Verfasst von Haiko Kàcserik-Maczek am 14.01.06 10:25:17 - 1 Kommentare

Die Grauzone

The Grey Zone

Moviereporter-Bewertung:
  • 4.5/6 Sterne.
Leserwertung (2): 5.0 / 6

Land USA

Genre Drama

Laufzeit: 108

Jahr 2001

Webseite
Trailer

Kinostart: 27.01.2005
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Inhalt

Welchen Preis sind sie bereit zu zahlen, um am Leben bleiben zu können?

Ungarische Juden werden als Sonderkommando in dem Krematorium und Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau eingesetzt, um bei der Vernichtung der Juden zu helfen. Ihr Lohn ist das Leben oder zumindest die Verlängerung, denn die Vorgänger von Hoffman (David Arquette), Moll (Velizar Biney) und Rosenthal (David Chandler) lebten vier Monate länger als die Freunde, Familienangehörige und Nachbarn aus dem gleichen Zug, in dem sie angekommen waren.

Mit Hilfe weiblicher Lagerinsassen, angeführt von Dina (Mira Sorvino), die in der Munitionsfabrik arbeiten mussten, planen sie einen Aufstand. Maschinenpistolen und Munitionspulver werden entwendet, um sich damit in de Situation bringen zu können, die Öfen im Krematoriun in die Luft zu sprengen.

Der Aufstand wird unterstützt vom Insassen 'Hesch' Abramowics (Steve Buscemi). Seine Gruppe, die hinter ihm steht, entscheidet den Zeitpunkt für den Aufstand. Doch als Hoffman in einer Gaskammer ein 14 jähriges Mädchen (Kamelia Grigorova), dass das Gas überlebt hat,
findet und der SS-Oberscharfuhrer Eric Muhsfeldt (Harvey Keitel) davon erfährt, gerät der Aufstand in Gefahr …

Kritik

Am 7. Oktober 1944 wurden 451 Häftlinge des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau wegen eines gescheiterten Lageraufstandes erschossen. Diese Tragödie ging als EINZIGER bewaffneter Häftlingsaufstand in die Geschichte ein. Die Geschichte erzählt die Vorbereitungen zum Aufstand. Zwei Gruppierungen waren maßgeblich an den Vorbereitungen beteiligt, eine Gruppe ungarischer Juden, die als Sonderkommando in den Krematorium und Gaskammern der größten Nationalsozialistischen Mordfabrik zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden und eine Gruppe weiblicher Haftinsassen. Der Film belichtet diese in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen.

Passend in den Zeiten von "Der Untergang" und "Napola" kommt der unter anderem von Harvey Keitel produzierte Film vier Jahre später als in den USA in die deutschen Kinos, zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz (27. Januar 1945).
Tim Blake Nelson – bekannt aus "O Brother, Where Art Thou" (2000) und "Minority Report" (2002) – fürhrte Regie. Das Drehbuch basiert auf der 1946 erschienen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Ausschwitz" des rumänischen Pathologen Miklos Nysiszli (hier gespielt von Allan Corduner). Seine Berichte waren die ersten Publikationen eines Augenzeugin, der aus dem Innern des Konzentrationslagers berichtete. Der Film erzählt den Schrecken des Krieges aus einer anderen Sichtweise, mit Bildern, die zum Teil intensiver und erschreckender waren als "Schinders Liste". In den USA wurde der Film als jugendgefährdend eingestuft wegen der Darstellung des Holocaust und dem Zeigen nackter Körper, doch kann man einem Film mit solcher Thematik vorwerfen, dramatisch und drastisch zu wirken?

Das einzige Fazit ist doch, das man mit aller Macht verhindern muss, dass es wieder zu solchen Zeiten kommt, in der MAN kein MENSCH mehr sein darf!

Diesen Film sollten sich viele Leute in Deutschland ansehen ... und nicht nur hier!

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  1. Gambit521

    Gambit521 / 23.07.2008 04:45:43

    Packender kurzer Film


    nicht bewertet


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