Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell
Basic Instinct 2: Risk Addiction
Inhalt
In diesem Erotikthriller manipuliert die Patientin gehörig den behandelnden Arzt
Ein berühmter Sportler kommt unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall ums Leben. Am Steuer saß die schöne und faszinierende Schriftstellerin Catherine Tramell (Sharon Stone). Detective Superintendent Roy Washburn (David Thewlis) von Scotland Yard beauftragt den renommierten Londoner Psychiater Dr. Michael Glass (David Morrissey) ein psychologisches Profil von der begehrenswerten Frau zu erstellen, was Glass' bisherige Welt komplett auf den Kopf stellen wird.
Catherine Tramell ist von San Francisco nach London gezogen, um dort ihren neuen Krimiroman fertig stellen zu können. Die Delikte aus ihrem Buch finden dem Anschein nach mit bedrohlicher Regelmäßigkeit auch im realen Leben statt.
Zwischen den beiden knistert es auf Anhieb. Das Katz-und-Maus-Spiel kann beginnen. Rasant verliert er sein Charisma und seine Anerkennung bei Kollegen und verstrickt sich immer weiter im Netz von Lügen und Gewalt. Der Sachverhalt zwischen beiden geht energisch über das Arzt-Patienten-Verhältnis hinaus und basiert auf körperlichem Kontakt, was Glass' berufliche Mentorin Dr. Milena Gardosh (Charlotte Rempling) mehr als nur verärgert. Doch auch sie wird wie magnetisiert in Catherines Bann gezogen.
Im Umfeld von Glass stirbt ein Mensch nach dem anderen und prompt wird er von der Polizei verdächtigt. Um die Anschuldigungen abwenden zu können, muss er den tödlichen Machtkampf zwischen ihm und Tramell überstehen und am Ende die ultimative Wahl treffen …
Kritik
14 Jahre nach dem Welterfolg "Basic Instinct" kommt das Sequel "Basic Instinct 2 – Neues Spiel für Catherine Tramell" in die deutschen Kinos. Diesmal ohne den genialen Michael Douglas, dafür mit dem britischen Schauspieler David Morrissey. Regie führte der schottischstämmige Michael Caton-Jones, der auch die renommierte Schauspielerin Charlotte Rempling für das Projekt gewinnen konnte.
Nun ja, die ursprünglichen Pläne für einen Nachfolger wurden schon vor acht Jahren geschmiedet. Zunächst wollte man Tramell in der Weltmetropole New York für ihr neues Buch recherchieren lassen, doch dann entschloss man sich für eine europäische Weltstadt und nahm London. Das London im 21. Jahrhundert malte man nobel und stilvoll. Man zeigte kein Postkarten-London, jedoch wirkt es dadurch umso künstlicher.
Die Schwierigkeit - das Sequel funktionieren zu lassen - lag darin, den sexuellen Part der Story zu modernisieren. 1992 konnte man solche freizügigen Szenen noch nie zuvor in einem Mainstream-Movie sehen, was bahnbrechend war, doch in der heutigen Zeit sind Sexszenen gang und gebe. Die Idee der Filmemacher von "Basic Instinct 2 – Neues Spiel für Catherine Tramell" war es, einen Film zu drehen, der für sich allein stehen kann, der sich radikal vom ersten Teil distanziert. Dazu wäre laut Regisseur Michael Caton-Jones ein Spagat nötig. Völlig richtig! Doch ich gehe noch weiter und frage mich, wenn ich einen Film drehen will, der nicht annähernd deckungsgleich zum ersten Teil sein soll, wozu brauche ich dann ein Sequel? Wozu die Charaktere neu aufleben lassen? Das Konzept 'Catherine Tramell' funktionierte in den 90ern. Manch einer fühlte sich bei "Basic Instinct" sogar an Hitchcock und den Film noir erinnert. Also warum realisierte man dieses Drehbuch nicht einfach mit neuen Charakteren?
Die Geschichte vom zweiten Teil wirkte zu gekünstelt und zu gestrickt. Obendrein knistert es zwischen den Akteuren in keiner Sequenz auch nur annähernd so wie zwischen Curran und Tramell im ersten Teil.
Natürlich ist die gerade 48 Jahre alt gewordene Sharon Stone beeindruckend jung geblieben und sexy wie auch schon im ersten Teil, aber man muss auch erwähnen, dass sie die Klasse der Tramell aus den 90ern in keiner Sekunde wiedererlangen konnte. Ihr Gegenpart, David Morrissey, konnte in keiner Szene überzeugen. Fragwürdig war auch der Auftritt der allseits geschätzten Charlotte Rempling.
Fazit: Zu gekünstelt wirkt die Geschichte. Das mit Spannung erwartete Zusammenspiel zwischen Stone und Morrissey versagte kläglich. "Basic Instinct 2" ist vielleicht ein netter Thriller, er kann aber nie aus dem Schatten seines großen Vorgängers heraustreten. Wieder mal ein Remake, Sequel, für sich selbst stehender Film – wie immer man es auch nennen mag – auf den man gerne verzichtet hätte.
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Regisseur
Schauspieler
Sharon Stone, David Morrissey, Charlotte Rampling, David Thewlis, Hugh Dancy, Anne Caillon, Stan Collymore, Kata Dobó, Flora Montgomery, Keith How, Robert Dearle, Iain Robertson, Jan Chappell, Adam Allfrey, Tim Berrington, Christopher Brand, Andy Callaghan, Robert Clarke, Robyn Cooper, Dee Gaynor, Timo Gilbert, Terence Harvey, Simon Lenagan, Danielle Lydon, Neil Maskell, Michael Norton, Charlotte Purton, Peter Rnic, Mark Sangster, Peter Smith, Alexandra Staden, Ellen Thomas, Indira Varma, Vee Vimolmal, Lydia Watkins, Heathcote Williams
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Klappe, die Erste für 'Basic Instinct 2: Risk Addiction'
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Klappe, die Erste für 'Basic Instinct 2: Risk Addiction'



stallone / 11.12.2007 19:25:20
Pure enttäuschung der zweite teil, die dachten sex sells, aber ist nicht mit so einer story.
nicht bewertet
Veremar / 12.12.2007 12:50:43
Habe es noch nicht gesehen, man hat mich aber auch davon abgeraten...
nicht bewertet
stallone / 13.12.2007 17:29:45
den brauchst du dir wirklich nicht anschauen, aber man sollte den ersten teil unbedingt gesehen haben, der hat nämlich ne hammer story und coole performance von sharon stone!!!
nicht bewertet