Ek Khiladi Ek Haseena
Inhalt
Ek Khiladi Ek Haseena (2005)Der Film ist die Geschichte des Betrügers Arjun (Fardeen Khan) und seines bislang größten Coups. Im eigentlichen beginnt der Film mit seinem Tode. Doch in Wirklichkeit steht Arjun im Krieg mit dem Gangsterkönig Sikander (Gulshan Grover). Arjun scheint diesem hoffnungslos ausgeliefert zu sein, denn Sikander erschießt zuerst Arjuns Kumpanen Rohit (Rohit Roy), dann fordert Sikander von Arjun 400.000 Rupien und später (doch das ist schon Teil eines anderen Betrugs) 250 Millionen. Kaif (Kay Kay Menon) und Natassha (Koena Mitra) treten in die Handlung und werden Teil von Arjuns Gang. Beide, und damit auch wir, lernen und erfahren einiges persönliche in Sachen Betrug, ob z. B. im Pokern, im Besorgen von Schmuck im Juweliergeschäft, dem Organisieren eines kostenlosen Nachtlagers oder der Beschaffung eines Kredits.
Kritik
Kritik:Die Geschichte nimmt also ihren Lauf, auch wenn sie und einige Handlungen zunächst unklar und nicht überzeugend zu sein scheinen. Schaltet man jedoch zu früh das Gehirn aus, so kann es schwer werden, der Handlung und seiner Vielschichtigkeit zu folgen. Jähe Wendungen und überraschenden Aktionen durchziehen den Film. Jetzt kann es sogar zum Vorteil werden, den Film ein zweites Mal zu sehen. Verstanden?
Ist Suparn Vermas Debutfilm somit zu westlich? Ich denke nicht. Erstmal hat auch der Westler einige Schwierigkeiten, die logische Folge bei seiner Aneinanderreihung der einzelnen Episoden nachzuvollziehen. Dann gibt es doch einiges, was unmißverständlich indisch geblieben ist: Amateurhafte Handlungen und dementsprechende schauspielerische Leistungen sind möglich, wenn sie der (größeren) Filmerzählung dienlich sind.
Der Film ist ein zeitweiliger und teilweise amüsanter Ausflug in die Welt der Gangster und des Betrugs. Selbst wenn Gewalt diese Welt beherrscht, so kann sie doch als Spaß für die Beteiligten daherkommen. Spaß (und nicht Geld) soll es wohl auch sein, was für den Betrüger am meisten zählt. Denn hier soll Betrug nicht Gewalt, sondern Kunst sein. Die darin besteht, dass der Betrogene durch den Betrug ein gutes, ja besseres Gefühl bekommt. In dessen Folge bemerkt der Betrogene den Betrug nicht, oder zumindest später. Jede/r ist verwundbar. Ohne es laut zu sagen, stellt der Film damit auch eine große philosophische Frage: Sind wir, mehr als wir es wahr haben wollen, eigentlich nicht alle Betrüger und Betrogene. Oder vielleicht doch nicht?
Empfehlung:
Es ist nicht alles so, wie es scheinen mag. Ohne die Geschichte des ganzen Film vorweg zunehmen, kann jeder selbst erfahren, ob seine Wendungen schlüssig und ernst zu nehmen sind. Die Musik, inspiriert durch Hip-Hop und Punjabi-Folk, ist poppig: "Yaaron", "Ishq Hai Jhoota" und"Ankhiyan Na Maar" sind hervorzuheben. Mehr noch wird die musikalische Untermahlung der körperlichen Annäherung von Arjun und Natassha "Jal Jal Ke Dhuan" zu einem Ohrwurm. Auch hier bleiben die Bilder professionell.
Ich fand auch die Chemie des Aufeinandertreffens von Vater und Sohn im wirklichen Leben -Feroz Khan als Präsident der Standard Bank, Jehangir Khan, und Fardeen Khan als Gangster Arjun- sehenswert.
Und wenn dies alles nicht überzeugt, dann ist zumindest die Ausdauer der Tänzerinnen von "Sin City", der Heimatbasis von Arjun, zu beachten.
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Regisseur
Schauspieler
Fardeen Khan, Koena Mitra, Kay Kay Menon, Rakhi Sawant, Mumait Khan, Zabyn Khan, Feroz Khan



stallone / 09.12.2007 15:54:48
zu diesesm film kann man nicht viel sagen, der ist einfach schlecht. allein die tatsache, dass feroz khan mit seinem sohn fardeen khan als hauptdartsteller im film agieren, spricht dafür dass es kein guter film sein kann.
1 Sternen