Verfasst von Frank Neumann am 22.01.06 15:25:38 - 0 Kommentare

Solange Du da bist

Just Like Heaven

Moviereporter-Bewertung:
  • 3.5/6 Sterne.
Leserwertung (0): 0.0 / 6

Land USA

Genre Komödie, Romanze

Laufzeit: 95

Jahr 2005

Webseite
Trailer

Kinostart: 01.12.2005
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Inhalt

Glaubst du an Geister?

Diese Frage muß sich der Landschaftsarchitekt David (Mark Ruffalo) stellen als er eines Abends in seiner frisch bezogenen Wohnung eine fremde Frau entdeckt, die durch Wände gehen und von keinem anderen Menschen als ihm gesehen werden kann. Hinzu kommt dass sie steif und fest behauptet, dass die Wohnung ihr gehört und David nur ein Eindringling sei.
Fortan versucht David mit allerlei Hilfsmittel – von den Ghostbusters bis hin zu asiatischen Geisterbeschwörern - den ungebetenen Gast zu vertreiben, doch Geist Elizabeth (Reese Witherspoon) stellt sich als äußerst hartnäckig heraus. Also beschließt man die Feindschaften niederzulegen und gemeinsam herauszufinden, was Elizabeth immer noch auf der Erde hält.
Die Antwort finden sie in einem Krankenhaus, denn Lizzy, wie David sie gerne nennt, ist nicht tot sondern liegt nach einem Autounfall im Koma. Je mehr David beginnt Gefühle für die Untote zu entwickeln, ums so näher rückt die Gefahr: denn Elizabeth Schwester hat zu gestimmt die Geräte der im Koma Liegenden abzuschalten.

Kritik

Hintergrund:
„David“ Darsteller Mark Ruffalo erlaubte sich bei den Dreharbeiten einen makabren Scherz: vor den Augen der ganzen Crew sprang er aus dem Fenster seines Filmappartments. Als sie völlig panisch aus dem Fenster sahen, erblickten sie den Gefallenen auf einem Podest, dass er extra für diesen Scherz dort anbringen ließ.

Kritik:
Um es erstmal vorwegzunehmen. Alle, die Marc Levy´s Romanvorlage zum Film gelesen haben, sollten mit keinen großen Erwartungen hineingehen. Denn der Film hält sich nur an die allernötigsten Ereignisse und opfert die tragische Geschichte zugunsten vieler Comedy Elemente. Für mich, der das Buch gelesen hat, stellte der Film eine wahre Enttäuschung dar.
Aber da gute Romanverfilmungen sehr rar gesät sind und nicht jeder Kinogänger das Buch gelesen hat werde ich die Diskrepanzen zwischen Buch und Film außen vor lassen.
Zuerst einmal ist dies natürlich ein Reese Witherspoon-Film, das heißt ihre Haare sitzen in jeder Einstellung perfekt und in ihrem Gesicht ist kein einziger Makel zu erkennen. Selbst dann nicht wenn das Drehbuch ihr vorschreibt 26 Stunden lang auf den Beinen gewesen zu sein. Nur in einigen wenigen Momenten lässt sie erkennen, dass sie eigentlich zu mehr fähig wäre, wenn man sie nur lassen würde.
Mark Ruffalo, der praktisch jedem Film Glanz verleiht, ist hier etwas festgefahren als Romantic Love Interest der Hauptdarstellerin, macht seine Sache aber dennoch gewohnt gut und überzeugend.
Das Problem liegt eher in der Logik? Wie zum Beispiel will man erklären dass Elizabeth als Geist weder irgendwelche Sachen berühren noch David ohrfeigen kann; sie aber fähig ist, in seinen Körper zu tauchen und ihn in der unnötigsten Szene des Films am Whiskey trinken hindert. Hab ich dafür zu wenig Phantasie?
Was bleibt ist ein Film, der immer dann Qualitäten besitzt, wenn er sich auf die Chemie der Hauptdarsteller beruft und immer dann versagt, wenn er zu angestrengt versucht Comedy zu sein.

Fazit:
Ein guter Film fürs erste Date: Angucken, schmachten und vergessen.

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