Edelweisspiraten
Inhalt
Niko von Glasows "Edelweisspiraten" ist ein leidenschaftliches Plädoyer wider das Vergessen, das in seinem Tempo und seiner Direktheit (nicht nur) den jungen Kinozuschauer ins Herz trifftKöln-Ehrenfeld, November 1944. Sie sind jung, wild und rebellisch. Wie Jugendliche überall und zu jeder Zeit. Doch die Arbeiterkinder Karl (Iwan Stebunow) und sein jüngerer Bruder Peter (Simon Taal) sind Edelweißpiraten, Anti-Nazis, und werden deswegen von der Gestapo verfolgt. Gemeinsam mit dem flüchtigen KZ-Häftling Hans Steinbrück (Bela B. Felsenheimer) planen sie Sabotageakte und geraten bald ins Visier der Gestapo, die mit härtester Konsequenz gegen die Jugendlichen vorgeht. Als sie verhaftet werden, ist Karl zwischen Überlebenswillen, Verantwortungsgefühl, Liebe für seinen Bruder und der Loyalität zu den Edelweißpiraten hin- und hergerissen.


