Hilary Swank - Klage wegen Obst
Schauspielerin Hilary Swank zieht gegen das neuseeländische Land- und Forstwirtschaftsministerium vor Gericht, das ihr ein Bußgeld von 150 Dollar auferlegt hat. Swank soll Früchte nicht angegeben hat, die sie in das Land mitgebracht hatte.
Die frisch gekührte Oscarpreisträgerin (Million-Dollar-Baby - Review) hat ihre Anwälte in dieser Woche vor Gericht geschickt, um das Bußgeld anzufechten, das ihr im Januar auferlegt wurde. Der Grund dafür: Swank war mit einem Apfel und einer Apfelsine im Gepäck am Flughafen von Auckland gelandet. William Minchin, Sprecher des Land- und Forstwirtschaftsministeriums, erklärt: das Land habe strenge Quarantänevorschriften, weil Obst und Gemüse oft Insekten enthalten, die die Ernte und das Vieh bedrohen würden. Minchin: "Ein Bußgeld für ein biologisches Sicherheitsrisiko ist ein ganz normales Verfahren."
Da fragt man sich doch zum einen, was manche Länder für absurde Gesetze haben und zum anderen, warum es einer so gut verdienenden Hollywoodschauspielerin in solch einer Situation ums Prinzip geht... denn ums Geld kann es ja wohl nicht gehen.
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