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Silab Kamawall am 17.11.05 um 23:14:02 Uhr Kommentare (4)

Harry Potter und der Feuerkelch

Harry Potter and The Goblet of Fire

Land: USA

Genre: Abenteuer, Familie, Fantasy

Laufzeit: 157 min

Jahr: 2005

Webseite
Trailer

Kinostart: 17.11.2005

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Inhalt

Harry Potter (DANIEL RADCLIFFE) sieht schweren Zeiten entgegen.

Er wird von Albträumen geplagt, seine Narbe peinigt ihn mehr als üblich. Deswegen ist er froh, dass er keine Zeit mehr hat, über diese beängstigenden Visionen nachzugrübeln, denn vorerst nimmt er mit seinen Freunden Ron (RUPERT GRINT) und Hermine (EMMA WATSON) an der Quidditch-Weltmeisterschaft teil.

Doch der Himmel über dem Quidditch-Zeltplatz erstrahlt auf unheimliche Weise: Dort funkelt das Dunkle Mal, das Erkennungszeichen des bösen Lord Voldemort. Beschworen wird es von seinen Gefolgsleuten, den Todessern, die sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen haben, seit Voldemort (RALPH FIENNES) vor 13 Jahren verschwunden ist – in jener Nacht, in der er Harrys Eltern ermordet hat.

Harry wünscht sich nichts sehnlicher, als in die sicheren Mauern der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei zurückzukehren, wo Professor Dumbledore (MICHAEL GAMBON) ihn beschützen kann. Doch in diesem Jahr läuft nichts so wie sonst.

Dumbledore kündigt an, dass das Trimagische Turnier, einer der spannendsten und gefährlichsten Wettkämpfe für Zauberer, diesmal von Hogwarts ausgerichtet wird. Je ein Champion wird aus den drei größten und renommiertesten Zaubererschulen ausgewählt, die dann in einer Serie lebensgefährlicher Aufgaben gegeneinander antreten, um den begehrten Trimagischen Pokal zu gewinnen.

Kritik

„Harry Potter and the Goblet of Fire“ (Harry Potter und der Feuerkelch) ist meiner Meinung nach das beste und spannendste Buch aus der Welt des jungen Magiers. Harry Potter erlebt im vierten Schuljahr an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei die spannendsten und gefährlichsten Abenteuer seines Lebens. Während in den ersten beiden Büchern noch Zauberei und Trickserei im Vordergrund stand, kommen in "Prisoner of Azkaban" und nun "Goblet of Fire" die dramatischen Momente ins Spiel. Die Kinder werden langsam erwachsen und müssen sich nicht nur größeren Gefahren stellen, sondern sehen sich auch mit zwischenmenschlichen und pubertären Problemen konfrontiert.

Denn Harry muss nicht nur bei einem halsbrecherischen internationalen Turnier gegen seine älteren und erfahreneren Mitschüler antreten, sondern sich auch mit seinem Erzfeind, dem bösen Lord Voldemort, auseinander setzen: Der will wieder die Macht ergreifen – und Harry ein für alle Mal den Garaus machen. Etwas Schlimmeres lässt sich gar nicht vorstellen, oder? Doch! Harry hat nämlich eine Heidenangst davor, eine Tanzpartnerin zum Weihnachtsball in Hogwarts einzuladen. Bei dem Versuch eine Partnerin zu finden benimmt er sich recht tollpatschig und bei jedem Anblick von Cho Chang (Katie Leung) verwandelt er sich in einen stotternden, sabbernden Trottel. Hier hilft ihm weder Zauber noch Magie.

Nach dem Amerikaner Chris Columbus und dem Mexikaner Alfonso Cuaron hat nun mit Mike Newell ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") ein Brite den Regiestuhl besetzt, was eigentlich verwunderlich ist, denn handelt es sich bei Harry Potter doch um eine durch und durch britische Geschichte. Während Columbus die beiden ersten Filme noch kindgerecht verpackte und etwas kunterbunt daherkam, hat Curaon in "Prisoner of Azkaban" die Wendung hin zum Düsteren eingeleitet, welche nun mit "Goblet of Fire" konsequent fortgesetzt wurde. Goblet ist bei weitem der düsterste Film bisher, was nicht nur daran liegt, dass durchweg blaue Farbfilter verwendet werden, sondern vielmehr daran, dass die Geschichte so gestrickt ist, dass man das herannahende Böse förmlich spüren kann.

Das Böse und der Erzfeind von Harry Potter wird in diesem Fall von Lord Voldemort, wunderbar gespielt von Ralph Fiennes, verkörpert. „Mit dem Begriff ,Feindschaft‘ lässt sich diese Beziehung nur ungenau beschreiben“, sagt Radcliffe. „Harry hasst Voldemort mit jeder Faser seines Körpers. Er will ihn umbringen, weil er seine Eltern auf dem Gewissen hat. Gleichzeitig hat er Todesangst vor ihm.“ „Es ist sehr schwer, jemanden darzustellen, der das absolut Böse verkörpert“, überlegt Ralph Fiennes. „Als ich mit Mike über die Figur sprach, wollten wir Voldemort eine gewisse Menschlichkeit verleihen, weil man das ,Böse an sich‘ unmöglich darstellen kann. ,Das Böse‘ wird oft mit knirschenden Zähnen und Geifer gezeigt. Ich wollte Voldemorts Bösartigkeit subtiler und umso fürchterlicher demonstrieren. Sie entsteht aus Angst, Frust und Unglück. Als Kind war Voldemort unerwünscht. Er verlebte eine sehr unglückliche Kindheit – da ist die Ursache seiner Wut, seiner Eifersucht, seines Hasses zu suchen.“ Erstmals in der Harry Potter Serie erscheint der Dunkle Lord in menschlicher Gestalt, und so sieht man Fiennes als reptilienartige personifikation des Bösen.

Die drei Aufgaben beim Trimagischen Turnier wurden sehr imposant umgesetzt und die Special Effects können sich wirklich sehen lassen. So sind etwa die Drachen, oder die Unterwasserwesen sehr gut animiert. Hinzukommen dann noch die wirklich ansehlichen Sets, welche man ja schon von den Vorgängern gewohnt ist, der Weihnachtsball stellt jedoch optisch wieder alles in den Schatten. Weiterhin steuert Patrick Doyle den wohl besten Soundtrack der Harry Potter Serie bei, sehr pompös und doch magisch.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Schauspieler, natürlich allen voran Daniel Radcliffe ihre Arbeit wirklich sehr gut abliefern, denn man ist ja mittlerweile schon fest davon überzeugt, dass Daniel wirklich Harry Potter ist. Es ist schön anzusehen, wie die Schauspieler mitwachsen mit der Geschichte. Das Schlimmste was der Serie passieren könnte, wäre, wenn einer der Schauspieler durch jemand komplett Neues ersetzt werden würde.

"Goblet of Fire" ist wohl das dickste aller Bücher und somit ist es nicht verwunderlich, dass in den 157 Minuten nicht alles erwähnt und gezeigt werden kann. Ich persönlich fand es recht schade, Anderen, die das Buch nicht kennen, wird es gefallen. Viele Charaktere kommen zu kurz vor. Einer der Hauptcharaktere jedoch, Alastor "Mad Eye" Moddy, hat jedoch vollste Screen-Präsenz. Der Revolverheld unter den Zauberern stiehlt jedem die Show. „Für Lehrbücher und Samthandschuhe hat er einfach keine Zeit. Er will den jungen Männern und Frauen klipp und klar sagen, mit wem sie es zu tun bekommen: Das Böse gibt es wirklich, und sie müssen ganz genau wissen, worauf sie sich dabei einlassen. Moody ist praktisch der personifizierte Initiationsritus, er beschleunigt ihr Erwachsenwerden. Von der sanften Tour beim Umgang mit Harry und den anderen Schülern hält er nichts, denn sie müssen sich auf die harte Wirklichkeit vorbereiten.“ sagt Schauspieler Gleeson.

Fazit
Mit "Goblet of Fire" schafft es Regisseur Mike Newell das Abenteur noch düsterer und spannender zu gestalten und liefert die bis dato beste Verfilmung ab, ein Muss nicht nur für Harry Potter Fans.

Kommentare

TheIndian

geschrieben am 23.01.2009 um 22:45:12

ich bin potter fan ... aber leider immer wider enttäuscht von den filmen ... aber ich gebe mal die 4 punkte .. die umsetzung is schon cool ... ich min vom optischen her ... aber es wird oft vieles rausgelassen was im buch dann erzählt wird ...

mye

geschrieben am 25.01.2009 um 15:05:58

ja, das ist leider generell ein problem, wenn man solche bücher verfilmt, ich meine bei herr der ringe wurde ja auch z.b. tom bombadil komplett raus gelassen, schade, aber insgesamt finde ich die potter-bücher eben auch inhaltlich gut verfilmt, ich glaube bei feuerkelch hatte ich noch am meisten auszusetzen, generell liebe ich die filme aber wie gesagt :)

OnePunchMickey

geschrieben am 29.04.2009 um 18:44:27

Geiler Fantasy Film...
Bin ja, aber psssst, ein kleiner Potter Filmfan!

duffman

geschrieben am 17.05.2009 um 19:13:34

Super Film.
Aber bei der Vorlage wäre es auch eine Schande, wenn da am Ende Murks rauskäme...

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