Mission: Impossible 3
Inhalt
Mission - die DritteEthan Hunt (Tom Cruise) lebt mit seiner Freundin Julia (Michelle Monaghan) zusammen. Vor Monaten hat er dem aktiven Agentendienst den Rücken gekehrt und fungiert seitdem nur noch als Ausbilder. Als er allerdings von Musgrave (Billy Crudup) erfährt, dass eine ehemalige Schülerin, die Agentin Lindsey (Keri Russell), entführt wurde und er ihn um Hilfe bittet, entscheidet sich Hunt als Agent zurückzukehren. Bei der Mission wird er von Declan (Jonathan Rhys-Meyers), Zhen (Maggie Q), und Luther Stickell (Ving Rhames) unterstützt. Doch die Mission schlägt fehl, was insbesondere Brassel (Laurence Fishburne), dem Direktor von IMF, missfällt.
Das Team wird auf den Waffen- und Informationshändler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman) angesetzt, der anscheinend etwas Großes plant. Bei der Übergabe eines Aktenkoffers im Vatikan entführt das Team das unsichtbare Chamäleon. Der Einfluss Davians ist anscheinend größer als gedacht und gleich nach dessen Verhaftung wird er von einem Sonderkommando wieder befreit und nun will er die zuvor angekündigte Rache an Hunts Freundin auslassen. Prompt verschwindet diese auch von der Bildfläche. Doch nicht nur Davian, sondern auch Brassel stellen sich Hunt in die Quere. Offenbar hat Hunt nur bei Musgrave, Brassels rechter Hand, einen Verbündeten. Davian will den Aktenkoffer und eine geheime Waffe binnen 48 Stunden zurück, sonst wird er Julia töten. Die Mission kann beginnen...
Kritik
Mit einer Riesen-Promotion-Tour angekündigt kommt nun nächste Woche "M:i:III" in die Kinos. Zugegebenermaßen bin ich durch die ersten beiden Missionen zu einem bekennenden Ethan Hunt-Fan geworden und fieberte dementsprechend der Pressevorführung entgegen. Nach Thriller-Pate Brian De Palma und Action-Guru John Woo übernahm beim dritten Teil der sympathische "Lost" und "Alias – Die Agentin"-Schöpfer J.J. Abrams die Regie, der, bevor der Film begann, auf die Bühne kam und uns seine Anekdote über die Zusammenkunft mit Tom Cruise offenbarte. Einige Storydetails im Vorfeld und O-Töne der Macher prophezeiten uns eine völlig andere Art der Mission. Von Anfang an war klar, dass der dritte Teil sich von den ersten beiden unterscheiden wird. Demnach steht in "M:i:III" die menschliche Seite von Ethan Hunt im Vordergrund. Die Koautoren Alex Kurtman und Roberto Orci versuchten gemeinsam mit J.J. Abrams ein gängiges Alltagsthema als Grundlage für die Vertiefung des Charakters von Ethan Hunt zu nehmen. Laut Cruise steckt die Herausforderung der meisten Menschen darin, das Gleichgewicht zwischen Familie und Arbeit zu finden. Wie macht man so einen Job und schafft es trotzdem genügend Zeit mit seinem Partner zu verbringen? Meines Erachtens ein böses Unterfangen. Zeigte uns nicht schon die Heirat von George Lazenby in "Im Geheimdienst ihrer Majestät", dass ein Doppelnull-Agent oder wie in diesem Fall ein Impossible Mission Force-Agent es lieber nicht anstreben sollte, sich mit einer Frau langfristig zu binden?!Am Anfang des Films erfährt man, dass Ethan den aktiven Dienst hinter sich gelassen hat und in den letzten Monaten als Ausbilder für neue Agenten agierte. Ich meine: Ethan Hunt, ein Ausbilder? Die Geschichte fängt mit einem perfekt eingesetzten Hook an. Gleich danach stellt sich diese Anfangssequenz als ein Flash-Forward auf das Filmende heraus und schon entzündet das Streichholz die Lunte und eine extrem gute Interpretation des Lalo Schifrin-Themes ertönt. Sofort folgt die erste Enttäuschung: Aus der dramatischen Sequenz zu Beginn des Streifens wird man erstmal in die heile Welt zurückgeholt und man ist zu Gast bei einer Party von Ethan und Julia. Die Spannung verflog. Allmählich baut sich dann die Geschichte auf.
Die Schlüsselrolle im zentralen Spannungsfeld hat natürlich der Waffen- und Informationshändler Owen Davian. Philip Seymour Hoffman spielt diesen Bösewicht extrem Angst einflößend, clever und geheimnisvoll und stiehlt in mancher Hinsicht Cruise die Show. Er ist dem Agenten jederzeit fünf Schritte voraus und kann ihn auch in einem Faustkampf besiegen. Wenn er jemanden bedroht, dann glaubhaft.
Unterstützt wird Hunt wie immer von Luther Stickell alias Ving Rhames. Neu mit dabei ist der Transportexperte Declan, gespielt von Jonathan Rhys-Meyers und die im Hintergrund agierende Zhen, die von der Asiatin Maggie Q verkörpert wird. Laurence Fishburne spielt Brassel, den Direktor von IMF, Billy Crudup seine rechte Hand Musgrave.
Wer sich auf eine typische 'Mission: Impossible'-Mission freut, muss seine Erwartungen bedauerlicherweise etwas bändigen. "M:i:III" bietet keine charakteristische Mission, denn Ethans familiäre Absichten stehen im Vordergrund. Natürlich war das von den Machern so beabsichtigt, aber wollen das auch die Zuschauer sehen? Wird ihre Rechnung aufgehen? Persönlich hätte ich mich lieber auf eine weltrettende Mission eingelassen. Die Geschichte der ersten Mission ist ja wohl ohne Zweifel die beste und spannendste. Selbst der ausgetüffelte und gut durchgeführte Einbruch in den Vatikan, kommt nicht an eine Operation in der Prager Botschaft oder an den Einbruch in Langley ran. Auch die Action aus der dritten Mission kann die aus der zweiten nicht übertrumpfen. Vieles wie beispielsweise der bereits legendär gewordene Abseilakt wird wiederholt. Zahlreiche Actionsequenzen wie der Luftangriff auf der Chesapeake Bay Bridge in Virginia sah man in ähnlicher Ausführung z.B. schon in "True Lies". Sehr überzeugend waren die Gadgets, gut durchdacht und eingesetzt.
Die schauspielerische Leistung von Tom Cruise war ziemlich authentisch. Erst muss er die Familienkutsche gegen einen Einsatzwagen eintauschen und als sich seine Familie in Gefahr befindet, spielt er seine Rolle sehr dramatisch.
Abschließend noch ein paar Worte zur Musik. Leider kam der im Vorspann angekündigte Theme nur sehr dürftig im Film vor und bei den meisten Actionsequenzen gab es fast keine Musik. Natürlich hatte es Michael Giacchino auch überaus schwer, wenn vor ihm ein Hans Zimmer den Score für die zweite Mission schrieb, doch er hätte viel mehr aus seiner Interpretation machen können. Mein Motto lautet immer: gibt es keine Musik, kann auch die beste Action nicht funktionieren.
Fazit:
Die Masse dürfte entzückt sein. Eingefleischte Mission-Fans werden von dem familiären Hintergrund der Geschichte eventuell getäuscht aus dem Kino kommen, denn "M:i:III" kann nicht weiterführen, was die ersten beiden Missionen angefangen haben. Trotz alledem kann Tom Cruise auch in der dramatischeren Interpretierung seiner Rolle überzeugen und Action gibts auch. Sehenswert allemal.
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Regisseur
Schauspieler
Tom Cruise, Ving Rhames, Laurence Fishburne, Simon Pegg, Billy Crudup, Michelle Monaghan, Keri Russell, Philip Seymour Hoffman, Bahar Soomekh, Jonathan Rhys-Meyers, Maggie Q, Sasha Alexander, Greg Grunberg, Michael Berry Jr., Jeff Chase, Barney Cheng, Antonio Del Prete, Jonathan Dixon, Sally Elphick, Kathryn Fiore, Jillian Fontaine, Diane Gaeta, Carla Gallo, Michael Kehoe, Eddie Marsan, Brandon Molale, Kwame Rakes, James Shanklin, John H. Tobin, Sabra Williams, Bellamy Young, José Zúñiga, Ben Solenberger, Jasmine Brooke White, Ty Williams
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stallone / 11.12.2007 19:44:15
ich fand den dritten teil so langweillig, dass ich ihn irgendwann ausmachte. ich finde teil eins legte einen hammerstart, wurde aber mit teil zwei und drei immer schlechter.
1 Sternen
Gambit521 / 18.12.2007 22:01:39
Stallone hast du je eine Film bis zum Schluss geschaut?
Der Film war gut gemacht der Bösewicht ist der Hammer ich glaub der konnte in echt Tom nicht wirklich leiden deswegen konnte er es so gut Spielen.... :-) was mir aber gefehlt hat in dem Film war die Musik von Mission Impossible (dieses Intro) schade das hätte z.B. bei Sprung von Dach zu Dach sehr gut gepasst......
nicht bewertet
stallone / 21.12.2007 18:18:38
ach komm, vergleich den doch mal mit dem ersten teil! es kann durchaus sein, dass der böse gut gespielt hat, aber der konnte den film auch nicht retten, weil der nichts zu bieten hatte. vergleich den doch mal kurz mit dem ersten teil!
1 Sternen
Gambit521 / 29.12.2007 15:17:47
Was hast du erwartet das es ein brain de Palma film wird das von jeder sicht erzählt wird? Der 2er war der schlechtestete also ist der 3. Teil schon eine Besserung nicht so gut wie der 1. Teil aber eine Steigerung vom schlecht 2er. oder nicht
nicht bewertet
stallone / 29.12.2007 21:52:00
niemals, weil der zweite hatte ne geniale action von john woo. tom cruise wird nie wieder so nen coolen actionfilm drehen und das hat er nur john woo zu verdanken, aber der film hatte leider keine story und der dritte hat vielleicht ne bessere story als teil 2, aber dafür ne schlechte action!
1 Sternen
Kaspian / 29.12.2007 22:10:10
Also ich sage nach wievor, der erste war am besten und gehört in jede beste Filme aller Zeitenliste...der zweite is ganz nett für nen Bierabend...der dritte is sone Mische....kann aber weder an "Genialität" des ersten, noch an die "Coolness" des zweiten Teils anknüpfen.
nicht bewertet
stallone / 29.12.2007 22:12:21
endlich mal einer der die sache klar stellt!!!
1 Sternen
Gambit521 / 31.12.2007 21:11:35
Ja die Coolnis war nicht schlecht aber hast du Dir Ethan Hunt nach dem 1. Teil so vorgestellt? oder eher wie im 3. Teil ?
nicht bewertet
Kaspian / 31.12.2007 23:51:22
Ich hab den Trailer zum 2. sooft gesehn dase die Kurzhaarfrisur schon ganz vergesssen hatte....
Bin ja mal gespannt was wenn vieeeeeeeeeleicht ein vierter kommt...was da ausm Ethan wird....
nicht bewertet
Gambit521 / 01.01.2008 19:25:16
Aber auch blöd irgendwie gemacht das er im "Ruhestand" ist und Ausbilder geworden ist und keine "Ausendienste" mehr mach
nicht bewertet
Jigsaw / 15.04.2008 13:13:21
Also für mich war der zweite der beste dann kommt dieser hier und dann die eins denn die war langweilig.
5 Sternen