einem ganzen Battalion von Polizisten entgegenstellt, ein Besuch in der psychatrischen Klinik um Sarah zu befreien, wobei hier der T-1000 auch vor Ort ist oder das Geschehen auf dem Highway inklusive Hubschrauber und Nitroglitzerin-beladenen Trucks, nur um einige Beispiele aufzuführen. "Terminator 2" darf sich ganz klar als Meilenstein des Actiongenres bezeichnen und wird immer als Referenz stehen. Aber nicht nur die Action ist grandios inszeniert, selbiges gilt, wie bereits kurz erwähnt, für die Spezial-Effekte, die es in der Form damals noch nicht gegeben hat. Heutzutage ist es nicht mehr einfach, mit CGI zu begeistern, denn mittlerweile hat fast jeder Film ganz ansehnliche, doch "Terminator 2" war damals der Wahnsinn schlechthin, was natürlich auch mit einem seiner insgesamt 4 gewonnenen Oscars ausgezeichnet wurde.

Aber nicht nur die Action ist wieder einmal dafür ausschlaggebend, dass "Terminator 2" solch ein Meilenstein wurde, denn das ganze Gesamtpaket stimmt einfach. Die Story wird sinnvoll und spannend weiter erzählt und vor allem die Charaktere sind hierfür verantwortlich. Arnold Schwarzenegger kommt diesmal als guter Terminator sogar richtig sympathisch rüber und seine gemeinsamen Szenen mit John sorgen das ein oder andere Mal für gute Lacher. Denn John versucht seinem Bodyguard menschlicher zu machen, indem er ihm beispielsweise erklärt, warum Menschen weinen oder ihm versucht beizubringen, auch mal zu lachen statt nur grimmig zu schauen. Schwarzeneggers Versuche, letzreres nachzuahmen, sind einfach verdammt lustig. Genau so auch die Einhaltung des Verbots, fortan keine Menschen mehr zu töten, was er damit umgeht, allen in die Beine zu schießen, ist immer wieder zum brüllen komisch.

Zwischen beiden bildet sich beinahe eine Vater-Sohn Beziehung, was Sarah ganz passend bemerkt, denn keiner ihrer Lover war/wäre jemals so treu, geduldig und aufopfernd wie die Maschine an seiner Seite. Auch Johns Versuche, seinem neuen Freund neue Sprüche beizubringen bleiben dabei unvergesslich, denn immerhin sind Sprüche wie "Hasta la vista, baby" oder "Null Problemo" mittlerweile schon Synonym für den Film bzw. für Arnie und gehören zu den kultigsten Zitaten der Filmgeschichte. Auch das "Come with me, if you want to live" findet hier seinen Platz. Im ersten Teil hörte man ihn noch von Kyle Reese, der ihn Sarah beim ersten Zusammentreffen sagte, diesmal ist es der T-800 selbst, der ihn von sich gibt. Sarah ist diesmal, im Gegensatz zum etwas unbeholfenen Fräulein im Vorgänger, zu einer kleinen Kämpferin herangewachsen, mit der man sich nicht so schnell anlegen wollen würde. Nach ihrem ersten Zusammenprall mit dem T-800 in der Nervenanstalt (auch wieder einer dieser ganz großen Gänsehautmomente), ist sie mit grober Waffengewalt immer mit dabei. Linda Hamilton hat diesen Wandel auf jeden Fall großartig rübergebracht. Arnold Schwarzenegger ist, wie schon im Vorgänger, die ideale Topbesetzung für die Rolle und hat hiermit wohl den wichtigsten und besten Film seiner Karriere gedreht. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch Robert Patrick, der hier einen der coolsten Bösewichte der Filmgeschichte spielt.

Fazit: Einer der besten Actionfilme aller Zeiten und noch heute Referenz für alle kommenden Genrevertreter. James Cameron hat hier ohne Zweifel ein Meisterwerk geschaffen.

Kommentare

TDurden

geschrieben am 04.12.2009 um 02:41:40

die beste fortsetzung. hier stimmt alles. der film hat für mich keine mängel und keine fehler. er ist perfekt.

Kaspian

geschrieben am 04.12.2009 um 17:48:02

Der unereichte moderne Klassiker. Wieder harmoniern Witz, Action und Specialeffekts perfekt.,..ja Cameron hats drauf.

Kane

geschrieben am 05.12.2009 um 11:37:21

Der beste Film aller Zeiten!

ComaDelirium

geschrieben am 05.12.2009 um 15:38:02

Genialer Streifen und eine der besten Fortsetzungen der Filmgeschichte die ihren Vorgänger in etlichen Punkten noch um einiges toppt. Schwarzeneggers endgültiger Aufstieg in die oberste Liga und wegweisend durch die damals noch völlig neue Morphing CGI Technik

tarantino

geschrieben am 06.12.2009 um 15:28:07

Ein Meilenstein!

Schreibe hier deine Meinung