Mädchen am Sonntag
Inhalt
"Inszeniert als Liebeserklärung an die Frauen und an das Kino.“ (Uli Maass, Filmfest München)Die Aura eines Mädchens glänzt auch ohne Sonnenschein. Davon erzählt der Dokumentarfilm »Mädchen am Sonntag« von RP Kahl, der vier junge Schauspielerinnen durch vier verschiedene jahreszeitliche und landschaftliche Szenerien begleitet. Stets zwischen Naivität und Erfahrung, zwischen Wünschen und Wollen bewegen sich die vier Frauen, die mit großer Ehrlichkeit von Segen und Fluch des Schauspielerberufes erzählen. Die Theaterarbeit, der Mythos des Kinos und der Zauber des ersten Films werden dabei zu wichtigen Koordinaten des eigenen Standpunkts. Denn in einer Medienlandschaft der standardisierten Bild- und Charakterwelten gilt es, die eigene Position niemals aus dem Blick zu verlieren. So entstehen vier Portraits, die sich den Frauen immer gerade so weit nähern, dass zwischen Unschuld und Freimut immer auch der Kampf mit eigener und fremder Inszenierung sichtbar bleibt. RP Kahl präsentiert einen faszinierenden und fesselnden halbdokumentarischen Film, der sich traut, neben das Authentische das Inszenierte zu stellen und das eine im jeweils anderen zu suchen.


