Shaggy Dog - Hör mal wer da bellt
The Shaggy Dog
Inhalt
Comedy-Adventure für die ganze FamilieIn den entlegensten Tälern des Himalajas macht sich eine Spezialeinheit auf die Suche nach einem geheimnisvollen Hund, der angeblich schon mehr als 300 Jahre alt sein soll. Ihre Mission lautet, den Hund einzufangen.
Nahezu zeitgleich könnte die Karriere von Dave Douglas (Tim Allen) nicht besser laufen. Er steht kurz davor zum Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles ernannt zu werden und sein derzeitiger Fall dürfte ihm dabei sehr behilflich sein. Er muss die Schuld des radikalten Tierrechtlers Justin Forrester (Joshua Leonard) beweisen, der ein Labor des Pharmakonzerns Grant Strictland in Brand gesteckt haben soll. Seiner Chance wohl bewusst, arbeitet Douglas fieberhaft an dem Fall, vernachlässigt dabei aber seine Familie. Nicht nur seine Ehefrau Rebecca (Kristin Davis), sondern auch seine Kinder Carly (Zena Grey) und Josh (Spencer Breslin) kommen zu kurz.
Im Auftrag von Lance Strictland (Philip Baker Hall) und Marcus Kozak (Robert Downey Jr.) werden unterdessen in den Laboren tatsächlich Tierversuche durchgeführt. Sie waren es auch, die den Hirtenhund im Himalaja fangen ließen. Mit seiner Hilfe will man dem Geheimnis ewiger Jugend auf die Spur kommen.
Als Carly mit ihrem Freund Trey (Shawn Pyfrom) im Labor des Pharmakonzerns Beweise für die Unschuld ihres Lehrers und Tierrechtlers Forrester sammeln wollen, begegnen sie dem zotteligen Hund zum ersten Mal und nehmen ihn mit. Zuhause ist Douglas, als alter Hundehasser, über Shaggy, den neuen Liebling der Familie, natürlich nicht begeistert und will ihn ins Tierheim bringen, doch der Hund beißt ihm in die Hand. In der Nacht verteilen sich die Hundegene immer weiter in seinem Körper und Douglas entwickelt sich langsam zum Hund. Zum ersten Mal bekommt er sozusagen undercover mit, was seine Familie wirklich über ihn denkt und erfährt die Wahrheit in seinem Gerichtsfall. Er muss nicht nur den Fall gewinnen und versuchen die Verwandlung rückgängig zu machen, er muss auch noch um seine Frau kämpfen. Eine echt haarige Angelegenheit...
Kritik
1959 setzte Walt Disney mit der Idee von "Der unheimliche Zotti" neue Standards in Sachen Familienkomödie, die 1976 mit "Zotti, das Urviech" wieder aufbereitet wurden. Im 21. Jahrhundert versucht es "Tool Time"-Star Tim Allen die heutige Generation von Kids für den Stoff zu begeistern. In der Zwischenzeit wurden in der Filmtechnik gigantische Fortschritte gemacht und man konnte so, den zotteligen Hund mit mehr Realismus, aber auch mit mehr Überraschungen zum filmischen Leben erwecken. Wurde der Sohn in der ersten Version mit einem durch ein uraltes Amulett ausgelösten Fluch in einen Hund verwandelt, so wird in der Neufassung das ganze aus der Perspektive eines von seiner Familie entfremdeten Vaters, der gezwungen wird, seine Familie aus den Augen eines anhänglichen Familienhundes zu betrachten, erzählt. Die Macher von Disney waren von der Idee von Tim Allen sofort begeistert.Die Idee, dem Protagonisten, der die Ehemann- und Vaterrolle vernachlässigt, später im Film als Hund alles vor Augen zu halten, bildet das emotionale Zentrum der Geschichte. Plottechnisch gesehen, entstehen aus diesem Zentrum drei Schicksale. Die Ehefrau, die mehr gute Miene zum bösen Spiel macht, ist nicht nur über das Desinteresse ihres Ehemannes enttäuscht, sondern auch unglücklich darüber, dass ihr Mann es noch nicht einmal merkt, dass er sich immer mehr von der Familie entfremdet. Der Sohn, der nur für seinen Vater zum gehassten Football-Training geht, es eigentlich lieber vorziehen würde, in der Schulaufführung des Musicals "Grease" die Hauptrolle zu übernehmen und die Tochter, die jetzt schon gegen ihren Vater rebelliert und sich auf die Seite des Tierschützers schlägt ... sie erleben alle das gleiche Schicksal und bilden die Familie um Dave Douglas.
Obwohl sich die Handlung gradlinig fortsetzt, wird man jedes Mal wieder von Allens komödiantischem Talent geweckt. Da wird dem Gürtel des Bademantels hinterher gejagt, nach der Dusche kräftig geschüttelt, der Kaffe geschlabbert, der Kopf aus dem Autofenster gesteckt und die Richterin angeknurrt. Der ganze Film ist mit diesen typischen Hundeverhalten bestückt und wenn man genau hinschaut, erkennt man sogar, dass sich der Film eines heutzutage weit verbreiteten Syndrom bedient: alle Welt eifert nach einem guten Job und Karriere und dabei passiert es immer wieder, dass Eltern und Kinder nebeneinander her leben. Dann bedarf es wieder eines gewissen Ereignisses, um die Familienidylle wiederherzustellen.
Fazit:
Auf die Kleinen abgestimmte Komödie mit Herz und obwohl Tim Allen all seine komödiantischen Fähigkeiten ausschöpft, bleibt die Story vorhersehbar und gradlinig und wirkt dementsprechend belanglos und monoton.
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Regisseur
Schauspieler
Tim Allen, Jan Devereaux, Kristin Davis, Zena Grey, Spencer Breslin, Jane Curtin, Shawn Pyfrom, Jeanette Brox, Kevin Cooney, Robert Downey Jr., Janine Edwards, Mark Robert Ellis, Danny Glover, Michael Tyler Henry, Adam Hicks, Craig Kilborn, Joshua Leonard, Joel Moore, Brandon Olive, Jarrad Paul, Philip Pavel, Bess Wohl, Ron Yuan


