Verfasst von Thorsten Meiritz am 13.01.06 16:19:17 - 1 Kommentare

Die fetten Jahre sind vorbei

Moviereporter-Bewertung:
  • 3.5/6 Sterne.
Leserwertung (5): 4.4 / 6

Land Deutschland, Österreich

Genre Crime, Drama, Komödie, Romanze

Laufzeit: 126

Jahr 2004

Webseite
Trailer

Kinostart: 25.11.2004
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Inhalt

Drei Jugendliche lehnen sich enthusiastisch gegen die Ignoranz der Mächtigen auf...

Peter, Jule und Jan sind drei Freunde deren Verbundenheit auf ihren Idealen aufgebaut ist. Die beiden jungen Männer brechen nachts in Villen ein, nicht um etwas zu klauen sondern um eine Nachricht zu hinterlassen: "Die fetten Jahre sind vorbei – Die Erziehungsberechtigten", und nebenbei werden die teuren Möbel neu sortiert, da kann dann schon mal die Stereoanlage im Kühlschrank verschwinden. Während Jules Freund Peter für kurze Zeit in Spanien ist erfährt sie von Jan von ihren nächtlichen Touren und will ihn spontan begleiten. Leider verläuft dieser Einbruch in die Villa des wohlhabenden Industriellen Hardenberg nicht ohne Komplikationen…

Kritik

Regisseur Hans Weingartner hat auch hier wieder mit einem kleinen Team und mit geringem Budget gedreht, wie auch in seinem ersten Film "Das weiße Rauschen". Zudem hat er seinen Darstellern viel Spielraum für Improvisationen gelassen, was sich dann auch durchweg positiv auf die gute schauspielerische Leistung der drei Hauptdarsteller auswirkte. Julia Jentsch toppte ihre gute Leistung sogar vor kurzem in der Rolle der "Sophie Scholl", und zu Daniel Brühl ("Good Bye Lenin"/ "Nichts bereuen") kann man sagen, dass er wohl zu den talentiertesten Jungschauspielern zählt, die es zurzeit in Deutschland gibt.
Weingartner ist mit "Die fetten Jahre sind vorbei" ein origineller Film gelungen, der auch in Cannes für reichlich Aufsehen sorgte als er mit sehr viel Beifall versehen wurde.
Endlich mal wieder eine Geschichte, die es auf jeden Fall lohnt erzählt zu werden, verfeinert mit einem unerwarteten Ende, das in meinen Augen ohne zuviel verraten zu wollen mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
Beim Münchener Filmfest erhielt er den Förderpreis Deutscher Film für Regie, Hauptdarsteller und Drehbuch.

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  1. Kenny

    Kenny / 16.02.2008 22:26:17

    Eine Kampfansage gegen den Kapitalismus und die Kluft zwischen arm und reich. Sehr bewegend wie sich Ideale plötzlich in den Hintergrund verziehen, wenn Gefühle im Spiel sind.


    5 Sternen


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