Ein Duke kommt selten allein
The Dukes of Hazzard
Inhalt
Das Remake eines Serienklassikers von 1979 bis 1985... nun mit Highspeed auf die große Kinoleinwand.Die Familie Duke muss um ihre Farm bangen, denn der Boss von Hazzard County’s, Hogg (Burt Reynolds), hat es auf das ländliche Anwesen abgesehen. Gemeinsam versuchen Bo (Sean William Scott), Luke (Johnny Knoxville), ihre Cousine Daisy (Jessica Simpson) und ihr Onkel Jesse (Willie Nelson), die Zerstörung ihrer Farm zu verhindern.
Den vielleicht wesentlichsten Part im Film hat jedoch ein oranger Dodge, Baujahr 1969, den ein Freund von Bo und Luke nach einem erheblichen Schaden wieder komplett hergerichtet hat... allerdings besser als zuvor, denn nun ist das Gefährt ein rasanter, aufgemotzter, ja man möchte schon beinahe sagen Rennwagen. Vor allem Bo ist es, der die Kiste über den Asphalt schießen lässt, denn er ist eindeutig der bessere Fahrer.
Von nun an heißt es, den Plänen des skrupellosen Hogg einen kräftigen Strich durch die Rechnung zu ziehen, was die beiden Hauptdarsteller in jede Menge gefährliche, aber auch aufregende Situationen bringt.
Anfangen tut alles mit einem Einbruch bei Hogg, der ihnen einen Safe ihres größenwahnsinnigen Gegners in die Hände liefert. Erste Aufgabe: den Safe öffnen. Wie? Nun ja, die Antwort ist hochexplosiv.
Und am Ende von alledem steht ein Autorennen, an dem natürlich auch Bo und Luke teilnehmen... allerdings nicht im selben Auto.
Kritik
Das Original stammt aus dem Jahr 1979, in diesem Jahr startete die Fernsehserie, die nun -etliche Jahre später- den Weg auf die große Leinwand gefunden hat. Doch hat es sich in einem Zeitalter, in dem Remakes an der hollywood`schen Tagesordnung stehen, nun letztlich gelohnt, dass die Thematik noch einmal aufgefrischt wurde, nur eben in Filmlänge und in wesentlich besserer Qualität?
Beginnen wir mit den weiblichen und männlichen Darstellern: Angefangen bei dem aus American Pie (Stifler) bekannten Sean William Scott, der einfach prädestiniert dazu scheint, diese Blödelrollen in Komödien zu spielen. Aber ist das wirklich das Ziel eines Schauspielers; nun ja, das muss jeder selbst wissen und immerhin wird er mit diesem Job wohl dennoch besser verdienen als die meisten Menschen in unserem Umfeld. Doch all dies soll nicht einmal eine Kritik in Richtig Scott sein, denn der Junge hat es einfach drauf, in jene Rollen zu schlüpfen, die sich irgendwo in der Mitte von Macho und Sympathieträger ansiedeln. Also, Sean William Scott macht seine Sache gewohnt gut, mehr aber auch nicht. Ob er wirklich ein ernst zu nehmender Schauspieler ist, das können wohl nur andere Rollen verraten.
Was ist mit Johnny Knoxville? Nun, für jemanden, der auch nie die richtig großen Rollen abbekommen hat und eher durch die kultige Serienshow Jackass (immerhin auch als Kinoversion verfügbar gewesen) bekannt ist, ja doch, auch er macht seine Arbeit durchaus zufriedenstellend. Überhaupt passen die beiden männlichen Protagonisten sehr gut in die zentralen Rollen des Films, so hat also zumindest schon mal das Casting bei der Auswahl der handlungstragenden Cousins nicht versagt.
Burt Reynolds? Ja, solide, mehr kann man da wohl nicht sagen. Er zeigt, dass er Erfahrung hat, er zeigt, dass er den Namen trägt, der dem Film zumindest in Sachen Eigenwerbung und Publicity ein gutes Stück nach vorne bringt.
Das Beste immer zu Schluss, denken sie? Nicht in diesem Fall. Nicht in dem Fall: Jessica Simpson. Selten hat man jemanden mit so wenig Talent zur Schauspielerei gesehen. Die Dame ist in Sachen Inkompetenz nicht mal von jeder noch so kleinen Statistin aus American Pie zu toppen. Da ging es einfach mal wieder um den komerziellen Gedanken, nur um den Namen Jessica Simpson. nicht aber um die Qualität Jessica Simpson. Die Frau kann nicht mal lächeln, ohne dass es unrealistisch und gekünstelt wirkt.
Die Story? Ja, was erwarten sie? Sicherlich nicht allzu viel. Und diese Erwartung wird dann auch prombt befriedigt. Bis auf die inhaltlichen Details am Anfang dieser Kritik wird ihnen nicht mehr geboten, aber seien wir mal ehrlich: erwarten wir denn mehr? Nein, wer von einem solchen Film, mit einem Cast, dem man allein das Genre des Films entnehmen kann, mehr erwartet als eine hohle, eine simple Story, gespickt mit etlichen Versuchen, diese mit komödiantischen Einlagen zu füllen, der tut jenem Genre Comedy einfach unrecht.
Nur, hat Ein Duke kommt selten allein denn überhaupt diese lustigen Szenen, auf die es ankommt? Primär spontane Antwort: er hätte auch mehr davon haben können. Nicht falsch verstehen, der Film ist witzig, an einigen Stellen durchaus, aber aufgrund der Tatsache, dass es sich nunmal in erster Linie um eine Komödie handelt, hätte er über die Dauer des Films hinweg doch etwas mehr bieten müssen, um dem generellen Anspruch gerecht zu werden. Richtig lustig ist die Hupe des aufgemotzten Dodge, aber davon werden sie bestimmt selbst überzeugt sein. Nur reicht das eben nicht.
Im Endeffekt ist The Dukes of Hazzard ein Funmovie, nett, aber in Sachen Comedy bei weitem nicht herausragend. Gut sind durchaus die Verfolgungsjagden im Film, aber auch das allein reicht nicht.
Jetzt kommentieren? / 4 Kommentare
Regisseur
Schauspieler
Johnny Knoxville, Seann William Scott, Jessica Simpson, Burt Reynolds, Lynda Carter, Michael Weston, Michael Weston, Jim Cody Williams, M.C. Gainey, Willie Nelson, Joe Don Baker, Nikki Griffin
Relevante Nachrichten
-
Ritchies Revolver schlechtester Film
-
Seann William Scott stört die Liebe in Cockblockers
-
Box Office - US-Einspielergebnisse des Wochenendes - 12.08. - 14.08.2005
-
Box Office - US-Einspielergebnisse des Wochenendes - 05.08. - 07.08.2005
-
Interview mit Seann William Scott
-
Hazzard-Clips!
-
Knoxville in Stolen Season
-
The Dukes of Hazzard - Poster



Gambit521 / 23.07.2008 05:14:52
SCHNELL WIR MÜSSEN EINE FILM DREHEN WO AUTOS FAHREN OK UND was machen wir mit Jesica Simpson ?
nicht bewertet
grzegorz / 17.08.2008 18:41:26
Sehr viel Spass, aber eher eine gute Komödie als ein Actionfilm.
4 Sternen
Steffen / 17.08.2008 19:06:34
Yiiiiiiiiihaaaaaaaaaaa!
5 Sternen
Zoidberg / 07.10.2008 13:26:22
Super lustiger Film. (Gürteltierhelm-sieht doch super aus:)
4 Sternen