Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile. (2009)
Fast & Furious 4Handlung
"Fast and Furious 4" jagt wieder über die Straßen von L.A. - als neues Modell mit Originalteilen. Jordana Brewster und Michelle Rodriguez kehren in dieser wahren "The Fast and the Furious"-Fortsetzung zurück und vor allem natürlich Vin Diesel und Paul Walker.
Schnelle Autos und schnelles Geld hat Dom Torretto (Vin Diesel) auch nach seiner Flucht nicht hinter sich gelassen. Er klaut in der dominikanischen Republik Tanklastzüge - während der Fahrt. Ein Mord sorgt für das Wiedertreffen von Toretto und Brian O'Connor (Paul Walker) in L.A. und gemeinsam - wenn auch widerwillig - stellen sie sich einem übermächtigen Drogenkartell. Bei packenden Rennen durchs nächtliche L.A. und auf wilden Verfolgungsjagden durch die mexikanische Wüste gibt es quietschende Reifen, aufheulende Motoren und eine deftige Beschleunigung, die selbst die Zuschauer in die Sitze presst.
Besetzung / Stab
Regie
Kritik
3 Jahre nach "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" erscheint nun der bislang vierte Teil der Serie mit dem recht unspektakulären Titel "Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile" bei uns in den Kinos, diesmal glücklicherweise mit dem ganzen Originalcast um Vin Diesel, Michelle Rodriguez, Paul Walker bis hin zu Jordana Brewster. Regie führt diesmal wieder Justin Long, der mit "Tokyo Drift" nicht unbedingt für große Begeisterung bei den Massen sorgte.
Was erwartet man von einem "Fast & Furious"-Film? Coole schnelle Autos, hübsche Frauen, temporeiche Rennen und Action? Genau das liefert auch der neueste Teil der Serie und wird damit Fans in dieser Hinsicht nicht enttäuschen. Der Film beginnt auch sogleich mit einer großen, gut inszenierten Verfolgungsjagd über den Highway, bei der Vin Diesel und Michelle Rodriguez vollen Einsatz zeigen. Dass es teilweise etwas übertrieben zugeht sollte keinen verwundern oder stören der die Vorgänger kennt, denn das war vorher auch nicht anders. Nach der ersten gelungenen Actionsequenz folgt sofort die nächste, in der wir Paul Walker dabei zusehen können, wie er einen fliehenden Kriminellen jagt. Nachdem so nun alle wichtigen Charaktere wieder gut eingeführt wurden, beginnt "Fast and Furious 4" seine Geschichte zu erzählen, die leider nicht wirklich originell und spannend ausgefallen ist. Paul Walker und Vin Diesel müssen ihre Differenzen der Vergangenheit ruhen lassen und sich verbünden, um einem gemeinsamen Feind das Handwerk zu legen, überraschende Entwicklungen der Story oder frische Ideen sind dabei leider nicht auszumachen, wenn man mal von der kleinen Überraschung gleich zu Beginn des Films absieht, die hier aber nicht verraten wird. Der Vorteil ist nur der, dass wir im viertel Teil mit Vin Diesel, Paul Walker, Michelle Rodriguez und Jordana Brewster die wichtigsten und beliebtesten Charaktere der Reihe vereint haben, so dass man als Fan trotzdem am Ball bleibt. Zwischendurch gibt es glücklicherweise aber immer wieder temporeiche, nett inszenierte Actionszenen oder Verfolgungsjagden, die für den Zuschauer wahrscheinlich eh das wichtigste am Film darstellen werden - und insgesamt auch recht stimmig ausgefallen sind.
Nachdem Vin Diesel im zweiten Teil gar nicht mitspielte und im dritten Teil nur einen Cameo-Auftritt hatte, ist er glücklicherweise wieder zurückgekehrt und zeigt sich in seiner gewohnt coolen, harten Art - immer mit einem coolen One-Liner auf den Lippen. Paul Walker setzte im dritten Teil aus und ist nun endlich wieder, wie schon bei Teil 1, an der Seite von Vin Diesel. Auch er zeigt sich wieder von genau der coolen Seite, wie die Fans es von ihm erwarten. Michelle Rodriguez war seit Teil 1 in keinem weiteren Teil vertreten, kehrt nun zum Vierten wieder zurück, leider aber auch nur für eine kleinere Rolle - die dafür aber schön actionreich ausgefallen ist.
Musikalisch ist "Fast and Furious 4" wieder sehr stimmig ausgefallen, was zum einen dem guten Soundtrack von Brian Tyler zu verdanken ist, der schon die Musik zu "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" komponierte, zum anderen aber auch auf gute Tracks von Künstlern wie Pitbull, Busta Rhymes, Don Omar oder Lil Jon zurückzuführen ist.
Fazit: Quietschende Reifen auf dem Asphalt, heisse Schlitten und sexy Frauen, all das bietet auch der vierte Teil der Reihe - erfreulicherweise diesmal mit dem Originalcast. Allerdings haut die Story nicht wirklich vom Hocker und auch sonst hat man alles schon irgendwo irgendwann mal gesehen - wobei es trotzdem eine deutliche Steigerung zu "Tokyo Drift" gibt. Für kurzweilige Unterhaltung für Fans ist der Film aber dennoch geeignet, denn die Actionszenen sind wie immer ganz nett ausgefallen. Wer mit den Vorgängern aber nichts anfangen konnte, wird sich auch sicher nicht mit dem neuen Ableger anfreunden können - allen Fans aber sei der vierte Teil für einen spaßigen Kinoabend für Zwischendurch empfohlen.

Kommentare
duffman
geschrieben am 05.12.2009 um 15:43:32
Ein grandioser vierter Teil, hat mir sehr gut gefallen.
Der Ford Mustang war eine wirkliche Überraschung. War traurig, als er dann explodierte...
TDurden
geschrieben am 06.12.2009 um 07:21:26
für mich ein aufgewärmter erster teil.
Kane
geschrieben am 06.12.2009 um 09:25:29
Für mich sogar der Schlechteste
Batista
geschrieben am 06.12.2009 um 17:07:31
@Duffy: Ja der Mustang war auch der Hammer...mein Lieblingscar...ansonsten war der FIlm nicht schlecht...auf jeden Fall besser als der Grotten schlechte dritte Teil...
Shifty
geschrieben am 08.12.2009 um 00:37:02
War zwar nicht so gut wie seinerzeits Teil 1, aber geht für einen spaßigen DVD Abend noch durch
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