Dick und Jane (2005)
Fun with Dick and JaneHandlung
Dick und Jane Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen
Worum es geht:
Dick (Jim Carrey) und seine Ehefrau Jane (Tea Leoni) führen ein luxuriöses, angenehmes Leben. Bis Dick völlig überraschend arbeitslos wird und die beiden plötzlich vor einer Reihe von Problemen stehen. Woher das Geld nehmen, um das Haus abzubezahlen oder gar den gewohnten Lebensstil aufrecht zu erhalten? Ganz zu schweigen von den den Nachbarn, die auf keinen Fall bemerken dürfen, was passiert ist. Dick sieht deshalb nur einen Ausweg – aber der ist nicht ganz legal. Er will sich als Dieb versuchen. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn Dick gibt als Gauner keine wirklich gute Figur ab, bis ihm seine Frau unter die Arme greift. Mit ihrer Hilfe mutieren die beiden langsam zum perfekt organisierten Verbrecherpäärchen, bis Dick schließlich hinter den Grund seiner Entlassung kommt. Zusammen mit Jane schwört er seinem arroganten Boss (Alec Balwin) Rache. Und Rache ist bekanntlich süss.
Besetzung / Stab
Regie
Kritik
Hintergrund:
„Dick und Jane“ ist das Remake vom gleichanmigen Original aus dem Jahr 1977. Das Gaunerpärchen spielte damals Einmal-Bond-Darsteller George Seagal und Jane Fonda. Die Rolle von „Jane“ in der neuen Fassung sollte eigentlich Cameron Diaz übernehmen. Sie musste jedoch wegen Terminschwierigkeiten absagen.
Kritik:
Bei Jim Carrey Filmen scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Die Einen können von seinen Grimassierungen nicht genug bekommen, die anderen sind von seinen „Seht mal, ich bin der tollste Clown der Welt“ Elementen gernervt. Ich gehöre zur zweiten Fraktion, obwohl ich ihn eigentlich als einen excellenten Schauspieler sehe, man schaue sich nur seine Ausflüge ins ernste Fach (Man on the Moon, Vergiss mein nicht) an. Zugegebenermaßen beherrscht er natürlich auch seine Komik perfekt; das Problem ist nur, dass man alles schon in seinen anderen Comedy Filmen (Der Dummschwätzer, Ace Ventura, Die Maske) gesehen hat. Haben diese Dinge in seinen anderen Filmen die Story eher vorangetrieben, hindern sie hier den Fluss der Ereignisse und so ist „Dick und Jane“ ist immer dann am schwächsten, wenn Carrey seine Gesichtsverrenkungen zu sehr übertreibt. Dies ist gewiss kein schlechter Film, nur hat man ihn nur in dem Moment schon wieder vergessen, wenn man den Kinossal verlässt. Es gibt keine nachhaltig wirkenden Elemente, außer vielleicht dem Wunsch Teá Leoni öfter auf der Leinwand zu sehen. Sie behält, im Gegenteil zu Carrey, die Distanz zum Lächerlichen und portraitiert eine Frau, die von Reichtum in Armut fällt und damit überhaupt nicht zurecht kommt. Und genau daher kommt dann auch die Komik. Insgesamt ist der Film etwas unausgegoren. Die Situationskomik ist zwar gut getimt und gespielt, allerdings besitzen die Witze keinen richtigen Biß und somit kommt „Dick und Jane“ nicht über das Maß einer „ganz netten“ Komödie hinaus.
Fazit:
Carrey und Leone geben ein hinreißendes Gaunerpärchen ab, nur leider ist der Film weniger hinreißend.


Kommentare
mye
geschrieben am 10.12.2007 um 16:53:01
nicht carreys beste comedy, aber durchweg amüsant
stallone
geschrieben am 21.12.2007 um 17:49:39
fand den auch amüsant!
Veremar
geschrieben am 09.01.2008 um 13:26:01
Ganz lustig und einige einzelne absolut komische Szenen... dennoch gleicher Meinung wie mye.
Kaspian
geschrieben am 09.01.2008 um 15:37:23
Anfangs ging es noch, doch alles in allem hätte Carrey sichs sparen können
Feuerfrucht
geschrieben am 09.01.2008 um 21:27:14
Lang ist es her, das ich ihn gesehen habe. Aber ich fand ihn eig. ganz anschaulich. Hat mir gefallen, war aber auch nicht sein bester.
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