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Abbitte
Atonement|
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Inhalt
Regisseur Joe Wright ist mit "Abbitte" die kongeniale Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McEwan gelungen.
Die Geschichte beginnt in England, am heißesten Tag des Jahres 1935. Inmitten der Vorboten des Zweiten Weltkrieges lebt Briony Tallis (Saoirse Ronan) mit ihrer Familie in einem weitläufigen und prächtigen viktorianischen Anwesen ein privilegiertes Leben im Luxus. Als die weit verzweigte Familie für das Wochenende zusammenkommt, entsteht durch das Zusammenspiel aus schwüler Sommerhitze und lange unterdrückten Gefühlen und Sehnsüchten eine zunächst spielerisch-erotische, dann aber immer deutlicher sexuell aufgeladene Stimmung, die durch einen Vorfall in eine höchst bedrohliche Atmosphäre - mit katastrophalen Folgen - abgleitet.
Im Mittelpunkt dieses tragischen Verhängnisses steht - an der Schwelle zum Frausein – Briony, ein Mädchen mit großem Talent Geschichten zu erzählen und einer lebhafter Vorstellungskraft. Wie ihre ältere Schwester Cecila (Keira Knightley) schwärmt sie für Robbie Turner (James McAvoy), den attraktiven Sohn des Hausverwalters, der für die Sommerferien von Cambridge nach Hause gekommen ist. In einer Zeit, in der man dem anderen Geschlecht seine Zuneigung oder gar sinnliche Sehnsüchte – wenn überhaupt – nur sehr versteckt und zwischen den Zeilen mitteilte, und auf jeden Fall immer – zumal in England – den Standesunterschied respektierte und sich nie getraut hätte, gewisse Anstandsgrenzen zu überschreiten, bahnt sich zwischen Cecila und Robbie ein erotisches Gewitter an. Das sich dann, als Cecilia den Gärtnersohn zum Dinner bittet, mit aller Macht entlädt.


Kommentare
Kai
geschrieben am 02.04.2008 um 20:26:38
Keyra Knightley und James McAvoy in Höchstform, war zum Teil verdammt in dieser packenden Geschichte gefesselt. 9/10 Punkte.
AnthonyDiNozzo
geschrieben am 04.06.2008 um 11:06:47
Mensch war der Film schlecht!
OK der schluss war dann ganz gut gemacht und erzählt,
aber das Mädchen hat mich sowas von genervt (Briony)
und das sie (jaja - war im Buch genauso) es nicht chronologisch
abgewickelt haben war ätzend!
Es würde ja gehne, wenn se es nur ein zwei mal machen, oder
wie in Memento, aber so penetrant vor - zurück - vor -zurück - zurück - vor - vor -zurück .....
Ich glaube der Regisseur wollte sich verkünsteln
SERF
geschrieben am 24.01.2009 um 15:29:52
Yoa, der war ganz gut. James McAvoy war richtig gut drauf, aber Keira ... man war die dünn! Sie sollte echt mal lieber wieder zunehmen!!!
Die Erzählweise fand ich eigentlich gelungen, am Anfang verwirrend, dass man dann die Szene am Springbrunnen noch mal hautnah miterleben durfte, aber später dann verständlich und wenn es auch im Buch so war ...
Zum Ende gibts noch ne richtig lange Mise en scène-Einstellung, die war richtig cool! Sehenswert!
OnePunchMickey
geschrieben am 28.03.2009 um 14:40:44
Ich mag beide... Keira und James... cooler Streifen für einen Abend mit ner Frau...
Teilweise wie SERF schon sagt sehr geile bilder....
Kann man sich immer mal wieder geben... zu zweit *G*