Chiko
Inhalt
Zwischen Freunden und Feinden, zwischen Liebe und Hass, zwischen Leben und TodChiko (Denis Moschitto) will ganz nach oben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Tibet (Volkan Özcan) will er sich als Drogendealer Einfluss und Reichtum verschaffen. Ein Weg, der nur über den Big Boss Brownie (Moritz Bleibtreu) führt. Mit Mut und Schlagfertigkeit verschafft sich Chiko dessen Aufmerksamkeit, und schon bald bekommen er und Tibet ihre Chance. Als aber Tibet ihren neuen Geschäftspartner hintergeht, kommt es zu einer Zerreißprobe: Brownie will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Und Chiko muss sich entscheiden, was zählt: die Loyalität zu seinem besten Freund - oder sein Bedürfnis nach Anerkennung, Respekt und Macht, sein unbedingter Wille, es ganz nach oben zu schaffen.
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Regisseur
Schauspieler
Denis Moschitto, Moritz Bleibtreu, Volkan Özcan, Fahri Yardim, Reyhan Sahin, Lilay Huser, Philipp Baltus, Henny Reents, Hans Löw, Simon Goerts, Murat Karaman, Enver Akin, Lukas Gregorowicz, Jelica Batarilo, Peter Jordan, Toni Varvasoudis



crtim / 23.05.2008 21:39:08
Der Film ist richtig cool und hat auch viel Emotionen!!!
9,5/10
6 Sternen
ADAMGOLDNIK / 23.05.2008 21:53:31
Schöner film.
Fiel Gewalt. und am bestens noch das hab ich im Beschreibung vom Chiko gefunden im
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Wikipedia.
In einem modernen Gangster-Drama wie hier, bei dem es um Loyalität, Misstrauen und die stille Sehnsucht nach etwas Größerem geht, sind jedoch die Bezüge zum Hintergrund der einzelnen Charaktere immens wichtig, um ihre Handlungen in der Gegenwart überhaupt annehmen zu können. Das leistet „Chiko“ in den meisten Bereichen einfach nicht. Stattdessen setzt er zu viel als gegeben voraus, und fokussiert sich doch sehr stark auf seinen stilistischen Anspruch einer möglichst authentischen Darstellung der Figuren. Das gelingt ihm auch ganz gut. Wobei man sich zunächst schon an die rüde Sprache gewöhnen muss, da hier einem im Sekundentakt Sprüche wie „Fotze“ und „Ich fick dich“ um die Ohren fliegen. Als explizit können ferner einige Gewaltszenen bezeichnet werden, die aber im Kontext des Plots schon Sinn machen.
Generell wird die Darstellung von Gewalt und Sprache sowie das Leinwanddebüt von Rapperin Lady Bitch Ray so oder so im Vorfeld der Kinopremiere von „Chiko“ sicher noch ausreichend und angestrengt auf hinlänglich bekannten Plattformen diskutiert, analysiert, gelobt und verrissen. Genügend Aufmerksamkeit ist ihm somit gewiss. Und ohne diesen grundlegenden Fehler in der Charakterzeichnung hätten wir es hier sicherlich mit einem sehr viel besseren Film zu tun. Mit „Chiko“ verhält es sich wie mit einem Kartenhaus, dem man die stützenden Pfeiler weggepustet hat - halt ein Fass ohne Boden. Da hilft auch Fatih Akin nicht. Schade irgendwie.
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3 Sternen