Verfasst von Haiko Kàcserik-Maczek am 26.10.08 19:40:00 - 1 Kommentare

Let's make Money

Leserwertung (5): 3.8 / 6

Land Österreich

Genre Dokumentation

Laufzeit: 110

Jahr 2008

Webseite

Kinostart: 30.10.2008
zu Favoriten hinzufügen

  • Let's make Money
  • Let's make Money
  • Let's make Money
  • Let's make Money
  • Let's make Money
  • Let's make Money
  • Let's make Money

Inhalt

Der Film folgt den Weg unseres Geldes

Nach "We feed the World - Essen Global", der spektakulären Dokumentation über unsere Nahrungsmittel hat Filmemacher Erwin Wagenhofer einen neuen, aufrüttelnden Dokumentarfilm für das Kino gedreht: In "Let's make Money" folgt er der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem.
Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir müssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein - ob wir wollen oder nicht. Die Bank speist unser Guthaben in den globalen Geldkreislauf ein. Möglicherweise verleihen Banken, Versicherer oder Pensionsfonds unser Geld auch an einen Spekulanten. Wir Kunden wissen es nicht. Wo unser Schuldner lebt und was er tut, um uns die Zinsen zu bezahlen, bleibt im Verborgenen.

Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: "Lassen Sie ihr Geld arbeiten!" Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.


Jetzt kommentieren? / 1 Kommentare

  1. Avatar_50

    Nutzername / 08.11.2008 18:57:47

    Linke als Erfüllungsgehilfen des Neoliberalismus: Let's Make Money

    Was in dem Film "Let's Make Money" zuunrecht ganz unerwähnt bleibt, ist die Tatsache, daß der wissenschaftliche Neoliberalismus seine theoretischen Entwürfe allein nur unter der Mithilfe von Linken in politische Praxis hatte umsetzen können. Und solange eine Untersuchung über die Gründe für diese, auch gegenwärtig immer noch anhaltende Mithilfe wegen des Unwillens linker Theoretiker zur Selbstkritik weiterhin verhindert wird, bleibt solch eine Kritik am weltweiten Krisen- und Ausbeutungssystem, wie sie im Film mit Unterstützung von Rügemer, Huffschmid und Scheer vorgetragen wird, unglaubwürdig und daher unwirksam.

    Ein argumentativer Ansatz zu solch einer Untersuchung über die Gründe linker Mittäterschaft wird in dem Aufsatz "Die Linke und ihr Problem mit der Abwicklung des Sozialstaats" unter der folgenden Adresse u.a. auch angeboten:

    http://www.linkezeitung.de/cms/i...

    Für mich wäre es interessant zu erfahren, ob auch Erwin Wagenhofer von dieser Anmerkung Kenntnis bekommen wird, ob er diesen von mir genannten Sachverhalt bereits vorher gekannt hatte und warum er ihn im Film unberücksichtigt ließ.


    nicht bewertet


Jetzt hier Kommentar schreiben

Bitte auf gute Umgangsformen achten!! Beleidigungen werden nicht geduldet.