Das Comeback
Cinderella Man
Inhalt
"In der gesamten Historie des Boxens wird sich keine Geschichte finden, die sich mit dem Leben von James J. Braddock vergleichen lässt." Damon Runyan (1936)
New York, 1928. Jim Braddock (RUSSELL CROWE), liebender Ehemann und treu sorgender Familienvater, ist auf dem besten Wege als Boxer die große Karriere zu machen. Regelmäßig gewinnt er seine Kämpfe mit beeindruckender Leichtigkeit und hat beste Aussichten auf einen Weltmeisterschaftskampf. Doch das Glück wendet sich so schnell, wie es gekommen war: Nur fünf Jahre später ächzt Amerika im eisernen Griff der Großen Depression. Vom Glück verlassen und von zahllosen Verletzungen zurückgeworfen, sind Jim Braddocks Träume vom Sportruhm längst geplatzt. Ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Zukunft, ohne Boxlizenz geht es für ihn, seine treue Frau Mae (RENÉE ZELLWEGER) und ihre drei Kinder wie für Millionen anderer Amerikaner längst nur noch ums nackte Überleben. Nur Jims gelegentliche brutale Knochenjobs an den Docks halten die Familie über Wasser. Doch Jim gibt nicht auf. Sein ehemaliger Manager Joe Gould (PAUL GIAMATTI) bietet ihm einen einzigen Boxkampf an, und Jim packt die Gelegenheit beim Schopf. Obwohl er krasser Außenseiter ist, setzt er sich durch. Das Wunder wird wahr. Braddock eilt von Triumph zu Triumph und wird zum Held der vom Schicksal gebeutelten Massen. Schließlich wartet der Kampf um den Schwergewichtstitel auf Jim, den "Cinderella Man" – ausgerechnet gegen den in allen Belangen überlegenen Max Baer (CRAIG BIERKO), der bereits zwei Gegner im Ring getötet hat. Wieder geht es für Jim ums nackte Überleben...
Kritik
Nach ihrem Oscar-Triumph mit "A Beautiful Mind" melden sich Superstar Russell Crowe und sein Regisseur Ron Howard zurück, und wie. Die mitreißende Saga, basierend auf der wahren Geschichte des Boxers Jim Braddock, über einen Mann, der mit seinen unerwarteten Triumphen zur Leitfigur eines Amerika wurde, das in der Zeit der Großen Depression schon alle Hoffnungen verloren hatte. Neben dem herausragenden Russell Crowe überzeugt auch Oscar-Gewinnerin Renée Zellweger, die ihre vielleicht bisher beste Leistung auf der Leinwand vollbringt und zeigt, dass sie sich nicht hinter einem Crowe verstecken muss sondern ebenfalls zu den ganz Großen Hollywoods gehört.
Trotz einer Filmlänge von 145 Minuten kommt zu keiner Zeit Langeweile auf und man sitzt gefesselt im Kinosessel und wundert sich auf einmal, dass der Film schon zu Ende ist. "Cinderella Man" bietet so viele Gänsehautmomente, wo man dann fast nicht anders kann als die ein oder andere Träne zu vergießen.
Faszinierend mit anzusehen ist in was für einer guten Form sich Crowe hier präsentiert. Zunächst einmal mussten gut 20 Kilo runter um in die Rolle eines durchtrainierten Jim Braddock zu schlüpfen. Um die Kunst des Boxens von der Pike auf zu erlernen bedarf es eines sehr guten Trainers. Fündig wurde man beim legendären Angelo Dundee. Ein Mann, der zwei Jahrzehnte lang den größten Champion aller Zeiten betreut hatte: Muhammad Ali.
Auch wenn die Oscarverleihung 2006 noch ein Stück entfernt scheint, so denkt an meine Worte, "Cinderella Man" wird ein Wörtchen mitreden – hoffe ich doch, verdient hätte es dieser angehende Klassiker des amerikanischen Kinos auf jeden Fall.
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Regisseur
Schauspieler
Russell Crowe, Renée Zellweger, Connor Price, Aaron Abrams, Nick Alachiotis, Nola Augustson, Boyd Banks, Craig Bierko, Darrin Brown, Tim Burd, Fulvio Cecere, Paddy Considine, Rosemarie DeWitt, Paul Giamatti, Julian Lewis, Patrick Louis, Duff MacDonald, Ramona Pringle, Banjamin Rage, Jake Richards, Nick Smith, Andrew Stelmack


