Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
Inhalt
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…Zu Beginn von "Die Rache der Sith" wüten gerade die katastrophalen Schlachten der Klonkriege in der gesamten Galaxie – darunter auch hoch über dem Stadtplaneten Coruscant, dem Sitz der zerfallenden Republik und zugleich Heimatplaneten der Jedi-Ritter. Kanzler Palpatine befindet sich in der Gewalt des ruchlosen General Grievous, dem Anführer der Droidenarmee – den mechanisierten Kampftruppen der Separatistenallianz. Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker (Hayden Christensen) begeben sich auf eine gefährliche Rettungsaktion und versuchen, Palpatine zu befreien und Grievous zu vernichten. Eine schwierige Mission und dennoch nur der Beginn der wilden Schlachten und Jedi-Kämpfe in "Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith".
Die Eröffnungsschlacht löst eine Reihe von Ereignissen aus, die Kluft zwischen Kanzler Palpatine und dem Jedi-Rat wird immer größer durch verschiedene politische Ansichten, und all diese Ereignisse gipfeln sich für Anakin schließlich im Moment der Wahrheit – läuft er doch stets Gefahr, dass sein Geheimnis ans Licht zu kommen droht. Denn Anakin führt ein Doppelleben als Jedi-Ritter, heimlich verheiratet mit der schönen Senatorin Padmé Amidala (Natalie Portman). Auf Anakins Angst vor dem Verlust von Padmé spekulierend, enthüllt Palpatine dem jungen Jedi eine andere, verbotene Seite der Macht, die Anakin Kräfte bescheren würde, die er nie für möglich gehalten hätte. Dabei gerät der junge Jedi-Ritter Anakin Skywalker in einen schweren Gewissenskonflikt - ratlos, wem er dienen soll.
Schließlich aber erliegt er, geblendet von deren Machtverheißungen, den Versuchungen der dunklen Seite, schwört dem bösen Darth Sidious die Treue und nimmt die Identität von Darth Vader an. Zusammen beginnen die Sith-Lords einen Rachefeldzug, der in der Ermordung der Jedi seinen Anfang nehmen soll. Obi-Wan Kenobi erkennt Anakins innere Zerrissenheit leider zu spät und muss sich dann entscheiden, ob er sich seinem einst so viel versprechenden Padawan-Schüler und persönlichen Freund stellen soll.
Kritik
Nach 28 Jahren hat George Lucas nun endlich seine Star Wars Saga abgeschlossen. 28 Jahre mussten wir seit dem ersten Film, "Eposode VI: A New Hope" warten um zu sehen, wie genau dieser beginnen wird, warum Anakin Skywalker der dunklen Seite der Macht verfällt und zu Darth Vader wird. Episode III beschreibt damit also das dunkelste Kapitel der 6-teiligen Saga. Besonders im Vergleich zu Episode I und II ist "Die Rache der Sith" deutlich düsterer und dramatischer geworden. George Lucas hat leider den Fehler gemacht und mit den beiden ersten Episoden versucht das jüngere Publikum zu erreichen. Damit ist er vor allem mit Episode I sowohl bei den Kritikern als auch bei den Fans gescheitert. In "Die Rache der Sith" gelingt ihm dies deutlich besser: So bleibt dem Zuschauer vor allem der nervige JarJar Binks erspart und auch sonst wendet sich Lucas wieder verstärkt der Story zu. Dass man diese zwar schon im Grossen und Ganzen kennt bzw. erahnen kann macht dabei nichts: Es geht hierbei nicht wirklich darum "was" passiert, sondern ums "Warum". Warum verfällt Anakin der dunklen Seite der Macht? Und wie können die Sith die Oberhand über die Jedi gewinnen? Stilistisch wurde der Film eben dieser tragischen Kehrtwendung der Ereignisse im Universum angepasst. So geh es hier weniger humorvoll zu als in den beiden Teilen zuvor, es dominiert die Düsternis, die immer mehr und mehr zunimmt, emotionale Spannungen zwischen Anakin und seinem Lehrer Obi-Wan oder seiner Frau Padmé verstärken sich und das Morden nimmt seinen Lauf wie noch nie zuvor.Dass diese notwendige Dramatik aber nicht immer erreicht wird ist leider eine der Schwächen von Episode III, zumindest in der ersten Hälfte des Films. Dort wird nämlich noch das ein oder andere Mal versucht, ein wenig Humor in den Film zu bringen. Leider ist dieser aber meiner Meinung nach eher unpassend. Das jüngere Publikum wird sich sicher über scherzende Droiden freuen, auf einen R2D2 der zu Beginn beinahe zum Multitalent für brenzlige Situationen mutiert und Dinge vollbringt, die er zuvor noch nie gekonnt hat und in den folgenden Episoden dann aber nie mehr vollbringen wird oder einem Anakin und Obi-Wan die sich voller Freude auf Droiden stürzen und versuchen, das Ganze durch humorvolle Sprüche aufzulockern. Das dies aber eher schlecht als recht ist, werden wahrscheinlich dann die Fans der Star Wars Filme befinden. Schliesslich waren die Jedi in den Episoden IV-VI auch nicht für unnötige Scherze aufgelegt und die dortigen Droiden und Storm-Trooper sowieso nicht. Einzig der unvergessliche Humor Harrison Fords in den damaligen Episoden war mehr als gelungen, gerade aber in Episode III, das dunkle Kapitel der Saga, hätten man diese getrost weglassen können. Allerdings nehmen diese glücklicherweise auch rasch ab, denn mit der Zeit, vor allem in der zweiten Hälfte des Films, geht es dann richtig ernst zur Sache. Unvergesslich dabei der Moment, in dem die Sith mit einem Schlag die Oberhand über die Jedi gewinnen, dieser Moment vor allem wurde von Lucas wunderbar inszeniert, mit schön-tragischer Musik nochmals verstärkt untermalt, ein Moment, der eine wahre Gänsehaut verursacht und dem Zuschauer die Kinnlade herunterklappen lässt.
Was in der ersten Hälfte des Filmes auch nicht immer gelungen ist sind die teils schwachsinnigen Dialoge. Grosses Lachen im Publikum ist dabei schon mal vorprogrammiert, wenn Anakin und Padmé beispielsweise über ihre Liebe und ihre beiden zukünftigen Kinder reden. Schuld daran ist unter anderem Anakin Darsteller Hayden Christensen, der schauspielerisch leider nicht ganz auf der Höhe ist. Darüber hinwegsehen kann man aber spätestens dann, wenn er der dunklen Seite der Macht verfällt und dadurch in seiner Robe stark an Coolness gewinnt und ab dann weniger Dialoge zugeteilt bekommen hat. Am besten gepasst hat Samuel L. Jackson in die Rolle des ernsten und stets nachdenklichen Jedis Mace Windu. Ihm nimmt man seine Rolle stets ab. Das schauspielerische Talent der brillanten Schauspielerin Natalie Portman, die zuletzt in "Closer" eine Glanzleistung abgeliefert hat, kommt in Episode III leider nicht ganz zur Geltung, sie vollbringt eine solide und angemessene Leistung als vor Kummer und Trauer zerbrechende Frau Anakins, aber man weiss dass sie zu mehr fähig wäre. Ewan McGregor liefert eine recht gute Leistung ab, wenn man über die Scherze zu Beginn, für die er ja nichts kann, einmal wegsieht. Man sieht ihm den Kummer, den Schmerz und die Sorge um seinen Padawan Anakin regelrecht an.
Aufgeputscht wurde Episode III mit sehr vielen Special Effects. Im Grunde ist in dem Film, wie in den beiden vorigen Episoden, alles animiert und die Darsteller agieren vor dem Blue-Screen. Die Effekte an sich sind auch einsame Spitze, man sieht das Lucas Special Effect Schmiede ILM grossartige Arbeit geleistet hat, überall kracht und explodiert was, die wunderschönen Animationen der Planeten und Städte und die schön animierten Raumschlachten mit spitzenmässigen Kamerafahrten. Vor allem die angesprochenen Planeten und Städte sind eine wahre Augenweide. Einziger Knackpunkt sind nur einige Szenen, in denen zu erkennen ist, dass die Darsteller hineinkopiert werden. Aber im Vergleich zu den beiden letzten Episoden hat man ein wenig dazugelernt, so dass weniger davon zu erkennen ist als zuvor.
Auch Soundtechnisch trumpft Episode III vollends auf: Vibrierende Lichtschwerter, wuchtige Ramschiffe, Explosionen und Kracher überall. Ein Sound, wie man ihn sonst selten erlebt, verantwortlich dafür die Experten von THX.
Der sehr gute Soundtrack von Oscar-Preisträger John Williams muss hierbei auch gelobt werden. Vertraute Melodien wie man sie nun schon seit 28 Jahren schon kennt lassen wahre Freude entstehen bei jedem Star Wars Fan und die neu komponierten Stücke sind auch sehr gelungen und dynamisch, untermalen die Dramatik und die Spannung wunderbar vom Anfang bis zum Ende.
Fazit: An die alte Trilogie reicht Episode III natürlich nicht heran, was aber auch nicht anders zu erwarten war. Dafür hat er seine beiden Vorgänger, Episode I und II, in allen Belangen hinter sich gelassen. Auch technisch zieht Episode III auch wieder alle Register. Lucas wendet sich wieder verstärkt der Story zu, es geht düsterer und ernster zur Sache, man erlebt die tragische Wendung der Geschichte die alles ins Unheil stürzt aber man kann Anakin Skywalker auch gewissermaßen für diesen Fehler verstehen. Besonders die zweite Hälfte des Films gewinnt stark an Spannung und Dramaturgie. Damit ist Episode III ein sehr guter Film und gelungener Abschluss, der kleine Mängel im Detail besitzt wie den Überflüssigen Humor und einige lächerliche Dialoge, aber im Grossen und Ganzen sehr unterhaltsam ist.
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Regisseur
Schauspieler
Ewan McGregor, Hayden Christensen, Natalie Portman, Samuel L. Jackson, Christopher Lee, Ian McDiarmid, Anthony Daniels, Frank Oz, Kenny Baker, Peter Mayhew, Joel Edgerton, Ahmed Best, Jimmy Smits, Genevieve O'Reilly
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Kaspian / 17.12.2007 00:14:09
Star Wars is für mich das Synonym für Kinomagie......
6 Sternen
stallone / 17.12.2007 16:33:29
konnte nie was damit anfangen. keine ahnung woran es liegt?
nicht bewertet
Nightwalker / 17.12.2007 16:33:49
Der beste Teil der neuen Trilogie.
nicht bewertet