Bad Santa
Inhalt
Schwarze Weihnachtskomödie über zwei als Nikolaus und Elfe getarnte Ganoven, deren diebischer Plan von einem gewitzten Achtjährigen durchkreuzt wird.Willie ist ein richtig mieser Zeitgenosse. Er pöbelt rum, ist tätowiert und vorbestraft, außerdem ist er mehr als unfreundlich zu seinen Kunden und wenn er mal nicht besoffen zur Arbeit erscheint, trinkt er dann sich dort einen an. Das alles wäre nicht so schlimm, wenn seine Arbeit nicht darin bestände, der Weihnachtsmann in einem Kaufhaus zu sein. Zusammen mit seinem Kollegen Marcus, sollte er eigentlich die Wünsche der Kinder entgegen nehmen und vorweihnachtliche Gefühle wecken. Doch das sieht der alkoholkranke Ex-Knackie gar nicht ein. Denn schließlich sind er und Marcus, nur an dem vollen Tresor der Konsumtempel interessiert. Am Abend vor Weihnachten rauben sie dann jedes Mal das Kaufhaus aus und können so ein weiteres Jahr gut leben. Auch im diesen Jahr soll es wieder so laufen. Doch Willie wird für Marcus immer unberechenbarer und der Ladensheriff hat schon ein Auge auf das weihnachtliche Paar geworfen. Und zu allem Überfluss tritt noch ein kleiner Junge in Willies Leben, der ihn für den echten Weihnachtsmann hält und durch keine schreckliche Tat seinen Glauben verliert.
Kritik
Billy Bob Thornton ("Monsterball"; "Banditen") ist für die Rolle des ekelerregenden Willie wie geschaffen und zusammen mit Lauren Graham ("Gillmore Girls"), bildet er ein bizarres Paar. Der schwarze Humor bricht sich immer wieder seine Bahn, egal ob in Witze über Kleinwüchsige, der senilen Oma oder den treudoofe kleine Junge. Selten hat man das Gefühl, dass sich ein Klischee den Weg bahnt. Selbst das Ende, ist nicht wirklich weihnachtlich. "Bad Santa" parodiert das liebste Fest der Amerikaner auf eine sehr rüde Art und Weiße, aber für Leute die den Heiligabendtrubel nie mochten, ist dieser Film die einzig wahre Abwechslung vor dem alljährlichen WeihnachtssturmAn Extras hat die "Extended Edition" nicht besonders viel zu bieten. (Das "Extended" bezieht sich hier auf eine, um wenige Sekunden längere Fassung, als die, die im Kino zu sehen war.)
Ein paar Outtakes, entfallene Szenen und eine fast 10 Minuten lange Filmdokumentation runden die Sache zwar ab, werden dem Film aber eigentlich nicht ganz gerecht. Desweiteren besitzt er noch 2 Trailer ("White Chicks" und "Suspect Zero")
Fazit:
Ein Weihnachtsfilm, der auf jeden Fall zwischen den "Polarexpress" und "Kevin allein Zuhause" in jedes gutes DVD-Regal gehört.


