16 Blocks
Inhalt
Ein neuer Action-Thriller von Richard Donner mit Bruce Willis, Mos Def und David Morse in den Hauptrollen.
Er wollte einfach nur nach Hause und etwas trinken.
Aber um 8.02 Uhr bekommt der verkaterte NYPD-Detective Jack Mosley (Bruce Willis) einen scheinbar einfachen Auftrag: Der Kleinkriminelle Eddie Bunker (Mos Def) soll um 10 Uhr vor einem Untersuchungsausschuss aussagen und muss aus seiner Zelle zum Gerichtsgebäude gebracht werden - das ist 16 Häuserblocks entfernt. In 15 Minuten wäre die Sache erledigt, dann könnte er endlich nach Hause.
Jack ist ein Versager - er hat keine Kondition, dafür aber ein schlimmes Bein und erhebliche Alkoholprobleme. Im Revier beschränkt er sich also darauf, ein- und auszustempeln und zwischendrin möglichst nicht aufzufallen. Er ist absolut nicht in der Stimmung, sich mit einem Ganoven herumzuärgern, der sein halbes Leben im Knast gesessen hat. Aber hinter Eddies Ganovenfassade steckt ein Mensch, der diesen Teufelskreis durchbrechen will und ständig nach „Zeichen“ sucht, die ihm die Richtung in eine bessere Zukunft weisen. Doch Jack weiß es besser: Menschen ändern sich nie. Er sieht in Eddie nur einen erbärmlichen Denunzianten, dem man ein verlockendes Angebot macht … aber er wird ihn ja sowieso gleich wieder los.
Als Jack Eddie auf den Rücksitz seines Wagens schubst und sich in den morgendlichen New Yorker Berufsverkehr einfädelt, übersieht er den Lieferwagen, der ihm folgt. Jacks Schädel droht zu platzen, und Quasselstrippe Eddie macht alles nur noch schlimmer. Also hält Jack am nächsten Schnapsladen, um sich sein Frühstück zu besorgen. Eddie sitzt im verschlossenen Wagen und schäumt vor Wut - warum muss ausgerechnet ein Typ wie Jack ihn eskortieren? Doch solche Fragen verlieren an Bedeutung, als plötzlich eine geladene Kanone auf seinen Kopf zielt. Jack verhindert Eddies Tod im letzten Moment - er schaltet einen der Mörder aus und entrinnt nur knapp dem zweiten.
Kritik
Mit seinen 76 Jahren ist Richard Donner nicht mehr der jüngste, aber trotzdem noch nicht "zu alt für diesen Scheiss", wie Danny Glover in Lethal Weapon, ebenfalls von Donner, zu sagen pflegte. Wiedereinmal hat Mr. Donner einen Action Thriller mit einer gesunden Prise Witz auf Zelluloid gebannt, wie er es bereits mit der besagten Lethal Weapon Reihe geschafft hat.Eine eigentlich recht einfach gestrickte Story, ein Bruce Willis, der hier den krassen Gegensatz zum harten New Yorker Cop John McLane aus der Stirb Langsam Reihe spielt, und ein ewig quasselnder Mos Def (Per Anhalter durch die Galaxis), machen diesen Film zu einem besonderen Erlebnis.
Die gebotene Action ist durchaus sehenswert, dennoch nicht übertrieben. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, wann ich eine Verfolgungsjagd mit einem Bus inmitten einer Großstadt gesehen hätte (ausgenommen Speed!).
Während die Handlung, die übrigens ähnlich wie die Serie 24 in Realzeit abläuft, fortschreitet, entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung zwischen Willis' und Mos Def 's Charakteren. Ein ums andere Mal rettet Mosley Bunker's Leben oder Bunker versucht den Säufer Mosley davon zu überzeugen, dass sich jeder Mensch ändern kann, wenn er nur will, und die Flasche keine Lösung ist.
Willis überzeugt auf der ganzen Linie als treuer Cop, der irgendwann aus irgdendeinem Grund seinen Trost im Whiskey gesucht und gefunden hat. Auf der anderen Seite haben wir Mos Def, einen Rapper, der nach der Komödie Per Anhalter durch die Galaxis einen respektablen Wechsel ins Charakterfach hingelegt hat. Ich bin gespannt, wie er sich in Zukunft weiter entwickelt.
Auch David Morse (The Rock) als "Bad Cop" in der Geschichte überzeugt durch sein schauspielerisches Können die ganze Storyline hindurch. Er bleibt nicht nur cool, sondern man merkt ihm auch die Anspannung und die Angst an, die seine Rolle hat, wenn Eddie Bunker zum Gericht gelangt und was dann mit ihm passieren wird.
Fazit:
Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen. Heute bekommt man selten solche Werke zu sehen, in denen solide, unübertriebene Action und keine exzessiven Gewaltszenen geboten werden. Jeder Bruce Willis- und Fan der Filme von Regisseur Richard Donner wird dieser Streifen gefallen.
Übrigens war der Film in den Staaten ein so großer Erfolg, dass bereits eine Fortsetzung in Planung ist.
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Regisseur
Schauspieler
Robert Bizik, Brian Andersson, Nick Alachiotis, Alfre Woodard, David Morse, Mos Def, Bruce Willis, Shon Blotzer, Cylk Cozart, Heather Dawn, Tig Fong, Eli Harris, Sam Kung, Ben Li, Casey Sander, David Zayas
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Gambit521 / 04.01.2008 20:37:23
Ich fand den Film nicht schlecht da Bruce Willis den "alten Cop" gut rüber gebracht hat, nur das der Film bei ein paar szenen unrealistisch war... aber ansonsten kann mann ihn anschauen wenn nichts anderes läuft, langweilig ist er nicht
nicht bewertet
Veremar / 02.03.2008 14:14:03
Ich fand den Film ganz gut, spannend, reichlich Action und überzeungender Bruce Willis!
4 Sternen
Xylon / 03.03.2008 15:10:37
Ist schon eine Weile her als ich ihn gesehen hab, aber nicht von schlechten Eltern der Film! Hat mir gut gefallen. Koruption in der Polizei, echt nett :)
4 Sternen
Jigsaw / 05.04.2008 23:12:48
Bruce Willis ist für mich ein Allround Schauspieler der so ziemlich alles spielen kann.Auch hier besticht er in der Rolle des heruntergekommenen Cops mit Idealen.Einfach gut.
4 Sternen