Zombie Strippers (2008)
Handlung
They'll Dance For A Fee. But Devour You For Free.
Am Anfang erfahren wir über einen Nachrichtensender, in welcher Situation sich Amerika und die Welt befindet: George W. Bush ist in seiner vierten Legislaturperiode und Arnold Schwarzenegger steht ihm als Vizepräsident zur Seite... und die USA befindet sich mit etwa zwanzig verschiedenen Ländern im Krieg. Um die amerikanische Armee aufzustocken, werden Untote heran gezüchtet. Das geschieht mit Hilfe eines Virus (wie beinahe in jedem Zombiefilm also).
Im Rahmen eines Tests soll eine Horde Söldner wiederum eine Horde dieser Untoten niedermetzeln, was bis auf einen für den Verlauf des Films bedeutsamen Zwischenfall auch so geschieht: einer der Soldaten wird gebissen und was das beudetet, wissen nicht nur Fans des Genres. Er flüchtet, um nicht von seinen Kollegen hingerichtet zu werden, und gelangt in einen Stripclub. Als er sich irgendwann über eine der Stripperinnen her macht, ist das Chaos vorprogrammiert und nimmt sodann auch seinen splatterigen Lauf.
Besetzung / Stab
Regie
Kritik
Als Fan von Trash- und Splatterfilmen wird man auf ein solches Projekt natürlich aufmerksam und wenn dann sowohl Trailer als auch Poster einen durchaus guten Eindruck machen und zudem noch Horrorfilm-Ikone Robert Englund (Freddy Krueger) eine Rolle innehat, dann ist die Aufmerksam noch umso ausgereifter und es kommt der Moment, da wandert die DVD dann in den Player und spuckt in diesem Fall jede Menge Kunstblut beim Rotieren aus.
Der Film beginnt nicht gut. Zweimal platzt ansehnlich ein Kopf, aber der Rest ist sowohl in Sachen Action als auch in Sachen Dialoge nicht mal mehr guter Trash. Umso erfreulicher, wenn auch überraschend, dass der Film dann immer besser wird.
An erster Stelle möchte ich Robert Englund danken, dass er in einem solchen Film mitspielt und darstellerisch wirklich allen anderen Anwesenden die Show stiehlt. Er mimt den leicht egozentrischen und nur auf den finanziellen Erfolg ausgerichteten Clubbesitzer so dermaßen lustig und engagiert, dass ich mich jedes Fall gefreut habe, wenn er die Szene betreten hat. Der Rest vom Cast ist natürlich eine Laien-Riege, aber seien wir dem Film zuliebe ehrlich: hier sind glanzpolierte Schauspielleistungen ebenso unnötig wie leere Blutkonserven. Wer dennoch genannt werden sollte: Eigentlich-Porno-Darstellerin Jenna Jameson (ja, die Dame auf dem Poster), die ja immerhin schon einige Filmerfahrungen sammeln konnte, wenn auch in einem anderen Genre.
Aber genau dieses Genre hält auch Einzug in Zombie Strippers. Nein, das ist dann doch etwas zu viel des Guten, sorry Jungs, wenn ich euch schon Hoffnungen gemacht habe, aber dem Film darf zumindest als Subgenre Erotik zugeordnet werden, denn daraus besteht nämlich im Groben die Story: strippen und töten, strippen und töten... denn die Zombie-Damen, die sich vorher nur lustlos an der Stange gerieben haben, kommen nach der Infektion erst richtig in Fahrt und liefern sich sozusagen ein Strip-Battle nach dem anderen, bevor sie dann gegen Ende auch zu dritt auf die Bühne kommen. Aber so ein Auftritt macht natürlich nicht nur die Männer hungrig, auch die Zombie-Damen selbst zeigen dem Zuschauer nach der Show ihre Lust auf Menschenfleisch in gorelastigen Bildern. Da wird dann auch schon mal ein Kopf regelrecht auseinander gerissen, wobei wir auch beim wohl wichtigsten Aspekt eines Zombiefilms wären: Splatter.
Der Splatter in Zombie Strippers ist überraschend gut und hievt den Film dann letztlich auch ein wenig aus dem negativ angehauchten Trashloch heraus, das sich zu Beginn des Films aufgetan hatte. Beim Splatter kommt es neben den guten Effekten auch auf gute Ideen an, denn nach zwei geplatzten Köpfen will man ja auch mal etwas anderes sehen. Dahingehend kann der Film ordentlich punkten, denn Ideen für sehenswertes Töten sind allemal vorhanden und zudem auch gut umgesetzt. Hinzu kommen Trashperlen à la vaginales Schießen mit Billardkugeln zum Beispiel. Ach ja, und am Ende gibt es in alter Braindead- oder From Dusk Till Dawn-Manier auch noch ein schönes Finalmassaker, auch wenn der Streifen gegen diese Genreperlen selbstredend keine Chance hat.
Fazit: Wer sich vom schwachen Beginn nicht abschrecken lässt und noch halbwegs interessiert den Rest verfolgt, der kann sich als Fan von Trash- und Splatterfilmen gepflegt zurücklehnen und die Show genießen.

Kommentare
ComaDelirium
geschrieben am 05.01.2010 um 19:20:36
Nanu?
Noch KEIN Kommentar bis jetzt???!!!!
Gut - werd Ich eben als erster hier bischen vom Leder ziehen.........Zombie Stripper ist......einfach ein herrlicher Partysplatter für grosse Jungs. Hier gibts alles - derben Splatter (teilweise leider etwas zuviel cgi), nackte Möpse in Hülle und Fülle (alleine der Name Jenna Jameson sollte den meisten etwas sagen....), schrägen Humor und endlich ein Wiedersehen mit Robert * Maniküre hilft bei mir nicht* Englund.
Wer hier anspruchsvolle Kost erwartet is völlig falsch
Freeman
geschrieben am 05.01.2010 um 19:23:47
sieht nach nem heißen Kanditaten für die Männerabend-Liste aus hehe... muss ich mal sichten
ComaDelirium
geschrieben am 05.01.2010 um 19:25:29
Genau deswegen bin Ich ja grade eben auf den Film gekommen - beim durchsehen der Kommentare zu deiner Liste - der hier gehört DEFINITIV auf die Liste!
Freeman
geschrieben am 05.01.2010 um 19:27:09
cooooool... der nächste Filmabend ist gerettet!
mye
geschrieben am 05.01.2010 um 19:29:42
jap, wie schon in der kritik geschrieben, der film ist wirklich sehenswert, nicht zuletzt natürlich wegen dem allzeit genialen robert englund...
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