Verfasst von Frank Neumann am 20.04.08 20:21:00 - 3 Kommentare

Verliebt in die Braut

Made of Honor

Moviereporter-Bewertung:
  • 3.0/6 Sterne.
Leserwertung (6): 3.16 / 6

Land USA, Großbritannien

Genre Komödie, Romanze

Laufzeit: 101

Jahr 2008

Webseite
Trailer

Kinostart: 15.05.2008
zu Favoriten hinzufügen

  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)
  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)
  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)
  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)
  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)
  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)
  • Verliebt in die Braut (Made of Honor)

Inhalt

Grey's Anatomy-Star und Frauenschwarm Patrick Dempsey alias 'Mc Dreamy' und Michelle Monaghan spielen die Hauptrollen in dieser romantischen Komödie

Das Leben hält für den Dauerjunggesellen Tom (Patrick Dempsey) nur die Rosinen bereit: er sieht gut aus, hat einen gut bezahlten Job und massenweise Frauen an der Hand, die ihn begehren, auch wenn keine von Ihnen den nächsten Morgen übersteht.
Die einzige Frau, die er wirklich an sich ran läßt, ist seine langjährige beste Freundin Hannah (Michelle Monaghan), die jedoch heimlich mehr für ihn empfindet als bloße Freundschaft. Tom ist jedoch viel zu besessen, sein Junggesellendasein auszukosten als zu merken, dass die Frau seines Lebens vielleicht schon die ganze Zeit an seiner Seite ist.
Während Hannah's Urlaubsreise nach Schottland öffnen sich ihm dann doch die Augen und er erkennt, dass nur sie die Richtige für ihn ist. Doch als er ihr über seinen Sinneswandel berichten will, kommt sie ihm zuvor und stellt ihm ihren Verlobten vor, den sie in Schottland kennegelernt hat. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, erfährt Tom von ihr auch noch, dass Colin (Kevin McKidd), ihr Ehemann in spe, ein Adeliger ist, sie nach der Hochzeit zu ihm und seiner Familie nach Schottland ziehen will und sie möchte, dass Tom bei der Hochzeit als ihre Brautjungfer fungiert.
Völlig perplex willigt er ein mit nur einem einzigen Gedanken im Sinn: Hannah's Hochzeit zu verhindern und sie für sich zu gewinnen.
Aber wie?

Kritik

Das Wichtigstes beim Genre RomCom, der Romantic Comedy war, ist und wird immer die Chemie der beiden Hauptdarsteller sein. Dahingehend könnte man den Film durchaus als gelungen bezeichnen, denn Dempsey und Monaghan entwickeln über den gesamten Film ein charmantes, liebevolles Zusammenspiel bei dem man gerne Zeuge ist. Wenn doch der ganze Film so wäre. Leider ist er dies jedoch nicht und so verlässt er auch selten die altbewährten Romantische-Komödien-Gewässer, die man seit jeher gewohnt ist.

Tom ist ein Charakter wie man ihn schon hundertmal in ähnlichen Filmen gesehen hat, es gibt eigentlich nichts, was ihn speziell macht und so hat Dempsey dann auch seine liebe Not, die Rolle mit wirklichem Leben zu füllen anstatt mit Plattitüden. Auch die Rolle der Hannah ist ein wandelndes Klischeebild und doch schafft es Monaghan, ihr einen frischen Schwung zu verleihen.
Die große Geheimwaffe der romantischen Komödie sind normalerweise die köstlichen Nebendarsteller, die den Hauptakteuren beinahe die Show stehlen. Verliebt in die Braut kann damit jedoch nicht punkten. Weder Hannah's Verlobter, der viel zu langweilig und altbacken daherkommt, als auch Tom's oder Hannah's beste Freunde sind besonders interessante Charaktere. Allenfalls Kathleen Quinland als Hannah's Mutter verleiht dem ganzen eine Spur Wärme und Aufrichtigkeit.

(Spoiler-Gefahr)Ein weiteres Problem des Films ist seine Vorhersehbarkeit. Natürlich ist es klar, dass beide sich irgendwann kriegen werden, sonst wäre es ja keine romantische Komödie, sondern ein Drama; aber die Konstellationen sind schon von Beginn an viel zu einfach: Hannah's Verlobter ist keine wirkliche Alternative zu Tom, er erdrückt sie mit all seinem Reichtum und seinen Traditionen. Und so sieht ihn auch das Publikum zu keiner Stelle des Films als möglichen Ehemann, denn Hannah müßte ja blöd sein, so eine Pfeife zu heiraten.(Spoiler-Ende)
Entwarnung kann ich allerdings alldenjenigen geben, die denken, dass Verliebt in die Braut ein Die Hochzeit meines besten Freundes-Plagiat aus männlicher Sicht ist. Denn auch wenn sich die Geschichte ähnlich anhört, geht der Film völlig andere Wege.

Es gibt durchaus ein paar Dinge, die man positiv erwähnen könnte, zum Beispiel die schon oben benannte Chemie der Hauptdarsteller, die Verlagerung des Finales in ein Schloss in Schottland und einige wirklich komische Szenen, bei denen Mr. Dempsey einen armen Kellner fast umbringt.
Ich glaube, wenn hier und da am Drehbuch gefeilt worden wäre, hätte man noch eine kurzweilige interessante Geschichte daraus zaubern können. So ist jedoch nur kurzweiliger Zeitvertreib daraus geworden, nett zum anschauen, aber auch nicht mehr. Und schon beim Verlassen des Kinos hat man ihn eigentlich schon wieder vergessen.


Jetzt kommentieren? / 3 Kommentare

  1. SERF

    SERF / 20.04.2008 11:00:39

    Natürlich muss man sich bewußt sein, wenn man in den Film geht, das am Ende nur KITSCH dabei herauskommen kann, aber dafür war er ganz OK. Ich sehe Michelle immer wieder gerne und Patrick hat ein makantes Gesicht und ist eigentlich ein guter Schauspieler. Ich glaube, ich muss mir mal "Grey's Anatomy" anschauen...


    3 Sternen

  2. mye

    mye / 20.04.2008 12:10:10

    hey, ich predige es ja immer wieder: grey's anatomy ist ne super serie, also schau sie dir wirklich an ;-)


    nicht bewertet

  3. Xylon

    Xylon / 29.05.2008 12:04:22

    Der Film war echt cool! Ein bischen Kitsch, aber das war ja klar bei der Besetzung 8-)
    Fand ihn sehr zum Lachen.


    4 Sternen


Jetzt hier Kommentar schreiben

Bitte auf gute Umgangsformen achten!! Beleidigungen werden nicht geduldet.