Mujhe Kucch Kehna Hai
Inhalt
"Mujhe Kuch Kahna Hai" (MKKH) "Ich muß etwas sagen"Inhalt:
Karan, Tusshar, ist ein normaler junger Mann der Mittelklasse, so wie er überall im heutigen Delhi anzutreffen ist. Er geht ins College und träumt von den Mädchen, die nur ihn haben wollen. Folglich hat er nichts besseres im Kopf, ihnen mit seinen Freunden nachzustellen. Dabei trifft er natürlich eines Tages auf ein besonderes: Pooja (Kareena Kapoor). Karan verliebt sich auf der Stelle. Man erfährt zwar nicht warum, aber nun ist er ausschließlich damit beschäftigt, sie wieder ausfindig zu machen. Denn Karans Problem ist, dass dies eine Zufallsbegegnung war, und er ja nicht weiß, wer/wo/wann sie ist. Es braucht dann insgesamt eine Stunde nach Beginn des Films bis schließlich beide, Karan und Pooja endlich wirklich aufeinandertreffen. Die eigentliche Handlung kann beginnen. Nun diese führt in eine harmlose Liebelei. Denn erst nach weiteren anderthalb Stunden wird "es" gesagt, dass Karan nämlich Pooja lieben würde.
Kritik
Hintergrund:MKKH ist ein Remake eines Telegu-Films, und er bietet zwei junge Gesichter des Nachwuchs der indischen Filmindustrie auf. Tusshar ist der Sohn Jitendras, und Kareena ist eine weiterer Sprößling der Kapoor-Dynastie. Der mit viel Erwartung angekündigte Film enttäuscht nicht, denn er allein schon von seiner Handlung.
Einschätzung:
Die Handlung selbst mag nun für viele nicht überwältigend sein. Doch der Film weicht etwas von der Bollywood-Norm ab. So hört der Film zunächst da auf, wo die meisten erst beginnen. Das eigentliche große Liebesbekenntnis gibt es hier an dessen Schluß. Der Zuschauer bleibt im Dunkeln und weiß nicht, wo die beiden in ihrer Beziehung eigentlich stehen. Doch ungewöhnlich ist vor allem die Botschaft des Films. Der weibliche Teil wird selbstbewußter und reifer als der männliche dargestellt. Priya (Rinkie Khanna) belehrt z. B. ihren Bruder, dass er erst die Gunst Poojas zu gewinnen hat. Sehenswert ist hier eine Schlüsselszene, die auch die Bruder-Schwester-Beziehung in Indien in einem anderen Lichte zeigt. Hier macht Priya ihrem Bruder klar, daß er erst der Freund von Pooja werden müsse. Denn er kenne ja seine Angebetete nicht, und alles andere wäre doch "sirf attraction" (nur Anziehung) und nicht Liebe(!) Folglich muß Karan sein bestes geben. Er wirkt dabei aber nicht machohaft oder "pushy", sondern teilweise auch naiv. Am Ende fragt man sich daher eigentlich, warum Pooja auf ihn "reinfallen" sollte. Auch hier bleiben die Frauen Indiens den Männern überlegen. Pooja ist als angehende Harvard-Studentin dem Lebemann Karan geistig um Längen voraus. Wie auch immer, Karan scheint dies zu merken und zieht den Schluß, dass Pooja ihn nicht auch lieben muß. Sogar beim Abschied auf dem "Indira Gandhi International"-Airport weist er Poojas Vorschlag ab (!), für ihn und ihre junge Liebe auf Harvard verzichten zu wollen. Nein, Karan wisse, wie wichtig ihr das Studium in Harvard sei. Er könne ja noch drei Jahre warten, so sein Entschluß. In dieser Zeit würde es sich schließlich zeigen, ob sich beide lieben.
Empfehlung:
Diese, eine etwas für Indien ungewöhnliche Lektion in Sachen Liebe ist von der Filmkritik im allgemeinen nicht wahrgenommen worden. Statt dessen wurde die etwas dünne Liebesgeschichte an sich, die teilweise schwache schauspielerische Leistung des Haupthelden bzw. der eine oder andere Song kritisiert. So vergab "The Sunday Times of India" nur zwei von fünf Sternen (ein Durchschnittlich), was dem Film aber nicht gerecht wird. Schön ist auch, einmal Bilder von Delhi zu sehen. Ein Verfolgungsjagd auf dem "Shantipath" kommt bekanntlich nicht oft in Filmen vor.
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Regisseur
Schauspieler
Tusshar Kapoor, Kareena Kapoor, Amrish Puri, Dilip Tahil, Rinke Khanna, Alok Nath


stallone / 18.12.2007 19:56:34
der film ist langweilig, aber die musik ist hammer!
1 Sternen
Veremar / 18.12.2007 21:28:49
Da muss ich dir leider rechtgeben, die Story ist ziemlich lahm. Für Bollywoodfans lohnt es sich eigentlich nur wegen der Musik...
nicht bewertet
Veremar / 18.12.2007 21:28:49
Da muss ich dir leider rechtgeben, die Story ist ziemlich lahm. Für Bollywoodfans lohnt es sich eigentlich nur wegen der Musik...
nicht bewertet