Verfasst von Michael Schied am 06.01.06 19:42:12 - 1 Kommentare

Koi Mil Gaya - Sternenkind

Moviereporter-Bewertung:
  • 5.5/6 Sterne.
Leserwertung (3): 4.33 / 6

Land Indien

Genre Bollywood, Drama, Komödie, Romanze

Laufzeit: 171

Jahr 2003

Webseite
Trailer

Kinostart: 08.08.2003
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Inhalt

Sternenkinder - Koi Mil Gaya (Indien 2003)

Inhalt:
Sanjay Mehra (Rakesh Roshan) ist Wissenschaftler und besessen von dem Gedanken, dass es außerhalb der Erde Leben gibt. Mit seinem Computer sendet er Signale ins All. Diese werden eines Tages beantwortet und ein UFO macht sich auf dem Weg zu ihm. Sanjay sitzt gerade im Auto, als die Begegnung mit dem UFO stattfindet. Während der Fahrt gerät das Auto außer Kontrolle. Sanjays Auto überschlägt sich und Sanjay stirbt. Seine Frau (Rekha) hingegen überlebt den Unfall und kann sogar ihren gemeinsamen Sohn, Rohit (Hrithik Roshan), zur Welt bringen. Nur dieser trägt durch diesem Unfall einen dauernenden Gehirnschaden von sich. Als 20jähriger hat er gerade einmal das geistige Niveau eines 12jährigen erreicht. Nichtsdestrotz gelingt es ihm in seinem Eifer mit Nisha, den alten Computer des Vaters in Gang zu setzen. Ohne zu wissen, was sie machen, schicken sie ebenfalls Signale ins All. Auch diese werden beantwortet. Doch diesmal sind die Reaktionen andere ...

Kritik

Kritik
Mit "Koi Mil Gaya" gelingen Regisseur Rakesh Roshan mehrere Dinge zugleich. Zunächst wagt er sich mit der indischen Version von "E.T." in ein für Bollywood neues Gebiet. Gleichzeitig war der Film mit Spannung erwartet worden, da Schauspieler und Sohn im wirklichen Leben, Hrithik Roshan, nach seinem spektakulären Erfolg in "Kaho Na Pyaar Hai" seit drei Jahren keinen wirklichen Hit mehr gelandet hatte. Der Film "Koi Mil Gaya" wird seinen Erwartungen gerecht und zeigt was Bollywood in seinem Genre erreichen kann.
Die Geschichte des Underdogs Rohit, der mit seiner Freundschaft zum Außerirdischen "Jadoo" (Zauber) Hindernisse überwindet und zu Höchstformen aufsteigt, ist ein Traum für eine jede Altersgruppe. Der Film mag also als ein Kinderfilm ausgepreist sein, jedoch ist die Geschichte auch für gestandene Erwachsene sehenswert. Filmemacher Rakesh Roshan, der am Anfang des Film die Rolle des Wissenschaftlers Sanjay Mehra annimmt, gelingt es nahezu perfekt, an den richtigen Stellen, Emotionen zu schaffen. Unbestritten dominiert Hritik Roshan den Film und stellt durch die Rolle des behinderten Rohit auch erhebliches schauspielerisches Talent unter Beweis. Er macht so die Geschichte Rohits somit auch zu einer Geschichte seiner Zuschauer. Die Freundschaft Rohits zu Nisha (Preity Zinta), die als potentielle Braut eines Anderen (Raj) in Filmhandlung getreten war, ist anrührend. Langsam entwickelt sich diese Freundschaft in Liebe. Dieser Wandel wird im Film maßvoll vollzogen, und wird so, entgegen vieler anderer Bollywood-Produktionen, auch für den Zuschauer verständlich. Der Titelsong zählt hier für mich irgendwie zu einem der rührensten Liebeslieder im neueren indischen Film: "Wir haben uns schon immer getroffen, ... wir haben uns schon immer unterhalten,.... mein Herz hat schon vorher (immer) geschlagen, ... aber warum fühle ich heute, dass ich jemanden getroffen habe." Preita Zinta spielt als dabei ihre Rolle als Nisha graßiös und gereift. Nun, Bollywood wäre nicht Bollywood, wenn z. B. im Konflikt mit dem Boss der Jugendgang Raj (Rajat Bedi), hier in der Rolle des typischen Bösewicht des indischen Kinos, die Sequenzen überstrapaziert werden. Selbstverständlich nahezu dann auch, dass der Kontakt mit der Aussenwelt durch den digitalisierten Ton des Hindu-Lauts "Om" zustandekommt, und dass ein kleines nordindisches Städtchen zum Zentrum des Weltgeschehens wird? Ist dies okay, oder muß das so sein? Die Antwort überlasse ich Euch.

Empfehlung:
"Koi Mil Gaya" ist ein Film für alle Altersklassen. Hier wird maßvoll von jedem etwas geboten und nicht mit der Holzhammer-Methode verabreicht. Die Geschichte der Kinder um den Coco-Cola-trinkenden Außerirdischen, Jadoo, ist witzig, und läßt auf eine wirkliche Begegnung mit Außerirdischen hoffen. Auch wenn der Weg dahin steinig sein mag und mit Spot gesät wie für Sanjay Mehra, so werden in dieser Welt, die "neue Sprache der Liebe" (aus einem Song des Films) und die "Menschlichkeit" (Rekha als Mutter von Rohit) herrschen. Ist dies nicht ein wunderbares Märchen für Alle? - Haila

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  1. stallone

    stallone / 10.12.2007 20:52:07

    der film an sich ist nicht überzeugend, aber die schauspielerische leistung von hrithik roshan ist einwandfrei und hat großen respekt verdient.


    4 Sternen


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