Outlander
Inhalt
Fantasy-Sci-Fi-Wikinger Abenteuer von Barrie M. Osborne, dem Produzenten von Herr der Ringe.Wir schreiben das Jahr 709 n. Chr., als in Nordeuropa die Winter noch kalt waren und bärtige Wikinger durch die Gegend zogen. Aus dem Wrack eines abgestürzten Raumschiffes steigt Kainan, seines Zeichens ebenfalls Krieger - allerdings aus der Zukunft und den tiefen Weiten des Weltalls. Mit an Bord führt er ein gewaltiges Problem: Eine „Moorwen" genannte Kreatur brachte sein Schiff zum Absturz und trachtet ihm nun auf irdischem Terrain nach dem Leben. Auch die rauen Nordmänner sind dem Fremden anfangs nicht gerade freundlich gesinnt. Doch als der Moorwen beginnt, sich seinen Weg durch Mensch und Tier zu metzeln, schließen sich die Wikinger dem „Outlander" an, um das Biest aus den norwegischen Wäldern zu jagen.
Kritik
Nachdem letztes Jahr die Wikinger in "Pathfinder" bereits ihren Auftritt hatten, kehren sie nun in "Outlander" wieder zurück. Erst war Renny Harlin ("Tödliche Weihnachten", "Die Piratenbraut") als Regisseur vorgesehen, wurde dann aber von Howard McCain abgelöst, dessen bisherigen Filme kaum der Rede wert sind. Als Hauptdarsteller wiederum war Karl Urban ("Herr der Ringe") zuerst vorgesehen, der durch Terminprobleme durch seinen anderen Wikingerfilm "Pathfinder" nicht mehr dazu kam. Besser ist es aber auch, immerhin wäre die Rolle zu ähnlich gewesen zu der in "Outlander" und das wär für den Zuschauer zu viel gewesen. Stattdessen verpflichtete man mit Jim Caviezel einen guten Ersatz. Geplant war (wofür sicherlich auch der ausführende Produzent Barrie M. Osborne, der schon den "Herr der Ringe" produziert hat) den Film mit einem größeren Budget in Neuseeland zu drehen, wobei WETA die Special Effects produzieren sollte, deren ausgezeichnete Arbeit man spätestens durch die "Herr der Ringe"-Trilogie kennt. Allerdings kam es zu Problemen in der Finanzierung, so dass dieses Vorhaben gecancelt wurde und WETA nicht die Arbeit an den Special Effects übernahm. Mit einem Budget von 40 Millionen Dollar und einigen Verzögerungen kam es aber schließlich doch zur Fertigstellung des Films und wie er geworden ist erfahrt ihr nun im Folgenden.Liest man den Inhalt des Films, nämlich dass jemand mit seinem Raumschiff auf der Erde landet und dort auf Wikinger trifft und ganz nebenbei noch ein Monster mitgebracht hat, weiss man, dass man einen spaßigen Film erwarten kann. Schade nur, dass der Sci-Fi-Part etwas kurz kommt, da sich der Film irgendwann nur noch wie ein Wikinger Film anfühlt mit Monster dazwischen (also fast wie "Beowulf"). Trotzdem ist die Idee an sich cool und so nimmt man dem Film die ein oder andere dümmliche, unlogische Stelle nicht so übel, da sie im Film einfach lustig und gut rüber kommt. Beispielsweise wenn Kainan gerade erst auf der Erde gelandet ist, den Planeten nach der Sprache durchscant und diese dann innerhalb weniger (schmerzvoller) Sekunden erlernt und sein erstes Wort ein lautstarkes "Fuck" ist, wird jeder der den Film nicht ernst nimmt und als das sieht was er ist, nämlich ein reiner Funfilm, anfangen zu lachen und seinen Spaß haben.
Insgesamt ist die Erzählstruktur von "Outlander" nichts spektakuläres, man kann sich von vornherein denken, wie der Film sich entwickelt und ausgehen wird, wobei auch allerlei Klischees abgearbeitet werden. Kainan bekommt es mit den Wikingern zu tun, muss sich dort erst einmal beweisen und ihr vertrauen gewinnen, verguckt sich nebenbei in die Tochter des Stammesoberhauptes und alle verbünden sich gemeinsam gegen das Monster. Trotzdem ist das alles ganz nett anzusehen und wird nicht langweilig. Zwischendurch gibt es dann auch immer wieder mal eine Portion Action, wenn das Monster das Dorf angreift. Die Special Effects sind zwar nicht schlecht, doch merkt man dem Film schon ein geringeres Budget an. Während die Umgebungsanimationen noch recht gut wirken, beispielsweise die Landschaftsaufnahmen auf der Erde oder wenn man Kainans Heimatplaneten sieht, ist das Monster nicht immer perfekt animiert. Da es sich aber meistens sowieso im Dunkeln aufhält und man es immer nur sehr kurz zu sehen bekommt fällt das auch nur selten auf. Hier wären wir auch schon bei einem weiteren kleinen Kritikpunkt: Die Action spielt sich zum Großteil im Dunkeln ab, ist dann auch noch mit schnellen Cuts gedreht und mit wackelnder Kamera gefilmt worden was bedeutet, dass man die Action oft nur schlecht mitverfolgen kann, was sehr schade ist. Der Cast bietet einige bekannte Namen: Jim Caviezel, der in Filmen wie "Die Passion Christi" schauspielerisch schon mehr gefordert war, gibt hier eine ordentliche Performance ab und passt in die Rolle des Outlanders Kainan gut hinein. In Nebenrollen sind auch des Weiteren John Hurt ("The Elephant Man") und Ron Perlman ("Hellboy") zu sehen.
Fazit: "Outlander" ist ein spaßiger, nicht ernstzunehmender Film, der leider nicht die Perle geworden ist, die man sich erhofft hat, trotzdem aber zu unterhalten weiß.
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Regisseur
Schauspieler
Jim Caviezel, Sophia Myles, Jack Huston, Ron Perlman, John Hurt, Katie Bergin, John Beale, Matt Cooke, Aidan Devine, Drakaina , Michael Fox, J. William Grantham, Allyson Haas, Craig Harris, Ricardo Hoyos, Amy Kerr, Ted Ludzik, Bailey Maughan, Liam McNamara, John Nelles, Simon Northwood, Mark A. Owen, Scott Owen, Owen Pattison, Petra Prazak, James Preston Rogers, Todd Sandomirsky, Cliff Saunders, Todd Schroeder, Colette Stevenson, Patrick Stevenson



Dabbld / 29.08.2008 12:37:14
Freue mich auf den Film. Mit so einer Story muss die ganze Chose einfach Spass machen :D
nicht bewertet
crtim / 05.09.2008 22:38:48
Auf so Schweter-Zeugs fahr ich total ab!
nicht bewertet