Der Womanizer - Die Nacht der Exfreundinnen (2009)
Ghosts of Girlfriends PastHandlung
Matthew McConaughey und Jennifer Garner in einer neuen Romantic-Comedy.
Promi-Fotograf Connor Mead (Matthew McConaughey) liebt seine Freiheit, seinen Spaß und die Frauen ... in dieser Reihenfolge. Als überzeugtem Junggesellen macht es ihm überhaupt nichts aus, per Telefonkonferenz gleich mehreren Freundinnen den Laufpass zu geben, während er sich auf sein nächstes Date vorbereitet. Connors Bruder Paul ist dagegen eher der romantische Typ. Und er will morgen heiraten. Doch auf dem Polterabend ruiniert Connor mit seinem Spott über die Liebe die blendendeStimmung der Gäste, zu denen auch Connors Jugendfreundin Jenny (Jennifer Garner) gehört - sie war und ist die einzige Frau, die seinem sprichwörtlichen Charme offenbar immer widerstanden hat. Bald sieht es sogar so aus, als ob Connor im Alleingang die gesamte Hochzeit platzen lässt. Doch in diesem Moment taucht der Geist seines verstorbenen Onkels Wayne (Michael Douglas) auf, der keine Party ausließ und jeder Frau den Hof machte - er ist nach wie vor Connors leuchtendes Vorbild. Onkel Wayne hat seinem Neffen etwas Wichtiges mitzuteilen, und deshalb erscheinen die Geister all der Freundinnen, die Connor einst sitzen ließ: Sie entführen ihn auf eine ebenso irrwitzige wie aufschlussreiche Odyssee durch seine bisherigen, aktuellen und sogar zukünftigen Beziehungen. Gemeinsam wollen sie herausbekommen, wie aus Connor ein derart rücksichtsloser Womanizer werden konnte. Besteht überhaupt noch Aussicht, dass er jemals die wahre Liebe findet, ohne sie gleich wieder zu verlieren?
Besetzung / Stab
Regie
Kritik
Regisseur Mark Waters drehte bereits vor "Der Womanizer - Die Nacht der Exfreundinnen" ("Ghosts of Girlfriends Past") einige Romantic-Comedies. So setzte er mit Filmen wie "Hals über Kopf" oder auch "Solange du da bist" erste Schritte ins Genre, ging mit "Girls Club" oder "Freaky Friday" ganz über zur Comedy oder legte letztes Jahr mit "Spiderwick Chronicles" sogar erste Versuche im Fantasy Genre hin.
1988 erschien mit Bill Murray in der Hauptrolle "Die Geister, die ich rief", worin 3 Geister einem egoistischen Menschen je die Vergangengeit, Gegenwart und Zukunft zeigten, um ihm so eine Lektion zu erteilen. Das gleiche Prinzip wurde nun 20 Jahre später in eine Romantic-Comedy verpackt und handelt von einem egoistischen Playboy, dem die 3 Geister die Ex-Freundinnen aufzeigen und wie sein Leben bislang verlief und enden wird, wenn er nichts daran ändert. Genretypisch gibt es dabei natürlich wenig Tiefgang, viel mehr Wert wird dabei auf Unterhaltung und Humor gesetzt.
Teilweise geglückt ist dieser Versuch dann auch. Connor Mead (McConaughey) gibt sich als sympathischer Hauptcharakter und nimmt den Zuschauer auf eine Reise seines Playboy-Lebens mit. Einige coole Macho-Sprüche hier, einige lustige Abschleppversuche da - für leichte Unterhaltung ist gesorgt. Allerdings hält sich der Film trotzdem nur im Durchschnittsniveau, denn alles hat man irgendwo schon mal gesehen, wirklich neues oder originelles wird nicht geboten. Genretypisch gibt es auch die obligatorische Wendung, die man schon Meilenweit vorher erahnt und das Ende gibt dem romantic-comedy-verwöhnten Publikum das Happy End, das es sich wahrscheinlich wünscht/denkt.
Matthew McConaughey gibt sich im Film in genau der Rolle, wie man ihn eigentlich immer sieht - und für die man ihn kennt. Er darf mal wieder den smarten Playboy und Frauenabschlepper spielen, was allerdings nicht stört, denn er passt in die Rolle einfach gut hinein. Jennifer Garner passt in die Rolle der zerbrechlich-natürlich-süßen Frau, die was ernstes sucht, auch gut hinein. Allerdings wäre es wünschenswert, sie auch mal in anderen Rollen zu sehen - denn schauspielerisch hat sie viel mehr auf dem Kasten, als sie hier zeigen kann. Robert Forster ist nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen, sorgt aber darin als Kriegsveteran für einige gute Lacher. Den Vogel schießt aber sicherlich Michael Douglas als Geist und ehemaliger Superplayboy ab, der zwar auch nur in einigen wenigen Szenen zu sehen ist, mit seinen Sprüchen aber gut unterhält. Ob diese aber auch in der deutsch-synchronisierten Fassung so gut zünden, ist fraglich - wer die Möglichkeit hat sollte doch lieber die Originalversion schauen.
Fazit: "Der Womanizer - Die Nacht der Exfreundinnen" bietet als typische Romantic-Comedy mit einigen coole Sprüchen und sympathischen Darstellern genau das, was man erwartet - leichte oberflächliche Unterhaltung für zwischendurch - nicht mehr nicht weniger. Fans des Genres dürfen also ruhig einen Blick riskieren, wer mit dem Genre aber nichts anfangen kann, kann sich den Film auch sparen.

Kommentare
Kaspian
geschrieben am 04.12.2009 um 12:44:05
JA, JA.. ich bin Fan von Matthew und fand auch den ganz okay...vorallem wenn Michael Douglas seine Frauentipps gibt.
bea
geschrieben am 06.12.2009 um 15:29:58
ich hatte mehr erwartet aber fur mich zu langweilig:)
ADAMGOLDNIK
geschrieben am 06.12.2009 um 15:32:59
Ich finde sehr gut
Batista
geschrieben am 06.12.2009 um 17:34:06
Ich mag Matthew nicht so, aber der Film hat mir trotzdem recht gut gefallen...
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