Verfasst von Frank Neumann am 05.03.06 11:41:46 - 0 Kommentare

Rent

Moviereporter-Bewertung:
  • 5.0/6 Sterne.
Leserwertung (2): 6.0 / 6

Land USA

Genre Drama, Musical, Musical, Romanze

Laufzeit: 135

Jahr 2005

Webseite
Trailer

Kinostart: 13.04.2006
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Inhalt

Ein Musical Film voller Lebendigkeit, Kraft und Ideenreichtum

Worum es geht:

Basierend auf dem weltberühmten gleichnamigen Musical von Jonathan Larson ist „Rent“ die Geschichte einer Gruppe junger New Yorker, die damit ringen im East Village der früher 90er Jahre zu überleben.
Möchtegern Filmemacher Mark (Anthony Rapp) trauert immer noch über die zerbrochene Beziehung zu Maureen (Idina Menzel), die aber mittlerweile mit der Anwältin Joanne (Tracie Thoms) zusammen ist.
Roger (Adam Pascal), Marks Mitbewohner, ist ein Musiker auf der Suche nach dem einen Song, dessen Junkiefreundin an Aids gestorben ist, allerdings nicht ohne es an ihn weiterzugeben. Enttäuscht vom Leben wehrt er sich anfangs gegen die Avancen der Nachtclubtänzerin Mimi (Rosarie Dawson in einer Durchbruchsrolle), die ebenfalls HIV positiv ist.
Tom Collins (Jesse L. Martin) ist ein Aushilfsprofessor, der seine Freunde Mark und Roger besuchen will und von einer Bande Radikaler ausgeraubt und zusammengeschlagen wird. Durch diesen Unfall lernt er jedoch die Drag Queen Angel (Wilson Jermaine Heredia) kennen und verliebt sich unsterblich.
Als ihr ehemaliger Mitbewohner Benny (Taye Diggs), mittlerweile zum Miethai mutiert, sie auf Strasse setzen will setzt er damit eine Reihe von tragischen Ereignissen in Gang.

Kritik

Kritik:

Wenn man die Zusammenfassung von „Rent“ liest, kommen einem nicht unbedingt die Begriffe „sexy, spektakulär und einer der besten Filme des Jahres“ in den Sinn. Aber macht nicht den Fehler, den Film nur von seiner Inhaltsangabe her zu beurteilen.
„Rent“ kann man nicht in ein paar Sätzen beschreiben. In diesem Film passiert soviel, dass man sich zurücklehnen und dieses Erlebnis in vollen Zügen genießen muß.
Es gibt wenig gesprochene Dialoge aber der Film funktioniert fast allein durch die Stärke seiner Songs denn jedes Lied bringt die Geschichte voran und enthüllt eine neue Seite der Charaktere.
„Rent“ gelingt es dabei, was noch keiner anderen Musicalverfilmung bisher gelungen ist, nämlich eine Lebendigkeit zu kreieren, die kein bisschen theatralisch wirkt.
Der Film ist vibrierend, wild und höchstgradig unterhaltsam und setzt seine Zuschauer einer Fülle von Emotionen aus. Es ist eine Geschichte über Liebe, Verlust und unsterbliche Freundschaft, erzählt durch turbulente Musical Nummern gemischt mit anrührenden Balladen und sogar einer erotischen Einlage im Strip Club.
Trotz der vielen Schicksaalsschläge seiner Charaktere ist „Rent“ ein unglaublich gefülvoller und warmherziger „Feel good“ Film geworden, bei dessen Ende man beschwingt den Kinosaal verlässt.

Regisseur Chris Columbus, bekannt von „Kevin allein zu Haus“ und den ersten beiden „Harry Potter“ Filmen und Choreograph Keith Young profitieren besondern von der Präsenz der Original Broadway Besetzung des Musicals. Fast alle Darsteller spielen ihre Rollen, die sie schon damals mit entwickelt hatten, und so gelingt es ihnen in jeder kleinen Nuance ihrer Figur Authenzität zu verleihen. Einzige Ausnahmen sind Rosarie Dawson (wer dachte, dass sie derart gut singen kann) und Tracie Thoms, die neu für den Film hinzukamen, sich aber dennoch wundervoll in die zusammengeschworene talentierte Gruppe einfügen.
Die Tatsache, dass Themen wie Aids, gleichgeschlechtliche Hochzeit, Drogensucht und Drag Queens einen großen Anteil an der Story haben, wird Einige von vorneherein abschrecken und dass hier fast nur gesungen wird, macht den Film für „Mainstream“ Kinobesucher auch nicht gerade verlockend. Aber für diejenigen, die offen genug sind, dem Film eine Chance zu geben ist “Rent” ein Erlebnis, das man nicht verpassen darf. Einziger negativer Effekt ist, dass man wahrscheinlich sofort nach dem Film seinen Geldbeutel schröpft, um sich den Soundtrack zu kaufen. Denn den bekommt nicht mehr aus dem Ohr raus.

Bewertung: Diesen Film zu bewerten war etwas schwierig für mich. Letzendlich hab ich mich aber dazu entschlossen, ihn nur in Bezug auf sein Genre zu bewerten. Diejenigen, die mit Musicals nichts am Hut haben, werden sich den Film ohnehin nicht anschauen. Aber für für das Genre „Musical“ verdient er ganz einfach eine hohe Punktzahl, leicht gedrückt von der etwas zu langen Laufzeit.

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Rent
Sony Pictures Releasing GmbH

Regisseur

Chris Columbus

Schauspieler

Anthony Rapp, Adam Pascal, Rosario Dawson, Jesse L. Martin, Wilson Jermaine Heredia, Idina Menzel, Tracie Thoms, Taye Diggs, Julia Roth, Porscha Radcliffe, Stephen Payne, Darryl Chan, Ken Clark, R.C. Ormond, David Fine, Mackenzie Firgens, Jason Foster, Daniel London, Aaron Lohr, Wayne Wilcox, Bianca Sams, Heather Barberie, Liisa Cohen, Sharon Ferrol-Young, Liz Ramos, Kristin Medwick, Katie Weber, Angela McConnell, Feleciana Stevenson, Kim Williams, Damia Foti, Laura Padierne, Kevin Hagan, Brian Delate, Michael Rosales, Niyuk Hairell, Larissa Kiernan, Marco De La Cruz, Ericka Harden, Truc Luong, Megan Biolchini, Nick Scoggin, John Champion, Titus West, Renda Pettis, Chris Chalk, Cory DuVal, Clarke Devereux, Corey Rosen, Shaun Earl, Matthew Dickens, Tara Nicole Hughes, Troy Christian, Gigi Hunter, Kevin Alexander Stea, Robert Prescott Lee, Sebastien Poffet, Linda Cevallos, Roosevelt Flenoury, Mike Garibaldi, Rod Arrants, Jennifer Siebel, Sarah Silverman, Daryl Edwards, Anna Deavere Smith, Kevin Blackton, Bettina Devin, Corinne Blum, David Stewart, Marcos Estebez, Emily Rahe, Vivis Colombetti, Nicole Cherie Flores, James Anthony Cotton, Jim Cranna, Randy Graff, Joel Swetow, Chandler Bolt, Debbie De Coudreaux, Naomi Frigo, Adam Kent, Patricia Kent, David Pearl, Jason Thornton, Ryan Ashley, Ian Baptiste, Doug Campbell, James Carraway, Chris Columbus, Kimberly Contreras, Michael F. Grant, Gordon Hart, Nina Hauser, Branden Weslee Kong, Shaun Landry, Rana McAnear, Blake McGrath, Jeffrey Sherrard, John Patrick Shulak, Jessica Vallot