Verfasst von Sebastian Stumbek am 06.10.05 16:55:21 - 0 Kommentare

Sky High - Diese Schule hebt ab!

Sky High

Moviereporter-Bewertung:
  • 4.0/6 Sterne.
Leserwertung (3): 4.33 / 6

Land USA

Genre Abenteuer, Action, Familie, Komödie

Laufzeit: 100

Jahr 2005

Webseite
Trailer

Kinostart: 06.10.2005
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Inhalt

Sky High - die Schule für Superhelden

Will Stronghold ist ein Teenager wie viele andere auch: Er kämpft mit sich selbst, mit Noten, mit Freunden und empfindet höchst gemischte Gefühle gegenüber dem anderen Geschlecht. Das wäre schon mehr als genug. Doch Will muss sich zudem mit einem hohen Erbe herumplagen: Er soll wie alle in seiner Familie die prestigeträchtige Elite-Schule Sky High besuchen, in der Hochbegabte, Schüler mit den unterschiedlichsten Talenten, ausgebildet werden. Und da liegt sein Problem: Er ist zwar der Sohn des legendären Captain Stronghold (Kurt Russel) und der nicht minder außergewöhnlichen Jetstream (Kelly Preston), doch bei sich hat er noch keine übernatürlichen Fähigkeiten entdecken können! Diese deprimierende Tatsache macht ihn natürlich sofort zum Außenseiter an der Sky High - von allen Seiten drangsaliert und erniedrigt, befürchtet er zudem seine Eltern zu enttäuschen ... Eines Tages ergibt sich für Will allerdings überraschend eine Gelegenheit, sich doch noch zu beweisen – und der Welt zu zeigen, dass er ein waschechter Stronghold ist!

Kritik

Sky High, eine Family-Action-Comedy, in der auch noch Kinder die Hauptrollen übernehmen und für die Action sorgen. Mit diesem Vorurteil schaute ich mir, völlig pessimistisch, Sky High an. Schön ist es sich Filme anzusehen, die einen aus solch einer Meinung heraus völlig überraschen. So geschehen auch bei Sky High, dem neuesten Film von Mike Mitchell, Regisseur eher schlechterer Streifen wie Surviving Christmas oder Deuce Bigalow: Male Gigolo, der anscheinend aus früheren Fehlern vieles gelernt hat.

Der Film erinnert mit seinen vielen individuellen Superhelden sehr stark an Die Unglaublichen oder X-Men (allerdings kindsgerechter als letztgenannter) und konzentriert die Handlung hauptsächlich, ähnlich Harry Potter, auf die Schule, in der die Superhelden-Schüler ihren aussergewöhnlichen Unterricht wahrnehmen, mit all den Teenyproblemen wie Verliebtsein, Cliquenbildung, Freundschaft und Ausgrenzen von Aussenseitern. Davon gibt es auf Sky High jede Menge, da alle Schüler eingeteilt werden in Heroes, sozusagen die coolen der Schule, und Sidekicks, die Ausgegrenzten.

Das Beste an Sky High: Der Film nimmt sich selbst nicht ernst. Der Film strotzt nur so von lustigen Figuren, Situationen und Dialogen, egal wohin man schaut. Da wären beispielsweise Kurt Russel (Steve, The Commander) und Kelly Preston (Josie, Jetstream), die grössten Superheroes der Erde, die den Bösen ganz nach übertriebener Incredibles Manier das Handwerk legen, der Schulrebell (Steven Strait)heisst mit Nachnamen "Peace" oder Lynda Carter (Principle Powers), die damalige Darstellerin der Wonder Woman in der 70er Tv-Serie, nimmt sich selbst aufs Korn wenn sie "Who do you think I am? Wonder Woman?" ruft. Wie gesagt, der Film ist voller lustiger Einfälle, mehr soll hier aber auch nicht vorab verraten werden, aber nur noch soviel: der geniale Bruce Campbell als gnadenloser Coach Boomer wird jedem aufs Zwerchfell drücken.

Schön anzusehen sind auch die Kräfte der einzelnen Charaktere des Films. Dazu werden reichlich Special Effects eingesetzt, die alle nicht bahnbrechend, aber trotzdem ganz ok aussehen. Wenigstens kommen sie sehr häufig zum Einsatz und sorgen so für viel Abwechslung, was auch durch die originellen Einfälle zustande kommt. Denn wo die Heroes noch die typischen Superkräfte haben wie Vereisen, Feuerbälle zu schmeissen, zu fliegen oder Bäume ausreissen, haben die Sidekicks eher untypische Kräfte die für einige Lacher sorgen werden.

Fazit: Sky High ist besser als erwartet. Hauptsächlich richtet er sich an das jüngere Publikum, das voll auf seine Kosten kommen wird, da reichlich Humor, Action und Special Effekte geboten werden. Aber auch die älteren Semester werden ihre Freude mit dem Film haben, da er einfach voller Witz und Charme steckt. Und all das funktioniert auch so gut, da sich der Film selbst zu keiner Zeit ernst nimmt. Schade nur dass man Kurt Russel nicht mehr zu sehen bekommt, da er "nur" eine (dafür gute) Nebenrolle hat. Neben Chralie und die Schokoladenfabrik somit der Summer-Family Film 2005.


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